Familie Nimerfro - Familiengeschichte

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Familiengeschichte

Mit einer Mutter aus dem Hause Löwenhaupt kamen die Kaiserlichen Zwillinge Bardo und Cella nicht ganz darum herum, dem Herzogtum Weiden einen, vielleicht auch zwei Besuche abzustatten. Von einem dieser Besuche brachte Bardo Wunnedora Dunkelrode mit, die bildhübsche Tochter eines Weidener Jägers. Der Kaiser war Wunnedoras bei einer Jagd ansichtig geworden und hatte sie sogleich zur Ministerin für Schießkunst und Jägerslust ernannt, denn letztere weckte sie in ihm. Wunnedora war wenig angetan von der Wende, die ihr Leben nahm, denn eigentlich hatte sie selbst Jägerin werden wollen. Sich dem Kaiser zu verweigern war freilich keine Option und so folgte sie ihm widerwillig nach Gareth. Hier wurde Bardo ihrer schnell überdrüssig, denn obgleich sehr hübsch, was sie von ernsthaftem und schweigsamen Gemüt, woran weder Schmeichelei noch Drohung etwas ändern konnten. Nach nur einem halben Jahr schickte der Kaiser sie darum wieder fort. In einem Anflug von Häme adelte er sie sogar und verlieh ihr Namen, Wappen und Lehen, wobei er es der Reichskanzlei überließ, das genaue Lehen auszusuchen. Es wurde Traunwart in Kaiserlich Sichelgau und Wunnedora von Nimerfro war tatsächlich ungemein froh, als sie in die alte und neue Heimat zurückkehren konnte, wo sie eine Familie begründete.
Sie heiratete Heldar Eichenwinkel (*953-1005 BF), einen jungen und hübschen Jäger, mit dem sie drei Kinder hatte, wovon zwei das Erwachsenenalter erreichten.