Wahlspruch: Virtute et voluntate – Mit Tugend und Willen (oder auch: Mit Stärke und Willen)
Wappen: Auf Blau ein wehrendes Einhorn in Silber.
Gründung: 25 v BF unter Herzog Galdur dem Weisen von Horasia
Oberhaupt: Tannfried von Binsböckel
Verbreitung: Herzogtum Weiden, Rommilyser Mark
Kurzprofil: Altes Adelshaus, das über ein ausgeprägtes Machtbewusstesein verfügt, stolz und unabhängig ist. Die Binsböckler legen seit jeher einen für Weidener Familien sonst eher unüblichen Ehrgeiz an den Tag, stolpern dabei aber auch öfter mal über ihre eigenen Füße. Sie gelten als die zweitmächtigste Familie der Bärenlande. 


Die Geschichte der Familie Binsböckel - Die Zielstrebigen

31 vor Bosparans Fall wurde Galdur der Weise von Kaiser Murak-Horas als Herzog der Bärenlande eingesetzt, weil er großes Geschick im Umgang mit den Elfen bewiesen hatte, die seinerzeit geschätzte Verbündete des Reiches waren --- nicht zuletzt im Kampf gegen den Ork. Galdur ist heute vor allem für eines bekannt: Als der neue Kaiser Raul von Gareth ihn im Jahr 2 BF schnöde absetzte, zuckte er nicht mit der Wimper, sondern folgte seiner elfischen Gemahlin frohgemut in die Salamandersteine und ward nie wieder gesehen. Eines steht außer Frage: Ein Binsböckel hätte niemals so freimütig von der Macht gelassen!

Es ist schriftlich belegt, dass die Familie im Jahr 31 vor BF gemeinsam mit Galdur aus dem Horasreich in die Mittnacht kam, mit ihm dort blieb und ebenso findig wie selbstbewusst an seinem Hof wirkte. Aus dem Grund erhob er sie 25 vor BF in den Adelsstand und gab ihr ein besonders liebliches, fruchtbares Stück Land im Süden Balihos zum Lehn: die Baronie Prinzbuckel (später Binsböckel und dann Perainenstein). Das Geschlecht herrscht heute noch über diesen Flecken --- aber längst nicht mehr nur. Die Binsböckels halten mittlerweile insgesamt drei Baronien in Baliho und der Sichelwacht und stellen zudem den Vogt von Stadt und Stadtmark Trallop, der zugleich Zinsgraf des Herzogtums ist. In Sachen Güter und Ämter ist diese beeindruckende Sammlung einsame Spitze in Weiden.

Es mag an den horasischen Wurzeln liegen, dass Machtbewusstsein und Ehrgeiz dieser Familie so viel ausgeprägter sind als bei irgendeiner anderen in den Bärenlanden. Zweimal gelang es in der Vergangenheit, Frauen aus ihren Reihen mit Weidener Herzogen zu vermählen und einmal saß auch eine Binsböcklerin als Herzogengemahlin auf dem tobrischen Thron. Darüber hinaus hat die aggressive Heiratspolitik des Hauses dazu geführt, dass sein Arm weit über die Grenzen der Mittnacht hinaus reicht --- unter anderem gibt es eigenständige Nebenlinien in der Rommilyser Mark und in Almada.

Wenn es darum geht, ihre Ziele zu erreichen, nehmen viele Binsböckler es mit dem Gehorsam nicht so genau, sondern führen sich tatsächlich wie sture Böcke auf. Sie sind bekannt für ihren Stolz, die Streitlust wie auch die Unabhängigkeit und haben bei Rangkämpfen selbst innerhalb der Familie keine Beißhemmungen. Weil jeder sein eigener Herr sein will, ist das Haus heute allein in Weiden in vier unabhängige Zweige unterteilt. Das sollte Konkurrenten aber nicht zu der irrigen Annahme verleiten, dass die Reihen sich nicht in Windeseile schließen würden, wenn eine Gefahr oder gar ein Angriff von außen droht. Und dann wird es für den potentiellen Gegenspieler wirklich sehr, sehr ungemütlich.
 
 

Der Mythos Golderheld

Es gibt immer mal wieder Binsböckels, die sich auf den legendären Barbaren-Kämpfer Golderheld als Stammvater ihres Geschlechts berufen. Der soll von Trollen aufgezogen worden und mit diesen zusammen vor Jahrhunderten aus südlicheren Gefilden in die Weidenlande gekommen sein. Angeblich erbaute seine Ziehfamilie die Feste Nalgardis für ihn und ganz sicher ist der gefährliche Pass, der von der Bollinger Heide über das Gebirge ins Tobrische führt, nach ihm benannt: Golderhelds Steige. Der Mann gilt als früher Held der Grafschaft Baliho.

Es dürfte also kaum verwundern, dass eine Familie mit dem Sendungsbewusstsein der Binsböckels versucht, diesen Mythos für sich zu vereinnahmen. Ihren Erzählungen zufolge kam der wilde Streiter eines Tages aus der Sichel hinabgestiegen, verliebte sich in ein adeliges Binsböckel-Fräulein und begründete mit ihm zusammen das heute bekannte Geschlecht. Die Geschichte hinkt natürlich etwas, denn Golderheld hätte kaum eine Binsböckel-Frau heiraten können, wenn diese Familie noch nicht existierte. Und wenn sie schon existierte, gab es logischerweise nichts mehr zu gründen.

Fakt ist: Niemand kann mit Gewissheit sagen, ob es damals überhaupt eine Beziehung zwischen den Binsböckels und dem mythischen Golderheld gab --- und wenn ja: welcher Art diese war. Die Familie ist alt genug, dass sich ihre Wege mit seinen gekreuzt haben könnten, verbrieft ist jedoch nichts dergleichen und im Binsböckel-Stammbaum findet sich auch niemand mit dem Namen Golderheld. Das hält manche Vertreter des Hauses nicht davon ab, ihre Söhne oder Töchter mit Namen zu versehen, die "irgendwie trollisch" klingen. Als aktuelle Beispiele mögen Borckhart von Brauningen-Binsböckel und Knorrhold von Harffenberg-Binsböckel dienen.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, was er von der Legende halten will.
 
 

Der Ursprung des Namens ...

Wie die Hohensteiner und Weißensteiner gehören die Binsböckels zu den ältesten und mächtigsten Familien in Weiden. Und genau wie bei den Standesgenossen aus Bärwalde --- oder vielmehr: der Heldentrutz --- leitet sich der Name dieser Adelsvertreter aus der schönen Grafschaft Baliho von jenem Ort ab, an dem sie zuerst Wurzeln schlugen: dem "Prinzbuckel" in der Baronie Perainenstein. Das ist die Bezeichnung für den Hügel, auf dem die gleichnamige Stammburg der Familie steht. Der befand sich einst im Dorf Bachaue, das jedoch mittlerweile einen eingemeindeten Teil der Stadt Auen bildet. Der Name "Prinzbuckel" wurde über die Jahrhunderte zu jenem "Binsböckel" verschliffen, das heute überall im Neuen Reich bekannt ist, weil sich die Familie durch ihre Heiratspolitik weit über die Grenzen Weidens hinaus verbreitet hat. Lange trug auch die Baronie im Süden Balihos den Namen Prinzbuckel, mit der Zeit wurde jedoch erst Binsböckel und dann Perainenstein daraus.
 
 

... und wofür er heute auch noch steht

"Etwas verbinsböckelt zu haben" ist heuer ein geflügeltes Wort in der Mittnacht und jedes Kind weiß, wofür es steht: hochgradig ambitionierte Vorhaben, die auf brutalst mögliche Art in die Binsen gehen. Der Ehrgeiz und das Machtstreben der Familie befremden viele Weidener, deshalb behalten sie beides gern mit großer Skepsis im Auge. Anderswo würden diese Eigenschaften dem Geschlecht sicher als Stärken ausgelegt und hätten ihm auf dem Weg nach oben geholfen. Im mittnächtlichen Herzogtum jedoch sind sie oft eher hinderlich und führen zum Scheitern noch des schönsten Plans, weil sie eine instinktive Abwehrreaktion auslösen.

Die wohl krasseste "Binsböckelei" hat in der Regierungszeit Bernhelms von Weiden (601 bis 650 BF) dazu geführt, dass die Sichelwacht aus dem Herzogtum Weiden herausgelöst und zu einer Reichsmark gemacht wurde: In der Grafschaft  gab es seit dem Ende der Herzogenwahrer und dem damit verbundenen Untergang des Hauses Salthel seit 465 BF keinen Grafen mehr, sondern sie wurde von der Familie Gringelbaum verwaltet, während sich etliche einflussreiche Geschlechter um den Thron balgten wie Hunde um einen Knochen. Weil Bernhelm trotz seiner geschickt platzierten Binsböckel-Gemahlin Waltrude kein Interesse an der Sache zeigte, rief das Haus Binsböckel schließlich Kaiser Eslam I. von Almada an, auf dass dieser sich für sie verwenden möge.

Um eine lange Geschichte kurz zu halten: Der Kontakt des Kaiserhauses zum notorisch tobsüchtigen Herzog der Weidenlande verlief nicht so gut, es gelangte daraufhin zu dem Schluss, dass kein "rasender Irrer" die Reichsgrenze zum Bornland und den Freien Landen halten sollte und die Grafschaft Sichelwacht wurde 625 BF kurzerhand zur Reichsmark erklärt (siehe auch hier: Grafschaft Sichelwacht unter "Geschichtliches" und "Politisches") --- der Kaiser zog die Regentschaft also an sich und in diesem eher unglücklichen Status blieb sie bis zum Jahr 1029 BF stecken.

Begebenheiten wie diese haben den Ruf der Familie Binsböckel als überambitionierter Gernegroß im Lauf der Jahrhunderte zementiert und für das besagte geflügelte Wort gesorgt.
 
 

Bedeutende Ahnen

  • Ascanio von Binsböckel (78 v BF bis 11 BF), Ahnherr & 1. Baron von Perainenstein
  • Waltrude von Binsböckel (554 bis 585 BF/enthauptet), Gemahlin Herzog Bernhelms von Weiden
  • Tharinda von Binsböckel-Glückshaus (582 bis 627 BF/gemeuchelt), Baronin von Uhdenwald & Untergang der Grafschaft Sichelwacht
  • Odelinde von Binsböckel (730 bis 774 BF), Gemahlin Herzog Leuemanns von Weiden & 7. Baronin von Perainenstein
  • Darwolf von Binsböckel-Glückshaus (978 bis 1031 BF), Baron von Uhdenwald & Raubritter
  • Irmengard von Brauningen-Binsböckel (967 bis 1018 BF), Gemahlin des Pfalzgrafen Kornrath von Hohenstein
  • Knorrhold von Harffenberg-Binsböckel (990 bis 1035 BF), Baron von Bollinger Heide & Erster Ritter Weidens
  • Weldmar von Binsböckel (1000 bis 1030 BF), Baron von Uhdenwald & Ritter
 

Wichtige lebende Vertreter

 

Lehen und Besitzungen

  • Junkergut Donnerkuppen, Kaiserlich Sichelgau, Grafschaft Baliho
  • Junkergut Südertrutz, Baronie Uhdenwald, Grafschaft Sichelwacht
  • Rittergut Hollergrund, Baronie Urkentrutz, Grafschaft Bärwalde
 

Der Stammbaum

Die Bereitschaft, sich unterzuordnen und das eigene Machstreben im Dienste des ganzen Hauses zurückzustellen, gehört nicht unbedingt zu den Stärken der Binsböckels. Deshalb ist diese Familie wie keine zweite in Weiden zersplittert --- und es gibt daneben sogar noch unbedeutende Seitenzweige in zahlreichen anderen Provinzen.

Im Grunde hat sich jedes Mal, wenn ein Angehöriger der Familie mit der Verwaltung eines bedeutenden Lehns betraut oder in ein besonders wichtiges Amt gehoben wurde, eine neue Linie gebildet. Aus dem Grund gibt es allein hierzulande vier verschiedene Zweige: In Stadt und Stadtmark Trallop, den Baronien Perainenstein und Bollinger Heide in der Grafschaft Baliho sowie in der Baronie Uhdenwald in der Sichelwacht.
 
 
Hauptlinie (Stadt und Stadtmark Trallop):

Die Ursprünge der Familie Binsböckel liegen in der Baronie Perainenstein. Von dort stammen also logischerweise auch die Mitglieder, die heute in Stadt und Stadtmark Trallop leben ab. Sie bestehen darauf, dass allein schon der nicht mit irgendwelchen Anhängen verpanschte Adelsname ein Beleg für die Reinheit und Stärke ihres Zweigs ist. Vor 250 Jahren haben sie die Herzogenstadt zu ihrer Heimat erwählt und erheben schon genauso lange Anspruch auf die Führung der gesamten Familie. Bisher hat ihnen den erstaunlicherweise niemand ernsthaft streitig gemacht.
Ein wenig seltsam mutet es schon an, da Stammlehen und Stammburg heute in den Händen eines anderen Familienzweigs liegen. Es ist aber unstreitig, dass die Tralloper Binsböckels über den besten Draht zum Herzogenhaus verfügen und deshalb auch die wichtigsten Ämter innehaben. Sie mögen zwar kein eigenes Land halten, verwalten dafür aber das der Herrscher Weidens direkt in deren Auftrag und bekleiden daneben stets einen Posten im Cronrat. Damit sind sie tatsächlich die unangefochtenen Schwergewichte der Familie.

  • Gebhard von Binsböckel (968 bis 1012 BF/im Dritten Orkensturm gefallen), Soldgraf & Familienoberhaupt
    ab 997 BF verheiratet mit ZZZ
    • Tannfried von Binsböckel (*999 BF), Zinsgraf & Familienoberhaupt
      seit 1026 BF verheiratet mit Raugunde von Hohenstein (*998 BF), Hofdame
      • kinderlos
    • Bormunde von Binsböckel (*1004 BF), Leibzofe der Herzogin
      seit XXX verheiratet mit YYY
      • Sohn
      • Tochter
  • Hadutreu von Binsböckel (*971 BF), Ministeriale
    ab 995 BF verheiratet mit Sigwarth von Windreuth (967 bis 1027 BF/Jahr des Feuers), Junker zu Donnerkuppen & Ritter
    • Theofrieda von Binsböckel (*998 BF), Junkerin zu Donnerkuppen & Ritterin
      seit XXX vermählt mit YYY
      • Kind 1
      • Kind 2
    • Berthram von Binsböckel (*1001 BF), Efferdgeweihter
      vermählt?
      • Kind?
    • Kirian von Binsböckel (*1005 BF), Ministerialer & Vogt von Uhdenwald
      unvermählt
      • kinderlos
 
Nebenlinie (Baronie Uhdenwald):

Vor rund 700 Jahren, also kurz nach Schaffung der Grafschaft Sichelwacht, hat sich zum ersten Mal ein Teil der Familie abgespalten: Seinerzeit wurde einer Binsböckler Glücksritterin die Baronie Uhdenwald zum Lehen gegeben. Daraufhin verpasste sie sich selbstbewusst den Namen Binsböckel-Glückhaus und erklärte, dass sie ihre eigene Linie begründen werde. Besonders erfolgreich war die nie, ist ihr Land zwischen Roter Sichel und Drachensteinen doch viel karger als das Stammlehen im schönen Baliho. Mit Bauernschläue und gelegentlichen Räubereien hielt sie sich aber irgendwie über Wasser.
Vor rund 20 Jahren wäre diesem Zweig fast das Recht entzogen worden, den Namen Binsböckel überhaupt noch zu führen, weil der unter Acht und Bann stehende Darwolf von Binsböckel-Glückshaus Schande über die ganze Familie brachte. Allein das spurlose Verschwinden des Verfemten und das Verhandlungsgeschick seiner Tochter Danje sorgten dafür, dass dieser Schritt unterblieb. Danje kroch in Trallop und Perainenstein zu Kreuze und versprach, dass alle Uhdenwalder den befleckten Namen "von Glückshaus" ablegen würden.
Die wenigen noch lebenden Vertreter dieses Zweiges nennen sich heute denn auch tatsächlich nur noch "von Binsböckel" --- und sind im Grunde alle froh, dass sie dadurch weniger mit dem schwarzen Schaf der Familie verbindet.

  • Darwolf von Binsböckel-Glückshaus (978 bis 1031 BF/in den Nordlanden verschollen)
    ab 999 BF verheiratet mit Hennya von Arnolfingen (975 bis 1026 BF/im Auftrag ihres Mannes ermordet), Hofdame aus Donnerbach
    • Weldmar von Binsböckel (1000 bis 1030 BF/auf dem Goblinfeldzug gefallen), Baron & Ritter
      ab 1024 BF verheiratet mit Alena von Kleiendorn (1000 bis 1046 BF/von Goblins getötet), Hofdame aus Ingerimms Steg
      • Meinhardt von Binsböckel (*1029 BF/Zwilling), Baronet & Knappe am Grafenhof in Salthel
      • Fredegunde von Binsböckel (1029 BF bis 1046 BF/Zwilling, von Goblins getötet)
    • Danje von Binsböckel (*1003 BF), 1038 BF geschasste Stadtmeisterin der Grafencapitale Salthel
      seit 1040 BF verheiratet mit Andor von Wasserburg, Ritter (Markgrafschaft Perricum)
      • Hennya von Binsböckel (*1042 BF)
      • Adhemar von Binsböckel (*1044 BF)
    • Hedwig von Binsböckel-Glückshaus (1007 bis 1026 BF/im Auftrag ihres Vaters ermordet)
      unvermählt und kinderlos
 
Nebenlinie (Baronie Perainenstein):

In den Zweig, der bis heute das Stammlehen in der Grafschaft Baliho samt Burg Binsböckel hält, hat sich schon vor langer Zeit eine heimtückische Lungenkrankheit eingeschlichen, die kaum ein Familienmitglied verschont. Seine Vertreter sind deshalb oftmals kränklich und sterben früh --- nicht etwa auf dem Schlachtfeld, sondern im Siechenbett.
Ein paarmal ist diese Linie nur knapp an der Auslöschung vorbeigeschrammt. Um das Jahr 600 herum war die Situation so verzweifelt, dass die Perainensteiner sich auf einen Kuhhandel einließen: Damit überhaupt jemand den Traviensbund mit ihrer hinfälligen Baroness einging, koppelten sie deren Familiennamen mit dem des Bräutigams und stellten ihn ihrem eigenen sogar voran --- im Grunde ein undenkbarer Vorgang.
Die Gesundheit von Vertretern der Linie ist dadurch nicht besser geworden. So leidet das amtierende Oberhaupt, Borckhart von Brauningen-Binsböckel, beispielsweise schon frühester Jugend an schlimmen Beschwerden und war vermutlich gar nicht so unglücklich darüber, ans Reichsgericht in Elenvina berufen zu werden, wo das Leben mehr Annehmlichkeiten bietet als in Weiden.
Beginnend mit Hagorth von Brauningen-Binsböckel (933 bis 973 BF), Baron von Perainenstein, der zwei Töchter hatte: Hagobertha und Irmengard von Brauningen-Binsböckel.

  • Hagoberta von Brauningen-Binsböckel (955 bis 991 BF/nach langer Krankheit verstorben), Baronin von Perainenstein & Ritterin
    seit YYY verheiratet mit ZZZ
    • Ehrbrandt von Brauningen-Binsböckel (978 bis 1016 BF/im Vierten Orkensturm gefallen), Baron von Perainenstein & Ritter
      seit YYY verheiratet mit ZZZ
      • Borckhart von Brauningen-Binböckel (*998 BF), Baron von Perainenstein & Reichsrichter in Elenvina
        seit 1024 BF in zweiter Ehe verheiratet mit Aillil ni Bennain (*1007 BF), Baronin von Hohelucht (Albernia)
        • Berowein Belfionn von Brauningen-Binsböckel (*1026 BF)
        • Rondria Jarwen von Brauningen-Binsböckel (*1029 BF)
    • Gondemar von Brauningen-Binsböckel (*987 BF), Vogt von Perainenstein & Ritter
      unvermählt
      • kinderlos
    • Lidwinja von Brauningen-Binsböckel (989 bis 1002 BF/nach langer Krankheit verstorben)
      unvermählt und kinderlos
 
Nebenlinie (Baronie Bollinger Heide):

Die vierte Nebenlinie hat ihre Zelte in der Bollinger Heide aufgeschlagen, einer Nachbarbaronie von Perainenstein. Dass dem Binsböckel auch in diesem Fall ein anderer Name vorangestellt wurde, hat einen guten Grund: Hier heiratete um 800 BF herum ein kerngesunder Vertreter der Perainensteiner in das alteingesessene Baronsgeschlecht der Bollinger Heide ein und sorgte mit seinem starken, alten Namen für ein bisschen mehr Glanz.
Interessanterweise kämpfen die Binsböckels in der Bollinger Heide --- wie auch die in Trallop und Uhdenwald --- nicht mit den gleichen gesundheitlichen Problemen wie die Perainensteiner. Woran das liegt, weiß niemand. Fakt ist, dass dieser Zweig des Hauses über die Jahrhunderte viele stramme und kampfstarke Ritterinnen und Ritter hervorgebracht hat. Der Vater des heutigen Barons etwa, Knorrhold von Harffenberg-Binsböckel, war Erster Ritter und Fechtmeister Weidens.
Beginnend mit Svelinya von Harffenberg-Binsböckel (928 bis 1001 BF), Baronin von Bollinger Heide & Ritterin, die zwei Töchter hatte: Elysia und Mellinore von Harffenberg-Binsböckel.

  • Elysia von Harffenberg-Binsböckel (959 bis XXX BF)
    seit YYY verheiratet mit ZZZ
    • Knorrhold von Harffenberg-Binsböckel (990 bis 1035 BF/in der Wildermark gefallen), Baron & Erster Ritter Weidens
      seit ??? verheiratet mit Ilsewude von Spillenstein, Ritterin & lange Zeit Vögtin von Herzoglich Nordheim
      • Wilbur von Harffenberg-Binsböckel (XXX/Zwilling), Baronet & Ritter (?)
      • Wenthra von Harffenberg-Binsböckel (XXX/Zwilling), Ritterin
      • Leonora von Harffenberg-Binsböckel (XXX), Geweihte im Wahrerorden
    • Fenia von Harffenberg-Binsböckel (*??? BF), Vögtin
      seit XXX verheiratet mit YYY
      • Kinder?
    • Weitere Geschwister?
  • Mellinore von Harffenberg-Binsböckel (961 bis XXX BF), ???
    seit YYY verheiratet mit ZZZ
    • Ascanio von Harffenberg-Binsböckel (*983 BF)
      • Kinder?
    • Gylduria von Harffenberg-Binsböckel (*985 BF), ???
      seit 1004 BF verheiratet mit Cordovan von Rabenmund (*984 BF), Traviageweihter & Ex-Kronverweser der Traviamark
      • Mariella von Rabenmund (*1006 BF), Gerichtsherrin der Rommilyser Mark
        seit XXX vermählt mit YYY
      • Aldron von Rabenmund (*1008 BF), Ritter
        seit 1043 BF vermählt mit Griseldis von Pallingen, Gräfin von Bärwalde
        • Tharald von Pallingen, (*1044 BF)
      • Oshelm von Rabenmund (*1011 BF), Scholar der Halle der Antimagie zu Gareth
        vermählt???
    • Carissima von Harffenberg-Binsböckel (*991 BF), Ritterin zu Hollergrund
      • Kind 1
      • Heidelind von Harffenberg-Binsböckel (???), ???