| Grafschaft: | Bärwalde |
| Baronie: | Mittenberge (Wei-1-02) |
| Einwohner: | 200 |
| Gasthöfe und Schenken: | Becherhus |
| Tempel: | Efferd- und Pandlaril-Schrein |
| Garnison: | Zwei Büttel |
| Besonderheiten: | In der Gegend wächst der namensgebende Flachs, aber auch Bausch. Flachswerder ist einst elfisches Siedlungsgebiet gewesen. |
Beschreibung:
Die Wasserburg Auenwacht und der Weiler Flachswerder liegen nur einen halben Tagesritt vom Hauptort Mittenberge entfernt, nahe der Grenze zur Stadtmark Trallop. Die Burg thront auf einem kleinen Werder im Pandlaril, sie ist vom Dorf Flachswerder am westlichen Ufer des Pandlarils über eine alte gemauerte Brücke zu erreichen. Im Norden dieser Brücke, also durch diese ein wenig gegen die Strömung gesichert, liegen die (Fischer)Boote der Einheimischen. Das Ufer wird hier von Bauschbinsen gesäumt, die in der seichten Strömung hinter dem Werder besonders gut gedeihen. Am süd-westlichen Ende der Insel findet sich hingegen eine einfache Anlegestelle für flache Flussschiffe, welche von hier aus Bausch, Flachs und Leinen in die Herzogenstadt verschiffen. An der Grenze zur Stadtmark finden sich Ausläufer des Auwaldes und weiter im Firun das Aelfenholz.
Wirtschaft:
Die Flachswerderaner leben vor allem vom Handel mit dem namensgebenden Flachs und dem aus Bauschbinsen mühsam gewonnenen hochbegehrten Bausch sowie feinem Leinenstoff. Neben dem gemeinen Lein werden auf den nahen Feldern Rüben, Roggen und Hafer angebaut, während in den Flussauen Ziegen und auch einige Kühe weiden. Außerdem werden die hiesigen Mahlzeiten durch den Fischreichtum des Pandlaril bereichert. Einige wenige leben noch immer vom Handel mit den wenigen verbliebenen Elfensippen in der Nähe.