Familie Böcklin

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Wahlspruch: Wild und frei
Wappen: Auf Schwarz ein wehrender silberner Gebirgsbock mit rot ausschlagender Zunge.
Gründung: Zur Zeit Olat des Bogners durch Fessir den Wilden
Oberhaupt: Yolanda Suminia Böcklin von Bockenstein
Verbreitung: Heldentrutz, Junkergut im Windhag, Rittergut im Kosch
Kurzprofil: Sehr alte Familie, die zu fast allem ihre eigenen Ansichten hat.

 

Familiengeschichte:

Die Geschichte der Familie Böcklin ist sehr wechselhaft und von vielen Hochs und Tiefs durchzogen. Es gab Zeiten da beherrschten sie mehr als ein Drittel der ganzen heutigen Grafschaft Heldentrutz. Andere Zeiten wo sie mehrere Baronskronen inne hatten. Aber auch Zeiten wo sie nur noch ein paar gejagte Renegaten in den Wäldern waren oder lediglich noch über ein Junkergut herrschten.

Ursprung:

Die ersten Schriftlichen Aufzeichnungen die es über die Familie Böcklin gibt und auf der sie sich als Gründungszeitpunkt berufen stammen aus der Zeit von Olat dem Bogner. Also fast 1000 Jahre in der Vergangenheit.

„Nach einiger Zeit wurde der wilde Fessir das Marschieren Leid und sprach:
„Wir wollen einen Wettlauf machen bis zu jenem Hügel dort hinten und wer als erster dort ist, soll sich dort niederlassen dürfen.“ Es war dies nämlich ein besonders schöner Hügel.
Ucarias erklärte sich einverstanden, denn er war ein schnellerer Läufer als Fessir und so liefen sie los. Doch Fessir verwandelte sich in ein wildes Steinböcklein. So konnte er die unwegsame Strecke leichter überwinden und war lange vor Ucarias am Ziel. Er nahm das Land in Besitz und ließ sich dort nieder.“
- Auszug aus der Mär von den drei Fremden zu Zeiten von Olat dem Bogner ca. 55 BF


Innerhalb der Familie unbekannt ist Fessirs Herkunft:

Fessirs Urgroßvater trug den Namen Fahim B´uucht (116 v.BF. - 17 v.BF.) und war einer der Gesichtslosen des Großsultans von Elem. Nachdem das Großsultanat 89 v.BF. endgültig unterging und Elem von horasichen Truppen besetzt wurde floh Fahim mit seiner Familie. Diese bestand zu diesem Zeitpunkt aus ihm selber, seinem erst wenige Jahre altem Sohn Faruk (86 v.BF. - 17 v.BF.) und seiner Frau Satyara (101 v.BF. - 17 v.BF.) die eine Priesterin im Ssad`Huarr (Satuaria) Tempel von Elem war.

Die Flucht bringt sie in das Umland von Khunchom. Dort leben sie zurückgezogen als Ziegenhirten und ihnen gehört nach einigen Jahren eine beachtliche Herde. Faruk wird von seinem Vater im Waffenhandwerk unterrichtet und heiratet eine Einheimische namens Merischja (78 v.BF - 4 BF) . Mit ihr hat er den Sohn Faramud (48 v.BF. - 9 BF).
Sowohl Fahim als auch Satyara und Faruk starben im Jahr 17 v.BF. Fahim und Satyara kurz nacheinander im hohen Alter zu Hause im Bett. Faruk in der Schlacht am Gadang unter Schaddai al-Schichem. Die letzten Jahre vor ihrem Tod hat Satyara ihr Wissen an Merischja weitergegeben und diese im geheimen zu einer Prieserin Ssad`Huarrs geweiht.

Ein Jahr später 16 v.BF. flieht Faramud in Begleitung seiner Mutter Merischja, aufgrund der durch Hela-Horas befohlenen Säuberungen vor dem Wüten der Horasichen Truppen. Diese Flucht bringt sie bis nach Isilela wo er sich dank seiner Waffenkünste ein halbwegs erträgliches Auskommen verschaffen kann. Doch auch hier wird alles was nach Tulamiden aussieht brutal verfolgt. Faramud bleibt stets ein Außenseiter und wird nie heimisch. Merischja gelingt es sich mit ebenfalls schlecht angesehenen Alhaniern anzufreunden und so wenigstens ein bisschen Anschluss in Isilela zu finden. Sie kann einige Jahre später sogar die Heirat von Faramud mit der alhanische Waise Koscharis (32 v.BF. - unbekannt BF) einfädeln. Dem Paar wird im Jahr 3 BF der Sohn Fessir geboren. Nur ein Jahr später stirbt Merischja plötzlich und konnte vorher nur sehr wenig von ihrem Wissen an Koscharis weitergeben. 
Faramud schliesst sich Raul al´Ahjan an und nimmt an der Zweiten Dämonenschlacht, der Plünderung und Zerstörung von Bosparan als auch der Plünderung und Verheerung des ganzen Lieblichen Feldes teil. Reich mit Beute beladen kehrt er schließlich nach Isilela zurück. Doch die Erlebnisse der Dämonenschlacht und dem Morden und Plündern im Lieblichen Feld haben sein Wesen verändert. Auch die Nachricht vom Tod seiner Mutter die er erst bei seiner Rückkehr erhält nagt an ihm. Geplagt von Alpträumen fängt er schließlich das Saufen an. Koscharis versucht 3 Jahre lang ihm zu helfen. Muss aber schließlich zu Verwandten ins Bornland fliehen. Dabei kann sie zwar die Reste der Beute aus dem Krieg mitnehmen und damit Aufnahme in einer Norbardensippe finden. Leider aber nicht ihren Sohn Fessir, der seinen Vater den Kriegshelden liebt und der ein ebenso wildes aufbrausendes Wesen hat.
Faramud stirbt schließlich 9 BF bei einer Kneipenschlägerei und Fessir ist auf sich alleine gestellt. Er wird zu Fessir dem Wilden und zieht als Abenteurer durch Aventurien.

Nach etlichen Jahren besucht Fessir die Norbardensippe der Koscharis sich angeschlossen hat. Leider kommt er nicht mehr rechtzeitig. Wenige Wochen vor seinem Eintreffen war sie gestorben. Ihm werden aber die Habseligkeiten seiner Mutter übergeben darunter ein großes versiegeltes Buch das Koscharis von Merischja bekommen hat der es von Satyara übergeben wurde. Dieses hat sie bis zu ihrem Tod weitergeführt. In ihm ist die Familiengeschichte und ihre Herkunft ab Fahim niedergeschrieben. Fessir nimmt das Buch zwar an sich, liest es aber nie. Er bleibt einige Jahre bei der Norbardensippe zieht dann aber wieder weiter.

Viele Jahre später, als er dann schon Herr der Lande jenseits des Finsterbaches war, auf dem Bockenstein lebte und eine Einheimische (die eine Hexe war) geheiratet hatte traf er sich noch mehrfach mit der Sippe. Einige der Mitglieder schlossen sich ihm sogar an und vermischten sich mit den Einheimischen. Immer wieder dachte Fessir darüber nach das Siegel des Buches zu brechen und mehr über seine Herkunft zu erfahren. Er entschloss sich aber schließlich dazu, das hier in der neuen Heimat eine neue Geschichte begann und nahm das Buch schließlich ungelesen mit in sein Grab.


Ersten Jahrhunderte: