Die Schildburg Grevenstein
| Grafschaft: | Bärwalde |
| Baronie: | Moosgrund |
| Burgherr: | Junker Arnôd Pratos von Grevenstein Kastellan Yarling Salmbinger |
| Art der Burg: | Schildburg |
| Bewohner: | etwa ein Dutzend |
| Kapelle: | Rondrakapelle, Pandlarilschrein |
| Herzbaum: | Ahorn |
| Garnison: | 2 Dienstritter, 3 Waffenknechte und Schildmaiden |
| Besonderheiten: | XXX folgt XXX |
Der Grevenstein ist eine alte Schildwehrburg, die auf eine Landzunge im Amorîn gebaut wurde. Der genaue Grund für die Erbauung der Burg an just dieser Stelle liegt heute weitestgehend hinter Ymras Schleier verborgen, aber man darf sich sicher sein, dass er mit der steten Bedrohung durch die Schwarzpelze zu tun hatte.
In Gelehrtenkreisen (die sich in Moosgrund weitestgehend auf den Hesindegeweihten Parinor Goldquell beschränken) ist umstritten, ob sich die Vorsilbe Greven vom altgarethischen grave (= Graben), von Greve, dem Amt eines Flurrichters, oder gar vom Namen des orkischen Götzen Gravesh ableitet.
Fakt ist, dass sich im letzten Orkensturm ein Schamane der Schwarzpelze derart äußerte, dass Land und Leute darauf, dem Götzen Tairach anheim fallen würden, um für die Schmähungen zu büßen.
Eine Besonderheit des Grevensteins ist die Rondrakapelle der Burg, die sich in einem größeren Erker des Bergfrieds befindet. Eine einfache hölzerne Statue der Göttin beherrscht, von zwei Feuerschalen eingerahmt, den Raum. Die menschengroße Statue ist mit Sinopjeröd bemalt und trägt eine bronzene Brünne und einen Bronzehelm. Hinter der Statue sind zwei Stelen auszumachen, die einen Mann und eine Frau im typischen Gewand der Weidener Ritter zeigen. Zu Füßen der Rondrastatue ruht auf einem roten Samtkissen mit weißen Lilienstickereien das Heft eines geborstenen Schwertes, der Silberfinne, dem Namensschwert der Mutter des vormaligen Edlen Tirion (und Zwillingsschwester des Barons Avon Nordfalk). Betreut wird die Kapelle vom Grevensteiner Burgkaplan, dem Knappen der Göttin Fadril Gûlband von Festum.