Der Wargenforst

Ausdehnung: Praioswärtige Heldentrutz
Anrainerbaronien: Weidenhag, Helbrache (Greifenfurt)
Art des Waldes: Nadelwald
Besonderheiten: Der Warg aus dem Wargenforst, Burg Welkensteyn & Statue der Liebenden

"...doch Perdan, der edle Recke ließ sich vom Wulffen nicht einschüchtern. Er zog sein Schwert und überwand die tobende Wolfskreatur. Aber anstatt seinen Hort zu plündern nahm Perdan nur seine elfische Gefangene mit sich. Eine Maid, deren Schönheit dem Betrachter Schmerzen bereiten soll und es nicht lästerlich ist, wenn ich euch sage, dass Perdan sich in diesem Moment fühlte, als stünde ihm die leidhafte Rahja gegenüber. Perdan nahm Alari zu sich auf sein schneeweißes Ross und gemeinsam ritten sie dem Aufgang des Praiosmales entgegen..."
- gehört in der Schenke Rosenhügel zu Wargentrutz, neuzeitlich

"... tief im Wolfenforst da lebt sie ... die Haare gleich gesponnenem Gold ... die Augen blau wie die tiefsten Meere ... herrscht SIE in ihrem goldenen Turm über den Wald und sein Geheimnis ... niemand, ich sage dir niemand vermag hinter das Geheimnis des Forstes zu kommen ... SIE gestattet es keinem Sterblichen, denn selbst wenn es jemand schafft den Gefahren des Waldes zu trotzen und bis zu IHR vorzudringen empfängt SIE einem in Gestalt eines aggressiven, prächtigen schwarzen Wolfes ... und nur wenigen wird die Ehre zu Teil ihr wahres Antlitz bewundern zu können ..."
- gehört im Noionitenkloster Golgaris Gnade, neuzeitlich
 
"Ein halbes Banner darpatische Landwehr...im Forst verschwunden...
...eine Zehnschaft Söldner...von Wolf...EIN Wolf...ist das euer Ernst?..."
- Meldungen über Gefallene in der zweiten Schlacht um den Welkenstein, 945 BF
 
"...die Herrin des Waldes duldet nur ihr eigenes Blut um sich..."
- gehört nahe des Wargenforsts
 
...vor ihm, so weit der Blick im Walde reichte, türmten sich glatt behauene Granit- und Marmorblöcke mit stumpfen, von Wind und Wetter abgerundete Kanten, mit zur Unlesbarkeit verwitterten Mustern verziert und von Baumwurzeln zersprengt. Zwischen dem grün des Waldes glänzten weiße, zerbrochen Säulen und Bögen, die Reste der Ornatmente und steinernen Figuren waren von Efeu überwuchert...


Beschreibung

Der düstere Wargenforst (Isdira: Lagra´La) erstreckt sich über ein großes Gebiet, eingebettet zwischen den  fruchtbaren Wargenkuppen und dem Wargenrücken.

Es existieren viele Geschichten über den mythischen Forst in der praioswärtigen Heldentrutz – so viele, dass es einem beinahe unmöglich gemacht wird auch nur eine dieser Märchen zu glauben. Gängigste Meinung unter den Einheimischen ist es, dass der Forst von einem mächtigen schwarzen Wolf beherrscht wird, der allem Anschein nach einen Zorn auf die Schöpfung und der Götter liebsten Geschöpfen haben soll.

Seit Burg Welkenstein wieder in der Hand der gleichnamigen Familie ist, entsteht jedoch ein zartes Pflänzchen der Hoffnung im praioswärtigen Teil der Baronie. Der Sage nach ist es dem Wargen nämlich nicht möglich Lebewesen vom Blute Alaris etwas zu Leide zu tun. Da Alari als Stammmutter der Familie Welkenstein gesehen wird, kursiert der Glaube, dass solange jemand ihres Blutes auf dem Welkenstein herrscht, die Kreatur sich nicht wider die Menschen erheben wird. Ja einige wenige meinen sogar, dass der Warg dereinst an der Seite der Menschen (eigentlich der Welkensteiner) gegen die Orks kämpfen wird.