| Ämter: | Schwertbruder von Sankta Glafiras Halle der Drachenwehr zu Salthel |
| Tsatag: | 4. Rondra 985 BF |
| Kurzprofil: | Erfahrener Salutarist, der lange in der Löwenburg in Perricum diente. Gläubigen jeden Standes sehr zugwandter, bodenstndiger Geweihter. |
| Verwendung: | Mamertus sieht die gesamte Sichelwacht als seinen Verantwortungsbereich an. Obgleich versehrt, kennt er jede Baronie und besucht diese in der wärmeren Jahreszeit regelmässig, um den Menschen Beistand zu leisten und nach Kindern Ausschau zu halten, die für ein Rondranoviziat geeignet sind. Er kann in der Sichelwacht an beinahe jedem Ort angetroffen werden. In der übrigen Zeit dient er in Salthel. |
NAMEN & TITEL
• Vollständiger Name
Mamertus Droangrasch von Ferdok
• Schwertname
Droangrasch, abgeleitet aus dem Rogolan, Bedeutung: Glaubensherz
• Ämter
Tempelvorsteher von Sankta Glafiras Halle der Drachenwehr, Rondratempel von Salthel (Grafenstadt der Sichelwacht; seit 1040 BF)
• Anrede
Hochwürden
WICHTIGE DATEN
• Tsatag
4. Rondra 985 BF
• Amtseinsetzung
Rondra 1040 BF
• Borontag
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FAMILIENBANDE
• Ehegatte
verwitwet
Seine Gemahlin, Ezribeth "Atrabashtra" von Barbrück (Ritterin der Göttin), fiel 1039 BF bei Haffax' Überfall auf Perricum
• Kinder
Emekar Yendar Alfessiri (*1022 BF)
AUSSEHEN & AUFTRETEN
• Beschreibung
Mamertus ist groß und sehr schlank. Bei der Zerstörung des Perricumer Rondratempels verlor er seinens linken Unterschenkel.Er trägt seine dunkelbraunen Haare kurz und dazu einen ebensolchen Vollbart mit zwei weißen Streifen unterhalb der Mundwinkel. Mamertus bevorzugt praktische, schlichte Kleidung. Im Alltag trägt er einen einfachen Wappenrock über dem stahlblanken Kettenhemd, dazu Hose und Stiefel. Allein Göttinnendiensten scheinen die prächtigeren Ornate in seinem Kleiderschrank vorbehalten. Frönt er gar seiner Leidenschaft, dem Bierbrauen, kleidet er sich wie ein einfacher Bürger.
Mamertus ist ein in sich ruhender und gelassener Zeitgenosse. Es gibt wenig, was er nicht schon mit eigenen Augen gesehen und dennoch überlebt hat. Nach langen Jahren, in denen er vorwiegend in den Eisernen Gewölben arbeitete, genießt er das bisweilen rege Kommen und Gehen im Tempel. Mamertus ist den Gläubigen ein verlässlicher Ansprechpartner und versierter Ratgeber in allen rondrianischen Belangen. Darüber hinaus hat er ein waches Auge auf möglichen Geweihtennachwuchs. Gerade letzteres veranlasst ihn dazu, die einzelnen Baronien in möglichst regelmässigen Abständen zu besuchen, beziehungsweise Vertraute dorthin zu entsenden, um auch nach dem entferntesten Altar, Schrein oder Kapelle zu sehen und die Lehre der Leuin zu verbreiten
• Stärken
Mamertus ist ein gefestigter Geweihter mit überaus fundiertem Wissen über den Rondrakult. In der Zusammenarbeit mit einem alten und sturen Zwerg hat er Geduld und Einfühlungsvermögen erlernt. Er ist schwer aus der Ruhe zu bringen und hat ein sicheres Gespür für Gerechtigkeit. Gleichermaßen gut kommt er mit einfachen Leuten und solchen von Stand aus, wenngleich er sich eher ersteren zugehörig fühlt.
• Schwächen
Die langen Jahre als "Kellergelehrter" sind nicht spurlos an Mamertus vorüber gezogen. In der Jugend ein guter Kämpfer mit dem Anderthalbhänder und ein ambitioniert mit dem Stoßspeer, hat er diese Fertigkeiten lange vernachlässigt. Der Verlust seines Beines tat sein Übriges und wenngleich er verbissen übt: ein herausragender Kämpfer ist der Schwertbruder von Salthel nicht.
Mamertus neigt dazu, sich zu verzetteln. Bisweilen vertieft er sich in Nebensächliches und vergisst darüber, aktuell Wichtigeres anzugehen.
HINTERGRÜNDE
• Aventurische Informationen
Geboren und aufgewachsen ist Mamertus in der Grafschaft Ferdok. Eigentlich sollte er das florierende Gasthaus seiner Familie übernehmen doch schon der junge Mamertus zeigte weder Neigung noch Befähigung zum Beruf des Wirts. Stattdessen erwies er sich als überaus neugierig und mehr als einmal mussten die Eltern ihren Sohn von den Tischen weitgereister Recken einsammeln. Als ein alternder Rondrageweihter aus dem Süden einige Tage im Gasthaus verweilte, um eine Erkältung auszukurieren, war es um Mamertus geschehen. 1004 BF trat er sein Noviziat im Ferdoker Rondratempel an und wäre auch nach der Weihe gerne dort geblieben, doch 1010 BF brach der Dritte Orkensturm über das Mittelreich herein. Wie die meisten Rondrianer kämpfte Mamertus in diesem Krieg, ohne sich allerdings über Gebühr auszuzeichnen. Nach Ende des Krieges reiste er 1014 BF zu den heiligsten Stätten der Rondraverehrung und blieb bis 1017 BF in der Senne des Südens. Während dieser Zeit entdeckte er seine Liebe für die Historie des Schwertbundes und besuchte zum Abschluß der Reise die Löwenburg in Perricum. Hier fiel er dem Erzkanzler der Kirche auf, der ihn kurzerhand in seine Dienste nahm, vornehmlich, damit er ihm lästige Termine oder Reisen abnahm. Insbesondere während dem 1018 BF beginnenden Borbaradkrieg kam Mamertus viel herum. Nach Ende des Krieges heiratete Mamertus 1021 BF Ezribeth Atrabashtra ay Baburin, eine Ritterin der Göttin, um die er schon lange geworben hatte.
Über die Jahre wurde er zu einem Experten für alte Quellen und fand sich in den Eisernen Gewölben beinahe ebenso gut zurecht, wie sein Dienstherr. Als in den Namenlosen Tagen 1039 BF der Erzverräter Helme Haffax über Perricum kam und Rondra selbst ihren Hochtempel zerstörte, änderte dies Mamertus’ Leben von Grund auf. Bis zum letzten Augenblick versuchte er kostbare Kleinodien aus dem kollabierenden Leomarstempel zu bergen, während seine Gemahlin in den Gassen der Stadt kämpfte. Ezribeth fiel heldenhaft und Mamertus verlor - die Arme voller Bücher und Pergamentrollen - sein Bein an eine daimonide Kreatur.
Doch dem Ritter der Göttin blieb kaum Zeit, den Verlust der Gemahlin und den des Hochtempels zu betrauern. Schon wenige Wochen später wurde er zum Schwertbruder der Wehrhalle von Salthel berufen und folgte diesem Ruf nach Weiden, um die Kirche in der Grafschaft Sichelwacht würdig zu vertreten.
• Besonderheiten
Besondere Freude bereitet ihm die Ausbildung von Kindern. Nicht nur Novizen kommen in den Genuß seiner meist kurzweiligen Lehrstunden. Einmal die Woche dürfen die Kinder aller Saltheler in den Tempel kommen, um dort an einer Lektion teilzunehmen. Häufig unterrichtet er Götterkunde, gefolgt von Grundlagen in Lesen und Schreiben. Seine "Rondraschule" ist ihm sehr wichtig und bisweilen hängt er sein Herz besonders an ein Kind, das er gerade bei ungünstigen Voraussetzungen mit großem Einsatz zu fördern versucht. Etwas, was nicht immer auf Gegenliebe trifft, oder von Erfolg gekrönt ist. Solche Mißerfolge nehmen Mamertus mit, wohingegen Erfolge ihn förmlich beflügeln.
Als Koscher schätzt er das ingerimmgefällige Handwerk und hat sich rasch mit den wichtigensten Handwerksmeistern der Sichelwacht bekannt gemacht. Diese wiederum schätzen seine bodenständige Art und seit bekannt wurde, dass Mamertus Sohn eines Brauers ist und im Rondratempel eine kleine Braustube eingerichtet hat, fühlen sich ihm viele Handwerker umso mehr verbunden. Dies auch, weil Mamertus sein Selbstgebrautes stets großzügig ausschenkt.
• Meisterinfos
Emekar, genannt Ehm, der Sohn von Ezribeth und Mamertus, war von Anfang an ein rebellischer Geist. Die strenge und reglementierte Umgebung der Löwenburg forderte den Jungen stets aufs Neue heraus. Alle Versuche seiner Eltern, ihm eine solide Ausbildung (in allen möglichen Berufen) angedeihen zu lassen, scheiterten. Schließlich verließ Ehm die Eltern im Streit. Seither durchstreift der, mit dem guten Aussehen seiner Mutter gesegnete, Junge Aventurien als Tunichtgut. Mamertus leidet sehr unter der Situation und versucht immer wieder, Emekar zu finden.
• Seelentier
Waldlöwe
• Gottheit
Rondra
BRIEFSPIEL
• Beziehungen
... in der Kirche Rondras: answehnlich
... zum Weidener Adel: ansehnlich
• Finanzkraft
ansehnlich
• Spieler
NSC