Der Alte vom Berg kehrt heim
Herzogenstadt Trallop, Firun 1039 BF
Überraschend ist vor wenigen Tagen das Haus der Eisigen Stelen, der wichtigste Firuntempel unseres geliebten Herzogtums, zum obersten Haus des gesamten Kults erhoben worden. Am 11. Firun – der vor allem im fernen Bjaldorn Tag des Hirsches geheißen wird, hierzulande allerdings als Tag Sankta Algrids bekannt ist – wurde die Entscheidung des Weißen Jägers offenbar. Doch wie es Brauch ist unter jenen, die Firun folgen, geschah dies nicht durch Worte, sondern durch eine Tat. Die Entscheidung kam augenscheinlich selbst für Vater Ailgrimm, den Vorsteher des Tempels überraschend, erfüllt ihn sowie die Bürger Trallops nun aber mit großem Stolz und ebenso großer Ehrfurcht.
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- Geschrieben von: nics
Prinz Arlan geht auf Âventiure
Trallop, Herzogtum Weiden, Tsa 1038 BF
Kaum dass die braven Weidener ihren geliebten Prinzen Arlan von Löwenhaupt zurück haben, verlässt er sie auch schon wieder: Wie die herzogliche Kanzlei kürzlich verlauten ließ, wird der Thronerbe der Mittnacht sich dieser Tage auf Reisen begeben. Nicht etwa auf einen Ausflug mit festem Ziel, sondern vielmehr auf eine Âventiure nach dem Vorbild seines hoch verehrten Großvaters Waldemar von Löwenhaupt.
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- Geschrieben von: nics
Greiser Löwe unter der Haube
Alte Veste, Herzoglich Altentrallop, Travia 1038 BF
Unglaubliches hat sich dieser Tage in Herzoglich Altentrallop ereignet: Das alte Schlachtschiff Pagol von Löwenhaupt ist in den Hafen der Ehe eingelaufen. Mit diesem Schritt hat der mittlerweile 90 Winter zählende Großonkel Frau Walpurgens für eine Art Schreckstarre in der Herzogenstadt Trallop und den angrenzenden Gebieten gesorgt. Trotz einiger Mühen konnte Fantholi weder aus langjährigen Weggefährten noch aus Spöttern und Kritikern einen Kommentar zu dem Vorgang herauskitzeln. Offenbar weiß niemand so recht, was den wohl bekanntesten Schürzenjäger der Bärenlande angetrieben hat. All jene, die ihm in den vergangenen 60 Götterläufen unterstellten, er sei zu wahrer Treue nicht fähig, wollen sich plötzlich auch nicht mehr äußern.
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- Geschrieben von: nics
Gräfin Walderia hat ihr Erbe geregelt
Grafenhof Olat, Efferd 1038 BF
Walderia von Löwenhaupt ist eine der dienstältesten Gräfinnen in der mittelreichischen Geschichte. Seit 980 BF trägt sie die Bärwalder Krone und begeht folglich demnächst ihr 60. Thronjubiläum. Sehr zum Bedauern ihrer Vasallen blieb die weise alte Dame Zeit ihres Lebens unvermählt und kinderlos. Nicht wenige sorgten sich daher um das Schicksal der Grafschaft Bärwalde und waren recht überrascht, als 1037 BF offenbar wurde, dass Frau Walderia das Erbe ihres Lehens zu regeln gedachte, indem sie eine junge Ritterin an Kindes statt annahm – mit dem Segen der Traviakirche und der Zustimmung ihrer Nichte, Herzogin Walpurga von Löwenhaupt.
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- Geschrieben von: Super User
Weidens neuer Herold
Trallop/Braunsfurt, Herzoglich Mauterndorf, Rondra 1038 BF
Mit einer unerwarteten Ehre ist Norgrimm von Fuchsfell, Vogt von Herzoglich Mauterndorf, unlängst bedacht worden: Am 5. Rondra, dem Tag des Schwurs, hat Herzogin Walpurga ihn zum Herold Weidens ernannt. Kurz zuvor soll sein Vorgänger, Borckhart von Brauningen-Binsböckel, darum ersucht haben, von der Aufgabe entbunden zu werden. Seit seiner Ernennung zum Reichsrichter im Herbst 1037 BF (siehe Seite 23) verbringt Herr Borckhart viel Zeit im fernen Elenvina. Offenbar ist er zu der Überzeugung glangt, seine Aufgabe in Weiden dadurch nicht mehr so erfüllen zu können, wie es sein sollte.
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- Geschrieben von: nics
Altenforst rennt gegen die Wüstenei an
Dragenfeld, Baronie Ingerimms Steg, Peraine 1037 BF
Es ist nun schon einige Götterläufe her, dass der oberste Geweihte der Perainekirche, auch Diener des Lebens genannt, alle Gläubigen dazu aufrief, am Rande der Wüstenei von Dragenfeld ein deutliches Zeichen für die Kraft des Lebens und gegen Verderben und dämonische Verseuchung zu setzen: Rund um die Todeszone, die 1015 BF durch das lästerliche Wirken eines Schwarzmagiers – unheilig! – geschaffen wurde, sollten Pilger einen Gürtel von Bäumen pflanzen, damit Peraines Gaben wieder Einzug halten können und das Gute über das Böse triumphiert.
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- Geschrieben von: nics
Winterturnier zu Olat – Turniermarschalle im Gespräch mit Fantholi
Olat, Baronie Mittenberge, Hesinde 1037 BF
Das Gräfliche Winterturnier, in dieser Form erstmals am Bärwalder Grafenhof durchgeführt, hatten die Ritter des Hains zu Ehren der neuen Baroness zu Bärwalde, Griseldis von Pallingen, ausgerichtet. Es schloss an die feierliche Zeremonie am 10. Hesinde 1037 BF an, in der Gräfin Walderia von Löwenhaupt die junge Ritterin aus altem Bärwaldener Grafengeschlecht als Tochter und Titelerbin annahm. Damit setzte die Gräfin ihr Vorhaben in die Tat um, das beim Bognerfest zu Olat im vergangenen Rondra erstmals bekannt wurde und durch ein heimtückisches Giftattentat auf ihr Leben beinahe vereitelt worden wäre.
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- Geschrieben von: Axel
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Baron Borckhart ans Reichsgericht berufen
Burg Binsböckel, Baronie Perainenstein, Travia 1037 BF
Auf dem Kaiserlichen Hochzeitskonvent zu Ehren ihrer Majestät Rohaja I. von Gareth sind dieser Tage neben weiteren Hofämtern die beiden vakanten Reichsrichterstellen neu besetzt worden. Eine von beiden bekleidet ab sofort Baron Borckhart von Brauningen-Binsböckel. Die Ehre gilt sowohl dem Baron selbst und seinem enormem Wissen gerade im Weidener Gewohnheitsrecht, als auch dem ganzen Herzogtum. Denn empörenderweise entstammte bislang keiner der acht Angehörigen der Hochadligen Kammer unserer geliebten Heimat, was nun korrigiert wurde. Noch vor Wintereinbruch reiste Baron Borckhart mit seiner Familie nach Elenvina, wo er nun vornehmlich leben wird. Sein Sohn und Erbe Berowein Belfionn von Bennain und Brauningen-Binsböckel jedoch verblieb in Weiden, wo er als Knappe auf der Grafenburg zu Baliho dient.
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- Geschrieben von: nics
Auf Phexens Pfaden
Balsaith, Baronie Brachfelde, Rondra 1033 BF
(Zusammenfassender Artikel aus Fantholi 38 zum Briefspieltext)
Der Sommer brachte unerwarteten, hoch willkommenen Besuch auf die Feste Anbalsaith. Ganz im Zeichen des Listenreichen hatte Seine Hochgeboren Firian Böcklin von Buchsbart den weiten Weg aus der Heldentrutz auf sich genommen, um dem Baron von Brachfelde ein Geschäft anzutragen, das beiden zum Vorteil gereichen sollte. Dem Baronet zu Schneehag war zu Ohren gekommen, dass Baron Gamhain von Brachfelde bereits seit Jahren den Handel im nördlichen Bärwalde erfolgreich förderte und beste Kontakte mit den Balsaither Händlern pflegte, die sich in einer Gilde zusammengetan hatten.
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- Geschrieben von: Axel