| Grafschaft: | Grafschaft Sichelwacht |
| Baronie: | Baronie Herzogenthal (Wei-III-04) |
| Gutsherr: | Ritter Ulderich von Obertobel |
| Wappen: | In Grün eine gestürzte silberne Spitze, darin eine grüne Tanne |
| Einwohner: | 19 |
| Orte: | Meizenich |
| Tempel: | ein Schrein der Peraine |
| Garnison: | der Ritter. Die Einwohner des Ortes sind an Streitkolben und Bogen ausgebildet. |
| Landschaft: | Wälder und Berge. Meizenich liegt in einer Rodung am Fuß der Roten Sichel, deren Felswand den Osten dominiert. Im Süden fließt der Gotjasach. |
| Besonderheiten: | eine kleine Sägemühle am Gotjasach |
Das Lehen
Tief in den östlichen Ausläufern der Roten Sichel, im Schatten der Wetterspitze, liegt das Rittergut Meizenich in einer kleinen Rodung im Tal. Allgegenwärtig sind die Tannen, die den wirtschaftlichen Lebensmittelpunkt des Lehens bilden. Über ihren Spitzen ragen firun- und rahjawärts die schroffen Gipfel der Sichel empor und dominieren den Horizont. Nur nach Praios hin öffnet sich das Land zum Gotjasach. Ein schmaler Waldweg führt nach Wolfsegg zu der hölzernen Brücke über diesen Fluss, gerade breit genug, dass ein schmales Fuhrwerk darüber zum Sieben-Baronien-Weg fahren kann.
Der Weiler selbst besteht aus nur sechs Holzhütten, die sich schutzsuchend um das Herrenhaus gruppieren. 19 Seelen wohnten hier zwischen den Bäumen und verdienten ein karges Einkommen als Holzfäller und Köhler. Aber auch zwei Zimmerleute lebten im Ort, die die gefällten Bäume gleich mit Axt und Beil weiterbearbeiteten.
Die Leute
In Meizenich lebt ein ebenso wortkarger wie robuster Menschenschlag. Die Bedrohung durch die Goblins ist ebenso ausgeprägt, wie die durch den Hunger. Gleichzeitig aber kann hier jeder auf den anderen vertrauen, dass im Notfall alle zusammenhalten.
Glauben und Schreine
Insbesondere seit Gwynna von Obertobel zur Geweihten erhoben wurde, wird der Gnädigen im Ort noch stärker gehuldigt als zuvor. Im Herrenhaus steht ein kleiner Schrein, der ihr geweiht ist.