Die Hochburg des Rittertums

Im mitternächtlichen Herzogtum, das nicht zu Unrecht auch als Schild des Reiches bezeichnet wird, gilt zuvorderst die ritterliche Heeresfolge; Weiden ist die Hochburg des Rittertums und im Vergleich zu den anderen Provinzen des Mittelreiches in militärischen Angelegenheiten vermeindlich rückständig.

Dabei ist zu erwähnen das die Ritter Weidens durch ständige Kämpfe und Turniere, die alles andere als Vergnügen und Zeitvertreib sondern echte Kampfübungen sind, von hoher Kampfkraft sind.

Ebenso wichtig zu nennen ist das es in Weiden kaum einen Ritter gibt der ohne eine Lanze aus Gefolgsleuten in den Kampf zieht. Zwar sind diese Lanzen abhängig vom persönlichen Reichtums des Ritters unterschiedlich groß. Doch auch wenn lange nicht jeder über Waffenknechte, Schildmaiden, Bogenschützen und Kundschafter verfügt so ist die Zahl derer die nicht mindestens einen Knappen und ein-zwei Gefolgsleute haben äußerst gering.

Doch auch Weiden verfügt über einige stehende Kriegshaufen und es finden sich auch Kämpfer mehrerer zwölfkirchlicher Orden im mittnächtlichen Herzogtum.

Die meisten davon sind natürlich in den Diensten der Herzogin selber. Aber auch die Grafen Weidens haben einige Kontingente dauerhaft unter Waffen.

Zu diesen herzoglichen und gräflichen Garden kommen noch die der Barone Weidens die hier nicht im einzelnen aufgezählt werden sondern direkt bei den Lehen.

Über ihren Marschall, ihre Bannerherren und deren Heermeister kann die Herzogin zusätzlich zu ihren stehenden Truppen saisonal einen Heerbann einberufen.

Neben den stehenden Truppen des Adels ist das dann die Landwehr. Wird diese gerufen sammeln sich unter dem Banner ihres Barons die Männer und Frauen der Landwehr. Jede Baronie stellt nominell ein Banner, dessen tatsächliche zahlenmäßige Größe von der Einwohnerzahl der Baronie und der Anzahl der Freien die in dieser Leben abhängen. So kann das Landwehrbanner einer kleinen Baronie in der Sichelwacht nur aus einer Handvoll Leuten bestehen, während das einer großen, bevölkerungsreichen Baronie aus Baliho leicht in den dreistelligen Bereich liegen kann. Alle Landwehrbanner einer Grafschaft sammeln sich unter dem Banner ihres Grafens zu einem Landwehrregiment. Dessen zahlenmäßige Größe hängt natürlich auch von der Größe und der Zahl der ihm angehörenden Landwehrbanner der Baronien ab. Die 4 Landwehrregimenter Weidens haben also eine stark unterschiedliche Größe.

Der Waffendienst, die Heerfahrt, ist zeitlich auf acht Wochen im Jahr begrenzt, muss jedoch nicht am Stück abgeleistet werden, sondern kann auch für mehrere kürzere Kriegszüge benutzt werden.

Die Zahl der Waffentreuen Weidens beträgt nach den Jahren der Rüstung und Erholung um die 7.500 Männer und Frauen. Von denen allerdings mindestens 5.000 Kämpfer keiner stehenden Truppe angehören und erst einmal per Heerschau versammelt werden müssen.