| Titel: | Baronin |
| Lehen: | Herzogenthal |
| Kurzprofil: | Folgt |
| Verwendung: | Folgt |
NAMEN & TITEL
• Vollständiger Name
Farangis Sumudane von Gringelbaum
• Ämter
Baronin
• Titel
Hochgeboren
• Lehen
Baronie Herzogenthal
WICHTIGE DATEN
• Tsatag
28. Firun 1012 BF
• Borontag
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FAMILIENBANDE
• Ehegatte
Anshelm von Ahrfolden
• Kinder
Folgt
AUSSEHEN & AUFTRETEN
• Beschreibung
Farangis ist eine kleine, dünne Frau mit wilder, blonder Mähne und Augen so grün wie die Wälder ihrer Heimatbaronie. Die muskulöse Statur, mit der viele ihrer Weidener Standesgenossen zu beeindrucken wissen, geht der Gringelbaumerin völlig ab. Dafür sind ihre Bewegungen von einer raubtierhafte Eleganz, die den Schluss nahelegt, dass es trotzdem keine gute Idee ist, sie zu reizen. Auch der wache Blick der Baronin, ihr eigensinniges Kinn und der selbstbewusste Zug um die Lippen weisen darauf hin, dass sie niemand ist, der gern nachgibt, oder sich gar herumschubsen lässt.
Mit Kettenhemden, Schwertern oder Schilden hat die Herzogenthalerin nichts am Hut. Das liegt daran, dass sie keine ritterliche Ausbildung genossen hat, sondern eine Waldläuferin ist. Bei offiziellen Anlässen gereicht ihr das zum Nachteil, denn von Etikette und Staatskunst versteht sie so wenig wie vom ritterlichen Zweikampf und tapst daher oft wie ein tumber Bär auf dem Adelsparkett herum. Es ist überaus bezeichnend, dass ihr Gemahl, der von den Nachbarn gern selbst als "Waldschrat" verspottet wird, immer wieder in die Bresche springen muss, wenn sie drauf und dran ist, allzu viel Porzellan zu zerdeppern.
• Stärken
Farangis ist eine hervorragende Bogenschützin, Jägerin und Waldläuferin. In ihrem Lehnsland kennt sie sich aus wie kaum jemand sonst. Sie kann auch sehr gut Leder bearbeiten, knüpfen, mit Tieren umgehen, Pflanzen bestimmen, Kochen und Wunden, Krankheiten sowie Gifte behandeln. Dass all diese Talente sie als Baronin nicht wirklich weiterbringen, versteht sich von selbst. Beim Volk jedoch ist sie beliebt, weil sie keine Berührungsängste und ein offenes Ohr für dessen Sorgen und Nöte hat. Sie bemüht sich, gerecht zu herrschen und nimmt die Aufgabe, die ihr anvertrauten Menschen zu beschützen, sehr ernst.
• Schwächen
Farangis hat wenig Ahnung von dem, was ein Herrscher normalerweise wissen und können sollte und auch kein Interesse daran, sich mit dem "ganzen unnützen Ferz" vertieft auseinanderzusetzen. Hätte Ihr Oheim sie nicht dazu gezwungen, sich wenigstens mit den absoluten Grundlagen des adeligen Tagesgeschäfts vertraut zu machen, wäre sie heute noch völlig unbeleckt. In Herzogenthal ist das alles nicht so schlimm: Die wenigen Menschen, die hier leben, geben nichts auf Protokoll und Umgangsformen und es braucht auch kein Talent, um die bettelarme Baronie zu verwalten. Im Kontakt mit ihren Standesgenossen fällt die Gringelbaumerin durch ihre unangepasste und vollkommen unnachgiebige Art aber immer wieder negativ auf.
HINTERGRÜNDE
• Aventurische Informationen
Farangis ist nicht als Tochter ihres Vorgängers im Amte aufgewachsen, sondern nur eine Großnichte Degenars von Borkenstein. Der Zweig der Familie von Gringelbaum, dem sie entstammt, ist verarmt und hielt sich über Generationen hinweg allein mit der Verwaltung des Turms Hartenwacht mitten im Gebirge über Wasser, wo es nur wenig Kontakt zur Außenwelt gab. Ohne Geld, ohne Beziehungen und auch ohne Interesse der älteren Tochter an Adelsdingen, wurde diese --- anders als ihre jüngere Schwester --- nicht wie gewohnt an einem anderen Hof in Ausbildung gegeben, sondern blieb und lernte bei ihrem Vater.
Dass Fanragis auf dem Thron der Baronie landete, ist einer Verkettung unglücklicher Zufälle geschuldet: Erst verstarben in Herzogenthal in kurzer Folge zwei kinderlose Barone aus dem Hause Borkenstein und dann übernahm ein bereits greiser Dritter das Amt. Da der ebenfalls keine Erben hatte, sah er sich in der erweiterten Verwandtschaft nach potenziellen Nachfolgern um und fand niemanden außer den Hartenwachter Gringelbaums.
Eigentlich war die jüngere Schwester, Sarolta, Degenars Favoritin. Er hielt sie für geeigneter, wollte zugleich aber sicherstellen, dass der Herzogenthaler Thron nicht in wenigen Jahren wieder verwaist ist und verfügte daher, dass die Nichte, die zuerst ein Kind gebiert, seine Nachfolge antreten soll. Dabei vertraute er darauf, dass es Sarolta sein würde, da sie zu jenem Zeitpunkt bereits verlobt war. Doch die Götter wollten es anders.
In der ohnehin schon gebeutelten Baronie tauchte 1035/36 BF ein geisterhafter Eber auf und begann damit, Mensch wie Tier in Angst und Schrecken zu versetzen. Um die Situation zu befrieden, rief Degenar zur Jagd auf das Untier, wurde aber mit wenig Interesse beschieden --- bis die ältere seiner Nichten gelobte, den Waidmann zu ehelichen, der den Eber zur Strecke bringt. Eigentlich sollte das nur die sprichwörtliche Karotte an der Angel sein, mit der die Esel aus dem Stall gelockt werden: Farangis war sicher, dass sie selbst das Untier erlegen würde. Doch es kam wieder anders.
Binnen eines Jahres war Farangis nicht nur verheiratet, sondern auch schwanger --- und zwar ehe ihre Schwester Sarolta es schaffte, diese Bedingung zu erfüllen. Allen war klar, dass Farangis die schlechtere Wahl darstellte und dass sie an sich auch gar kein Interesse daran hatte, die Baronie zu führen. Doch Degenar fühlte sich an sein Wort gebunden und verstand die unerwartete Wendung zudem als Fingerzeig der Götter. Also machte er die ältere Schwester zu seiner Nachfolgerin und der Graf in Salthel segnete die ungewöhnliche Vereinbarung wenig später im Vorbeigehen ab, da er kein Interesse an der völlig unbedeutenden Baronie Herzogenthal hat. Seither gibt es in Herzogenthal ein neues Herrschergeschlecht.
• Meisterinfos
Seit den unerwarteten Entwicklungen rund um Farangis' Machtergreifung ist die Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester etwas belastet. Eigentlich könnte Sarolta ihr eine große Hilfe bei der Bewältigung der Amstgeschäfte sein und wäre als solche am Hof in Dunkelbrunn auch hochwillkommen. Doch stattdessen hat sie sich lieber auf den Hartenfels zurückgezogen und schmollt.
• Gottheit
Firun und Ifirn, zumindest offiziell.
Inoffiziell ist Farangis, genau wie ihr Gemahl, eine Anhängerin der Alten Kulte.
BRIEFSPIEL
• Beziehungen
Folgt
• Finanzkraft
Folgt
• Spieler
NSC
Porträtbild erstellt mit Bing Image Creator.