Titel: Prinz zu Weiden, Edler von Trallop
Lehen: Walthard besitzt ein prächtiges Stadthaus in Trallop
Tsatag: 26. Travia 962 BF
Familienstand: ledig
Nachkommen: diverse Bastarde und Bankerte
Kurzprofil: Vollendeter Barde, meisterlicher Wanderer.
Verwendung: Walthard kann Helden, die nicht von Stand sind, den Zugang zur Herzogin oder zumindest zur Bärenburg ermöglichen.


Aventurische Informationen:
Walthard von Löwenhaupt (1,94 Schritt, stabile Statur, fröhliche, grüne Augen, schulterlange, schlohweiße, ehedem braune Haare und akkurat gestutzter Vollbart), ist wie sein älterer Bruder, der ungleich berühmtere Herzog Waldemar, ein Hüne von einem Mann. Selbst im hohen Alter hält er sich aufrecht, ist stets elegant gekleidet und akkurat frisiert. Bei der Weidener Bevölkerung ist der "wandernde Prinz" ausnehmend beliebt und es gibt niemanden, der Walthard nicht sofort ein Bett für die Nacht anbieten würde.
Der viertgeborene Sohn Adilgundes von Löwenhaupt entschied sich früh gegen den Weg der Löwin und wandte sich dem Bardentum zu, tauschte Schwert und Schild seiner Pagenzeit gegen Laute und Zwergenpieper Aldifreids.
Eingeweiht in die holden Künste wurde Walthard in der Bardenschule zu Trallop und er versteht es, seine Fähigkeiten wahrhaft bezau­bernd einzuset­zen. Sowohl in der hohen Minne, wie auch in den einfachen Kuh­burschenliedern zu Hause, sammelt er die Ge­schichte des Weidener Landes auf seine eigene Art und Weise. Walthard galt lange Jahre als Herzensbrecher --- und man sagt, dass er selbst die Zahl seiner Kegel nicht kennen würde. Da er auf seinen ausgedehnten Wanderungen viele seiner ehemaligen Liebschaften immer wieder aufsucht und kaum eine der Mütter (oder der Bankerten) Groll gegen ihn hegt, tut das seiner Beliebtheit keinen Abbruch.
Unterwegs bekommt Walthard von den Bauern und Kuhburschen viele Dinge angetragen, die kein Adelsspross sonst erfahren würde. Er geht äußerst diskret mit diesem Wissen um --- und weigerte sich schon zu Zeiten der Herrschaft seines Bruders, das in ihn gesetzte Vertrauen zu missbrauchen. Die handfesten Streitigkeiten zwischen den Brüdern sind bis heute in der Bärenburg legendär.
Heute werden die wochenlangen, ausgedehnten Streifzüge Walthards ob seines Alters immer seltener und so ist er häufig in seinem Stadthaus in Trallop, der Bardenschule oder dem Haus Aldifreids und seinen Lieblingsschänken anzutreffen.
Der Tod seiner älteren Schwester Walderia, mit der ihn seid frühester Jugend ein inniges Band vereinte, hat den Prinzen schwermütig gemacht, so sitzt er teilweise stundenlang nur da und starrt in sein Kaminfeuer, um dann in großer Betriebsamkeit und fiebriger Eile Lieder und sonstige Notizen auf wahllos hervorgezogenes Pergament zu schmieren.