Rathila, Baronie Fuchshag, Phex 1040 BF
Die feinen Handelsherren aus der freien Stadt Uhdenberg und der Fuchshager Baron Thordenin von Weißenstein werden keine Freunde mehr, so viel steht fest. Seit dem Herbst 1034 BF, in dem sich der letzte Goblinsturm zugetragen hat, ist das Verhältnis zwischen der schlecht beleumundeten Minenstadt und dem Herrn von Rathila, bislang stets erste Station auf dem Weg von den Freien Landen ins Raulsche Reich, höchst angespannt.
Anlass dafür sind Maßnahmen, die der Weißensteiner ergriff, nachdem bekannt wurde, dass die Goblins vor ihrem Kriegszug mit gutem Stahl und Eisen aus Uhdenberg beliefert wurden – ein Grund für den hohen Blutzoll, den die Weidener Streiter bei Gefechten gegen das rotpelzige Gezücht entrichten mussten. Herr Thordenin, für sein aufbrausendes Wesen und den Eigensinn weithin bekannt, reagierte darauf, indem er die Gebühren für die Querung des Grenzflusses Rathil für Handelsreisende deutlich erhöhte und ein Stapelrecht einführte. Sämtliche Waren müssen seither in Rathila entladen und drei Tage zum Verkauf angeboten werden. Manchen gilt dies als Vorwand für eine genaue Inspektion von allem, was aus Uhdenberg über die Grenze kommt. Dafür hagelt es seit Jahren Proteste, eine erste förmliche Beschwerde ist dem Grafen der Sichelwacht jedoch angeblich erst vor wenigen Wochen zugegangen. Man darf auf seine Reaktion gespannt sein. Fantholi behält die Sache im Auge.