Titel: Verlobte des Kronprinzen & Bärenritterin (ruhend)
Lehen: Keines
Kurzprofil: *1021 BF, 1,72 Schritt, grüne Augen, Sommersprossen, rotbraunes Haar, starke Brauen und ein starkes Kinn, stabil gebaut; kompetente Ritterin, eher zurückhaltend und wortkarg, aber dennoch mit einem entspannten, unaufdringlichen Selbstbewusstsein gesegnet, bodenständig und in sich ruhend, dabei fast so stur wie ihre schlechtere Hälfte, aber deutlich konfliktscheuer und weniger vertrauensselig. 
Verwendung: Linnea findet sich völlig unerwartet in der Rolle der künftigen Herzogengemahlin wieder und fremdelt noch etwas damit. Sie wurde auf der derlei nicht vorbereitet und hat einiges nachzuholen, schlägt sich so weit aber ganz manierlich und lässt die Belehrungen des Haushofmeisters vor allem deshalb geduldig  über sich ergehen, weil ein Leben an der Seite des Mannes ihres Herzens winkt. Spätestens seit der Verlobung ist sie noch öfter als zuvor an der Seite von Prinz Arlan anzutreffen und bildet mit ihrem Wesen und ihren Eigenschaften ein ganz hervorragendes Gegengewicht zu ihm.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Linnea Luminella von Wertlingen

• Titel
Verlobte des Kronprinzen von Weiden (?)
Bärenritterin (Hohe Dame)

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
12. Tsa 1021 BF

• Traviatag
Folgt

• Borontag
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FAMILIENBANDE

• Eltern
Brigida von Werlingen und
Regolan Erlfried von Gettersperg

• Geschwister
Keine

• Ehegatte
Seit Travia 1046 BF verlobt mit Arlan von Löwenhaupt

• Kinder
Folgt

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Neben ihrem hünenhaften Verlobten wirkt die gerade einmal 172 Hablfinger messende Linnea etwas kurz geraten, da helfen auch hohe Absätze nicht, weshalb sie sich die Mühe gar nicht erst gibt. Die gebürtige Greifenfurterin hat am Weidener Herzogenhof eine Ausbildung zur Ritterin durchlaufen und das sieht man ihr auch an: Sie ist kein schmales, zierliches Adelsfräulein, sondern stabil und ziemlich muskulös gebaut.
Die starken Brauen und das eigensinnige Kinn verleihen dem Gesicht der Wertlingerin oft einen etwas mürrischen Ausdruck, der von ihrer schweigsamen, zurückhaltenden Art noch verstärkt wird. Sie kann nicht so gut mit Menschen wie Arlan, wer ihr Vetrauen einmal errungen hat, erlebt sie aber als sehr warme, herzliche und vor allem loyale Person, die alles für ihre Freunde tun würde und nichts auf sie kommen lässt.
Mit höfischem Gehabe kann Linnea wenig anfangen, ist also in Weiden genau an der richtigen Adresse. Sie kleidet sich gern schlicht, ist oft gerüstet anzutreffen und trägt ein Schwert gegürtet, bevorzugt im Ernstfall aber einen schnörkellosen Streitkolben oder eine schwere Kriegshacke, um ihre Gegner zurechtzustutzen.

• Stärken
Linnea ist mit einem gelassenen, zurückgenommenen Selbstbewusstsein gesegnet, unaufdringlich, eher schweigsam, aber durchaus aufmerksam und empfänglich für die Stimmungen und Befindlichkeiten der Menschen um sie herum, auch wenn sie grundsätzlich eher von ihrem Kopf als vom Bauch gesteuert wird. Sie ist außerdem sehr bodenständig, kein bisschenm eitel und frei von Geltungsdrang. Dasselbe gilt für Ehrgeiz --- wobei Letzteres ein zweischneidiges Schwert ist und zweifelsohne auch als Schwäche betrachtet werden kann.

• Schwächen
Linnea hat mit Politik nicht viel am Hut. In Weiden stört das weniger als in anderen Provinzen, auf dem überregionalen Parkett fällt es aber negativ auf. Dass sie sich als Gemahlin eines künftigen Herzogs nicht allein auf die Familie konzentrieren kann, sondern ihr Blick der ganzen Mittnacht gelten sollte, muss sie erst noch lernen. Auch an ihrer Tendenz, Konflikten um des lieben Friedens Willen aus dem Weg zu gehen, und die Tatsache, dass sie es gewohnt ist, von anderen herumkommandiert zu werden, statt selbst das Sagen zu haben, sollte sie dringend arbeiten. 

HINTERGRÜNDE

• Aventurische Informationen
Obwohl ihr Großvater ein Vetter zweiten Grades der Markgräfin von Greifenfurt gewesen ist, wuchs Linnea in eher einfachen Verhältnissen auf: Ihr Vater ist Ritter, die Mutter diente als Zofe bei Markverweser Ralmir von Zornbrecht-Hauberach in Salthel, bevor die Hochzeit sie nach Greifenfurt verschlug. Damit, dass das Töchterchen irgendwann mal zur Herzogengemahlin werden könnte, haben beide nicht gerechnet und schätzten sich schon glücklich, als sie es ihnen seinerzeit gelang, Linnea als Knappin an den Herzogenhof von Trallop zu vermitteln.
Dort schlug sich die Greifenfurterin trotz ihres mangelnden Ehrgeizes gut genug, um nach der Schwertleite in die Ränge der Bärenritter aufgenommen zu werden --- was vermutlich auch an der Fürsprache ihres Vetters Eberwulf von Weißenstein lag, dem Haushofmeister der Herzogin. Prinz Arlan kennt Linnea schon seit vielen Jahren und hat sich trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer doch sehr unterschiedlichen Gemüter von Anfang an sehr gut mit ihm verstanden. Sobald sie den Knappinnenstatus hinter sich gelassen hatte, zog mit ihm nicht nur "um die Häuser", sondern durchaus auch in die Ferne.
Dabei handelte es sich aber nicht um eine Liebesbeziehung, sondern um eine kumpelhafte Freundschaft und lockere Verbindung zum gemeinsamen Pferdestehlen. Mehr als einmal war Linnea auch mit von der Partie, wenn Arlan auf Freiersfüßen wandelte, stand ihm beim Buhlen um die Gunst seiner Erwählten mit Rat und Tat zur Seite --- und ertränkte ihren Kummer anschließend in Alkohol: Sie empfand schon länger mehr für ihn, wagte es aber nie, das zu äußern, weil sie sich erstens nicht für seinen Typ und zweitens für völlig ungeeignet hielt. Das änderte sich erst Ende 1045 BF, als es Arlan wie Schuppen von den Augen fiel.

• Meisterinfos
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• Gottheit
Rondra, Praios

BRIEFSPIEL

• Beziehungen
... am Weidener Herzogenhof: groß
... nach Greifenfurt: ansehnlich

• Finanzkraft
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• Spieler
NSC/Kanzlerfigur