Titel: Ritter zu Hirschquell
Lehen: Rittergut Hirschquell
Tsatag: 1010 BF
Familienstand: Vermählt
Nachkommen: tbd
Kurzprofil: *1010 BF, 182 Halbfinger, breitschultig, dunkelblondes Haar, schlichter Vollbart, wache, eisgraue Augen, Narbe auf der linken Schläfe, zweckmäßige, robuste Kleidung. Zupackender, entschlossener, firunsfrommer Ritter, getrieben von düsteren Gedanken; kompetenter Kämpfer mit Führungsqualitäten; verbindet ritterliche Ehre mit dem rauen Pragmatismus eines Trutzer Landadligen
Verwendung: Zunächst stur und misstrauisch, als Verbündeter bei Orkangriffen geeignet; Helden könnten seine Suche nach dem legendären weißen Hirsch im Wald Rothwilden unterstützen.

 

NAMEN & TITEL

• Titel
Ritter zu Hirschquell

• Lehen
Rittergut Hirschquell

• Ämter
Keine

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
1010 BF

• Traviatag
Folgt

• Borontag
Folgt

FAMILIENBANDE

• Eltern
Algrid von Rothwilden
und XXX

• Geschwister
Wigdis von Rothwilden, seine jüngere Schwester
Irmelin von Rothwilden, seine jüngste Schwester

• Ehegatte
Selbrina von Tannbruch

• Kinder
Folgt

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Familie von Rothwilden in Brachfelde und Dergelquell:
Refardeon von Rothwilden, Ritter von Olats Wacht zu Beonfirn
Rovena von Rothwilden, Baronsgemahlin zu Dergelquell

• Wappen (Familie Rothwilden)
Schräggeteilter Schild, oben in Silber ein roter Hirschkopf, unten Rot 

• Herausragende Ahnen
Rabana von Rothwilden (Stammmutter der Familie)

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Brindan ist ein breitschultriger Mann mit wettergegerbtem Gesicht. Er trägt sein dunkelblondes Haar meist kurz geschnitten, durchzogen von ersten grauen Strähnen, die ihm ein ernstes Erscheinungsbild verleihen. Ein gepflegter, aber schlichter Bart umrahmt sein kantiges Gesicht. Seine Augen, ein kühles Grau, wirken wachsam und prüfend, als entginge ihm nur wenig. Eine Narbe zieht sich über seine linke Schläfe, ein Andenken aus der Schlacht gegen Feracinor. Gewöhnlich kleidet er sich zweckmäßig in robuste, oft ausgebesserte Gewandung. Darüber trägt er einen schlichten rotbraunen Wappenrock mit dem Wappen der Rothwildens, was darauf hinweist, dass für Beständigkeit mehr zählt als Status.
Brindan führt Langschwert und Schild und kämpft eher standhaft als offensiv. In der Schlacht rüstet er sich mit dem typischen Weidener Kettenhemd. Er kann leidlich mit dem Bogen umgehen. Bei seinen Streifzügen durch den Wald führt er vor allem Speere wie den Jagdspieß mit sich.

• Stärken
Adlig, Zäher Hund, Gefahreninstinkt, Verbindungen

• Schwächen
Aberglaube (Zeichen im Wald, Unglückstage, Bedeutung alter Orte), Prinzipientreue (Pflicht gegenüber Lehn, Familie und Schutzbefohlenen steht für ihn über persönlichem Vorteil), Verpflichtungen (Lehnsherr, Familie), schlechte Eigenschaften: Sturheit, Misstrauen, dunkle Erinnerungen, teils Schlafstörungen

HINTERGRÜNDE

• Aventurische Informationen
Ritter Brindan von Rothwilden (geb. 1010 BF), der Herr zu Hirschquell, ist ein etwa vierzigjähriger Mann, dessen Charakter von standhafter Entschlossenheit und düsterer Getriebenheit geprägt ist. Trauer und Zorn über das, was die Orks seiner Familie angetan haben, sind tiefe Narben auf seiner Seele. Als Enkel des im Ersten Orkensturm gefallenen Ritters Richolt und Sohn des in der Schlacht von Auen gefallenen Harolf wuchs Brindan im Schatten von Verlust, Pflicht und Wiederaufbau auf. Früh lernte er, dass Adel nicht nur durch Blut, sondern vor allem durch Mut und Tatkraft bewiesen wird.
Nach seiner Knappenschaft beim Wachtgrafen Halgan von Hirschenborn, die ihn Disziplin und Pflichtbewusstsein lehrte, erwarb sich Brindan im Kampf seine Sporen: In der Schlacht gegen Feracinor zeigte er jene Entschlossenheit, die seine Mutter Algrid schließlich dazu bewog, sich für ihn beim Grafen Emmeran einzusetzen. Seit 1033 BF ist Brindan offiziell mit dem wiederaufgebauten Gut Hirschquell belehnt.

• Besonderheiten
Brindan gilt als zupackend, standhaft und verlässlich. Er hält keine langen Reden, sondern handelt schnell und bisweilen unkonventionell. Der Satz „Not macht erfinderisch“ beschreibt seine Einstellung sehr gut. In hitzigen Situationen bewahrt er einen kühlen Kopf, wägt rasch ab und gibt klare Befehle. Anderen gegenüber zeigt der Ritter oft eine harte, schwer zugängliche Seite. Nicht selten plagen ihn düstere Gedanken und Erinnerungen: die Geschichten von der Zerstörung Hirschquells, die Gräuel der Schlachten, die er selbst miterleben musste, und die ständige Bedrohung durch die Orks verfolgen ihn bis in den Schlaf. Die Suche nach dem weißen Hirsch und die Hoffnung auf Vergebung für seine Familie sind für Brindan daher von höchster Bedeutung und dienen seinem eigenen Seelenheil.
Seine große Sturheit macht ihn manchmal blind für Ratschläge und seine bestimmende Art wirkt auf Untergebene einschüchternd. Fremden gegenüber ist er misstrauisch. Wer sich hinter großspurigen und unaufrichtigen Worten versteckt, hat seinen Respekt meist schon verloren. Wer sich jedoch als verlässlich erweist, gewinnt in ihm einen standhaften Verbündeten, einen treuen Freund oder Gefährten. Zu den weiteren Zügen seines Wesens zählen eine tiefe Verbundenheit zu seiner Familie und seiner Heimat, der Heldentrutz, sowie ein ausgeprägter Sinn für Verantwortung gegenüber den einfachen Leuten. Eine seiner Eigenarten ist die Angewohnheit, bei wichtigen Entscheidungen leise Sprüche seines Vaters zu murmeln, als suche er darin Rat. Zudem inspiziert er persönlich regelmäßig die Felder und Befestigungen seines Gutes. Er hat eine Vorliebe für einfache, kräftige Speisen und schätzt es, dem Klang einer Laute am Abend zu lauschen.

• Meisterinfos
Zitat: „Wo der weiße Hirsch zieht, schweigt der Mensch und hört den Wald.“
Eine besondere, beinah eigentümliche Beziehung verbindet den Ritter zu Hirschquell mit dem Wald Rothwilden, an dessen Rand sein Gut liegt. Brindan hegt eine stille Ehrfurcht gegenüber dem Wald und befürwortet es, wenn die Dorfbewohner an versteckten Plätzen kleine firungefällige Opfergaben zurücklassen. Die alten knorrigen Eichen tief im Wald dürfen von den Holzfällern unter Strafe nicht gefällt werden. Und vor wichtigen Entscheidungen zieht sich der Ritter bisweilen allein auf neblige Lichtungen zurück, als lausche er auf eine Antwort, die sich nicht in Worte fassen lässt.
In seiner großen Hingabe zu Firun ist Brindan über die Maßen getrieben von der Legende über seine Vorfahrin Rabana und den weißen Hirsch. Dieses scheue, mythische Wesen soll nur denjenigen erscheinen, die vom Schicksal geprüft werden. Manche munkeln, der Hirsch sei ein Bote des Weißen Jägers, andere sehen in ihm einen Wächter der alten Geheimnisse des Waldes. Brindan ist überzeugt, das Tier bereits mehrfach zwischen den Bäumen erahnt zu haben: ein flüchtiger Schimmer, ein Laut im Unterholz, der nicht von gewöhnlichem Wild stammen kann. Immer wieder bricht er allein oder mit wenigen Vertrauten zu stillen Streifzügen auf, angeblich zur Jagd. In Wahrheit aber hofft Brindan im Innersten, durch das Auffinden des Boten Firuns ein Zeichen der Vergebung zu erhalten: Vergebung für den Frevel seiner Vorfahrin, die vor langer Zeit einen weißen Hirsch der Machtgier eines grausamen Herzogs opferte und so Schande über ihre Familie brachte. Aber er hofft auch auf ein Zeichen der Bestätigung, dass der Wiederaufbau von Hirschquell nicht vergebens war, dass seine Familie trotz aller Widrigkeiten unter dem Schutz des Weißen Jägers steht und auch, dass die Schatten des Orkensturms nie wiederkehren werden.

• Gottheit
Firun

BRIEFSPIEL

• Beziehungen
Folgt

• Freunde & Verbündete
Wachtgraf Halgan von Hirschenborn
Baronsfamilie zu Dergelquell
Veteranen der Schlacht gegen Feracinor
diverse Ritter in der Trutz und in Bärwalde

• Feinde & Konkurrenten
Familie Rothenbrick: Tannfried von Rothenbrick

• Finanzkraft
Gering

• Spieler
NSC