Das Dorf Grünharsch

Grafschaft: Bärwalde
Herrschaft: Ritter Welmar Moosacher von Grünharsch
Dorfschulze Olin Gutsanger
Wappen: keins
Einwohner: etwa 150
Garnisonen: 1 Dorfbüttel
Tempel: Ingerimm
Gasthöfe: Weggasthof "Zum durstigen Rittermann", Schänke "Beim Eberhauer"
Wirtschaft: Ingrams Schmiede, Hütte
Besonderheiten: folgt
Stimmung: folgt

 

Die Zweiteilung der Bevölkerung in Viehzüchter und Bauern einerseits und den Erzsammlern andererseits führt zu manch – für den Auswärtigen – unterhaltsamem dörflerischem Intrigenspiel und Konkurrenzkampf und nicht selten entbrennt auch eine handfeste Keilerei, wenn denn des Abends in einer der Schenken wieder einmal mehr als einige Krüge des Selbstgebrauten die durstigen Kehlen hinab geflossen sind.
Aufgrund der begehrten Eisenwaren des Dorfes findet zweimal im Göttermond ein Markt statt. Allerdings eine etwas übertriebene Bezeichnung für zwei, drei fahrende Händler, die Güter des täglichen Bedarfes ins Dorf bringen. Dennoch bietet das jeweils am ersten und dritten Markttag des Mondes stattfindende Ereignis eine willkommene Gelegenheit, Klatsch und Tratsch mit Bauern anderer Dörfer auszutauschen, von denen einige zu diesen Zeiten regelmäßig nach Grünharsch kommen, um ihre Feldgerätschaften ausbessern zu lassen.
Im Dorfe selbst werden Travias Gebote hoch geachtet und es ist vielleicht als eine Besonderheit anzuführen – wohl auch, weil man es sich dank des relativen Wohlstands des Dorfes leisten kann – dass jedes junge Paar, welches den Traviabund vollzieht, die stolze Summe von einem Golddukaten erhält, was schon eine alte Tradition der Ritterfamilie Moosacher ist und bis zum heutigen Tage unvermittelt weitergeführt wird. Dies mag ein nicht unwesentlicher Grund sein, warum das Dorf, welches in der Vergangenheit durch die Orks arg bedrängt wurde, in relativ kurzer Zeit bereits wieder auf seinen alten Einwohnerstand angewachsen ist…

Wichtige Gebäude in Grünharsch

Weggasthof „Zum durstigen Rittersmann“ (Q5/P6/S12)
Der „Durstige Rittersmann“ ist ein stattliches Weggasthaus direkt am Dorfanger, an dem der Alte Weg unmittelbar vorbeiführt. Der Rittersmann ist ein herzogliches Gasthaus, das über eine eigene Palisade verfügt, über Stallungen und einen soliden Eindruck macht.

Ingerimm-Tempel Îsenloh
Der Ingerimmtempel liegt etwas abseits des Alten Wegs, der direkt durch das Dorf führt, und hier wird dem Herrn des Handwerks und der Schmiedekunst ehrfürchtig Tribut gezollt. Der Tempel wirkt zwar relativ klein, ist dafür aber umso schöner mit Handwerksgaben der Bewohner ausgestattet. Der Meister der Esse, Githalmar Fîrnbold, ist nicht nur ein kundiger Steinmetz, sondern auch ein hervorragender Prospektor.

Hütte
Die Eisenhütte Grünharschs ist weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt, schließlich wird in ihr aus dem sogenannten „Rasenerz“ ein recht brauchbares Eisen gewonnen, welches in der Schmiede zu allerlei Gerätschaften für die Feldarbeit verarbeitet wird.
Die Eisenhütte steht ein wenig abseits am westlichen Dorfrand, wo die heiße und schweißtreibende Arbeit von einem Meister und 3 Gehilfen Tag für Tag durchgeführt wird.
Regelmäßig ist außerdem der Ingerimmgeweihte in der Eisenhütte anzutreffen, wo er den Segen des Herrn Ingerimm über die Hütte und ihre Arbeiter spricht.

Ingrams Schmiede
Ingram Wolfenbühls Schmiede ist, genauso wie die Eisenhütte, in den umliegenden Dörfern bekannt und beliebt, bietet sie doch eine einfachere Möglichkeit, Feldgerät und Werkzeug reparieren zu lassen, ohne dafür in eine der größeren Städte am Alten Weg reisen zu müssen. Es ist daher kaum verwunderlich, dass Ingram und seine Familie in einem schönen und großen Haus wohnen, welches sogar den Gesellen Platz bietet. An dessen Rückseite schließt sich die Schmiede an, in der eifrig qualitativ hochwertige Güter für den Alltagsgebrauch hergestellt werden. Günstig gelegen in Grünharsch ziehen jedoch auch oft Reisende auf dem Weg von oder nach Anderath durch das Dorf und manch einer nutzt die Gelegenheit, bei einem fachkundigen Mann einige Scharten seiner Waffe oder eine Delle in der Rüstung beheben zu lassen. Da dies eine willkommene Abwechslung von all den Sensen und Spaten darstellt, ist Ingram nur zu gerne bereit, diese Arbeit zu einem oftmals sehr günstigen Preis auszuführen – sofern der Kunde seine Tätigkeit ausreichend anpreist.

Schenke „Beim Eberhauer“ (Q6 / P5)
Welmar Rolfinger führt den Hauer schon seit einem guten Dutzend Jahren und ist besonders bei den Erzsammlern Grünharschs ein beliebter Treffpunkt, wenn den in den Abendstunden die Mühen des Tages bei dem einen oder anderen Krug Bier oder stärkerem vergessen werden.
Nicht selten jedoch finden sich auch die Bauern des Dorfes hier ein, um einen geselligen Abend zu verbringen und so kann es manchmal schon ganz schön laut und ruppig zugehen, wenn den die „Fladentreter“ und die „Steinklauber“ wieder einmal einen handfesten Disput austragen. Welmar Rolfinger ist jedoch ein Mann, der diese Dinge durchaus unter Kontrolle halten kann und so mancher übereifrige Randalierer fand sich schon schneller vor dem Haus in einer Wasserpfütze sitzend wieder, als er noch darüber nachdenken konnte.
So ist der „Hauer“ trotz allem ein beliebter Treffpunkt für alle im Dorf und bisher gab es noch keinen Streit, der nicht am nächsten Abend wieder vergessen war, wenn man sich trifft, um im Hauer noch einen Krug zu leeren.