Wappen der Familie Hartungen, (c) IW
Wahlspruch: Vom Ei bis zu den Äpfeln
Wappen: Von Grün und Schwarz geteilter Schild, belegt mit einer silbernen, rechtsgewandten Axt.
Gründung: 845 BF durch Baron Herdan von Welkenstein
Oberhaupt: Perainlieb von Pergelfurt
Verbreitung: Heldentrutz
Kurzprofil: Arbeitsames, der Peraine frommes Geschlecht, das seine bäuerliche Herkunft nicht verhehlt.

 

Familie Hartungen-Düsterfurt - Die Arbeitsamen

Bis zum heutigen Tag stolz auf ihren bäuerlichen Ursprung mauserte sich die Familie von Hartungen-Düsterfurt die letzten Generationen zur einflussreichsten Junkersfamilie Weidenhags. In den Schoß fiel der Sippschaft ihr Aufstieg jedoch nicht; seit jeher besticht man durch bäuerlichen Fleiß und den Willen sich auch einmal die Hände schmutzig zu machen, was auch der Wahlspruch zeigt. "Vom Ei bis zu den Äpfeln" ist der Speisesitte des alten Bosperans (Bosp: Ab ovo usque ad mala) entnommen und soll die Verbundenheit der Familie zu Peraines Gaben zeigen.
Als Stammmutter des Hauses gilt die regionale Peraineheilige Perainme, die einst in der Düsterfurt die Gnade der Heilung erfahren und der Göttin daraufhin ein Kloster errichtet hat. Viele Generationen vergingen, bis die Welkensteiner Barone Perainmes Nachfahren, die seit Gründung stets dem Kloster vorstanden, mit den fruchtbaren Landen im Herzen Weidenhags belehnt haben.
Neben der tiefen Verbundenheit zur Kirche der Peraine, die bis in die heutige Zeit forbesteht, zeichnete man sich durch eine enge Verbindung zur ehemaligen Baronsfamilie Welkenstein aus, der man auch bis zum bitteren Ende 970 BF auch treu zur Seite stand. Seit dem Machtwechsel am Baronsthron geben sich die Düsterfurter selbstbewusster und sind sich ihrer Wichtigkeit in der Baronie mehr und mehr bewusst.

Stammsitz:
Der Düsterthurm am Gelände des Klosters Sankta Perainme

Herzbaum:
Apfel

Schutzpatron:
Peraine, Sankta Perainme

Einfluss:
Gering

Zusammenhalt:
Eng

Lehen und Besitzungen:
Junkergüter: Düsterfurt

Herkunft des Namens

Der Name Hartungen ist bodenständig, alt und verhehlt dabei die einfache Herkunft der Familie nicht. Der Familienname bezieht sich dabei auf das altgarethische Wort harti, das soviel bedeutet wie stark, zäh oder unbeugsam. Schon früh streifte die Familie die Leibeigenschaft ab und trug stolz den Familiennamen Hartung, da ihr Hof auf besonders hartem, steinigem Boden lag, den nur robuste Leute bewirtschaften konnten. Da man Stolz statt Scham über seine einfache Abkunft zeigt, behielt die Familie bewusst den alten, bodenständigen Namen „Hartungen“ bei der Erhebung in den Adelsstand, um ihre Herkunft zu ehren. Einzig der Zusatz ´Düsterfurt´ wurde ergänzt, welcher sich auf das Lehen der Familie bezieht.  


Familiengeschichte

Die Familie Hartungen lässt sich auf die regionale Heilige Perainme Hartung zurückführen, die vor mehr als 250 Götterläufen als schwer Gicht-Kranke an der Düsterfurt eine Vision der Göttin Peraine empfing und den Erzählungen nach im Wasser des Pergelbachs die Gnade der Heilung erfuhr. Von diesem Ereignis beflügelt soll die einfache Bäuerin der Herrin Peraine unweit der Furt ein Kloster gestiftet haben. Mit den eigenen Händen, so die Angehörigen der Familie stolz, habe sie in langen Jahren harter Arbeit die Heiligen Hallen aufgebaut. Auch das berühmte Gnadenbild der Herrin Peraine, welches das Kloster "Sankta Perainme zu Pergelfurt" als Schatz hütet soll ihren gesegneten Händen entsprungen sein.
In den Adelsstand wurde die Familie 845 BF unter Baron Herdan von Welkenstein zu Weidenhag erhoben, als er das Dorf Pergelfurt, welches bis dahin dem Kloster anvertraut war in die Hände einer Nachfahrin der Heiligen Perainme legte. Von diesem Tag an herrschte die Familie als Junker über das fruchtbare Herz der Baronie in den nördlichen Wargenkuppen. Auch der Klostervorsteher wird stets von einem Mitglied der Familie gestellt.
Lange Zeit fand man die Mitglieder der Familie, die stets nur dieses kleine Lehen verwalteten, häufig als Dienstritter oder Geweihte im gesamten Herzogtum. In den letzten Jahren, bedingt durch das Auftauchen des Drachen Feracinor 1032-1034 BF und den letzten Orkensturm, musste die weidenhager Familie jedoch einen entsetzlichen Blutzoll zahlen, sodass nur wenige den Namen „Hartungen-Düsterfurt“ tragen, auch wenn sich durch familiäre Bande deren Blut in nicht wenigen Geschlechtern Bärwaldes und der Heldentrutz finden mag.
 
 

Die Familie heute

Die Junkerin von Düsterfurt ist nach der Baronin die einflussreichste Persönlichkeit in Weidenhag. Sie gebietet über eines der fruchtbarsten Gebiete der gesamten Grafschaft. Zwar ist die Familie von Hartungen-Düsterfurt, durch verschiedene Umstände, inzwischen auf wenige Mitglieder zusammengeschrumpft, doch wächst das Selbstvertrauen der ehemals bäuerlichen Sippschaft. Man wird sich seines Standes innerhalb der Baronie mehr und mehr bewusst und eckt dabei auch gerne einmal bei der Baronin an.

 

Familienmitglieder


Bedeutende Familienmitglieder der Vergangenheit:

- Sankta Perainme: (um 800 BF) regionale Heilige der Peraine
- Isira von Hartungen-Düsterfurt: (928-980 BF) Raubritterin, Gemahlin des "Gegenbarons" Menzel Welkenstein von Weidenhag

Familienmitglieder der Gegenwart:

Perainlieb von Pergelfurt (*975 BF) Hochgeweihte der Peraine, Äbtissin des Klosters Sankta Perainme
- Rovenna von Hartungen-Düsterfurt (*1003 BF) Junkerin der Düsterfurt
- Perainumund von Pergelfurt: (*1002 BF) Geweihter der Peraine
- Ortwin von Hartungen-Düsterfurt: (*1009 BF) Ritter der Finsterwacht, von 1027-1032 BF Ritter von Bernstein
 
Stammtafel der jüngsten Generationen der Familie: