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Familie Sunderhardt - Die Aufsässigen
“Sunderhardt? Renitentes Gesindel. Verschont mich damit ...”
Die kleine und unbedeutende Hahnfelser Familie derer von Sunderhardt mag man vor allem als Gefolge der Barone von Hahnfels verorten. Einst als Drachentöter gefeiert, später für ihren Silberreichtum bewundert und am Ende als Raubritter gefürchtet, machte die Familie über die langen Jahre ihrer Existenz manch Veränderung durch. Zwar schaffte man es sich rechtzeitig so weit von seinen Lehnsherren zu entfernen, dass die Reichsacht gegen die Hahnfelser Barone einen selbst nicht traf - böse Zungen würden in diesem Zusammenhang einwerfen, dass die Familie dafür einfach zu unwichtig war um ins Bewusstsein des Reichsgerichts zu gelangen -, doch haben die Sunderhardter in der Mittnacht über die letzten Generationen alles an Kredit verspielt, den sie sich über Jahrhunderte aufgebaut hatten. Nur sehr langsam scheinen die letzten Angehörigen dieses alten Hauses das Blatt wieder etwas wenden zu können.
Stammsitz:
Wehrgut Dragenwaht, Junkergut Uhlengrund
Herzbaum:
Rottanne
Schutzpatrone:
Rondra
Einfluss:
Gering
Zusammenhalt:
Eng
Lehen und Besitzungen:
Junkergüter: Uhlengrund
Sonstiges: Wehrturm Dragenwaht
Herkunft des Namens:
Die genaue Herkunft des Namens liegt im Dunklen, auch ist nicht vollends klar, wie lange die Familie vor der Ankunft Tannjews vom Sunderhardt in der Mittnacht existierte. Der Name Sunderhardt setzt sich aus den altgarethischen Worten “sunder”, was so viel bedeuten kann wie ´abgesondert´ und der Bezeichnung “Hardt” für einen ´Bergwald´ oder ´bewaldeten Hang´ zusammen. Sunderhardt lässt sich demnach mit den Worten ´abgesondeter Bergwald´ beschreiben, was jedoch keinen wirklich konkreten Schluss auf die ursprüngliche Herkunft der Familie zulässt.Familiengeschichte:
Heute will man eben davon nichts mehr wissen, doch erfüllt es Angehörige der Familie mit großem Stolz, dass sich ihre Linie in dieser unwirtlichen Gegend über Jahrhunderte zurückverfolgen lässt. Die schon bald sehr rondrafromme Familie Sunderhardt brachte in ihrer Geschichte einige kampfstarke und schlaue Recken hervor. Ihr Blut mag sich in manchen der stolzen Sichelwachter und südbornischen Geschlechter finden und dennoch ist die Familie die letzten Jahrzwölfte auf wenige Mitglieder zusammengeschrumpft – auch weil sie sich mit den geächteten Räuberbaronen von Hahnfels ihren Henker selbst aussuchten.
Bedingt durch das Versiegen der ertragreichen Silberminen im Jahr 875 BF folgten die Herren von Uhlengrund den Hahnfelsern in die Raubritterschaft, um ihren Lebensstandard weiter halten zu können. Lange Jahre zogen die Sunderhardter Seite an Seite mit den Baronen raubend durch die Lande. Mit dem Raubrittertum verlor die Familie zwar viele Angehörige und ihren guten Ruf, doch nie ihre Ehre und ihren Bezug zu den rondrianischen Idealen. So ist sie sich nicht zu schade, selbst “feindlichen” Familien gegen den Rotpelz beizustehen. Auch werden gegebene Versprechen gehalten und Geiseln von Stand gut behandelt und bewirtet.
Die Familie heute:
Die Familie befindet sich schon sehr lange auf dem absteigenden Ast und als der Junker Orschin beim Goblinfeldzug starb, seine Tochter ihr Leben als Friedgeisel des Margrafen Ralmir von Zornbrecht-Hauberach und später des Grafen Bunsenhold zur Sichel zubrachte und der Erstgeborene noch nicht einmal seine Knappschaft beendet hatte, musste man um das Fortbestehen des Hauses fürchten. Gegenwärtig scheint sich die Familie wieder etwas erholt zu haben, was man vor allem dem klugen Auftreten Injas verdanken mag; nicht nur schaffte sie es die Abgesandte eines Baronshauses der Heldentrutz auf Burg Aarkopf so sehr zu beeindrucken, dass sich deren Neffe unter Stand begab und sie ehelichte - die überaus kluge junge Frau sorgte auch dafür, dass ihr umtriebiger Bruder Bärfried eine enge Freundin und Bezugsperson aus Salthel heiratete, die positiv auf den Junker einwirkt und ihm bereits einige Kinder geschenkt hat. So scheint die Zukunft des Hauses gesichert und Inja arbeitet in ihrer neuen Aufgabe als Truchsessin Weidenhags daran, dass der Name Sunderhardt zukünftig wieder einen besseren Klang in den Ohren der Weidener haben mag.
Familienwaffe:
Seit Tannjew wird das Schwert Sigrune vom jeweiligen Familienoberhaupt der Sunderhardts getragen. Der Name leitet sich von "Siegesrune" ab, was sich auf die runenartigen Ornamente auf Fehlschärfe und Parierstangen bezieht. Das Stück scheint sonst nicht überaus besonders zu sein, doch kursieren gar wilde Geschichten über die Herkunft der Waffe; nicht selten behauptet man voll Stolz, dass das Schwert einst in Drachenfeuer geschmiedet worden sei - dass es sich beim erlegten "Drachen" um einen Tatzelwurm handelte, der kein Feuer speit und sowieso schwerlich als Drache bezeichnet werden sollte, ist in Weiden jedoch nicht vielen Menschen bekannt. In anderen Lesarten heißt es wiederum, dass es sich bei Sigrune um das Schwert einer Alhanischen Königin handelte, das von Tannjew aus dem Hort des Tatzelwurms erbeutet wurde. Es besteht - trotz all der fantastischen Geschichten - jedoch eher der Grund zur Annahme, dass Tannjew, oder ein anderes Familienoberhaupt Sigrune schmieden ließ und sich dann kreativ betätigte, um das unspektakuläre Stück etwas aufzuwerten. Beweisen lässt sich gegenwärtig dennoch keine dieser Thesen.
Stammtafel:
Bedeutende Familienmitglieder der Vergangenheit:Tannjew vom Sunderhardt: Familienbegründer in Weiden, Waffenbruder Melchert des Silberfinders
Wichtige Familienmitglieder der Gegenwart:
Bärfried von Sunderhardt: Familienoberhaupt (geb. 1010 BF), Junker von Uhlengrund, Raubritter in der Roten Sichel
Inja von Sunderhardt: (geb. 1014 BF), Truchsessin von Weidenhag
- Orschin von Sunderhardt (985-1030 BF, Junker von Uhlengrund) oo Heidelinde von Sunderhardt (988-1014 BF, Hexe im Pfaffenjoch-Zirkel)
- Bärfried von Sunderhardt (*1010 BF, Junker von Uhlengrund, Raubritter in der Roten Sichel) oo Branda von Trenck (*1014 BF, Kriegerin, Junkersgemahlin)
- Auberlin von Hahnfels (*1025 BF, Bastard mit Mirnhilde von Hahnfels)
- Rondril von Sunderhardt (*1041 BF)
- Rondralda von Sunderhardt (*1044 BF)
- Siltja von Sunderhardt (*1046 BF)
- Inja von Sunderhardt (*1014 BF, Truchsessin von Weidenhag) oo Wilfred von Gugelforst (*1007 BF, Baronet von Weidenhag, barönlicher Waffenmeister)
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Perdan von Gugelforst (*1035 BF, Page von XXX)
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Rondradan von Gugelforst (*1038 BF)
- Rodwiga von Gugelforst (*1042 BF)
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- Bärfried von Sunderhardt (*1010 BF, Junker von Uhlengrund, Raubritter in der Roten Sichel) oo Branda von Trenck (*1014 BF, Kriegerin, Junkersgemahlin)

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