Familie Blauenburg

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Wahlspruch: Text einfuegen
Wappen: Auf Blau ein silberner Zinnenschrägbalken belegt mit einem schreitenden, blauen Löwen.
Gründung: Rohalszeit
Oberhaupt: Rondrian von Blauenburg
Verbreitung: Text einfuegen
Kurzprofil: Zielstrebig und selbstverliebt

Zielstrebig und selbstverliebt

Aus Weiden nicht mehr wegzudenken und dank des umtriebigen Barons von Wolfenbinge auch über die Grenzen des Herzogtums bekannt ist die alte Familie derer von Blauenburg. Doch nur wenige wissen, dass die Wurzeln dieser Familie mitnichten im mittnächtlichen Herzogtum zu finden sind.

Der erste urkundlich erwähnte „Blauenburger“ hörte noch auf den Namen „Padraig ui Dûngorm“ und lebte im fernen Albernia. Gerüchten zufolge soll der Stammherr der Familie allerdings ein gewisser Titus Pullo, einfacher Legionär aus Bosparan, gewesen sein. Doch dies konnte niemals bestätigt werden, da die Nachkommenschaft auf wenig vertrauenswürdigen Quellen beruht. Padraig ui Dûngorm hingegen diente dem Baron von Weidenau als Ritter viele Jahre. Genaues ist über seine Taten nicht bekannt, aber man erzählt sich, dass unzählige Feinde unter dem Schwert des Ritters fielen.

Sein Urenkel, Quinn ui Dûngorm, reiste 469 BF im Gefolge von Selinde von Weidenau als ihr Schildträger gen Weiden. Er wurde als Erster der Familie im Herzogtum heimisch. Da die Weidener seinen albernischen Namen nur schwer aussprechen konnten, „garethisierte“ Quinns Sohn Dagônet das Dûngorm in das gefälligere Blauenburg und die Weidener Dynastie derer von Blauenburg war geboren. Zur Unterscheidung des neuen Familienzweiges von der alten Stammlinie belegte der Blauenburger den silbernen Balken des Familienwappens mit dem blauen Löwen. Dagônet von Blauenburg war auch der Erste der Familie, der mit dem Edlengut Wulfenhain belehnt wurde.

Viele Generationen lang erfüllten die Blauenburger still und treu ihre Pflicht als Lehnsleute der Barone von Wolfenbinge. Einige Zweit- und Drittgeborene zog es in die Ferne, und so wie ihr Ahn Dagônet gründeten sie eigene Familien in den Gestaden ihrer Wahl. So die ya Castelazuro im Horasreich, die Gródniebieski im Bornland und die de Castillio Cianhídrico in Almada. So manch denkwürdige Taten vollbrachten Mitglieder dieser Familienzweige, doch das ist eine andere Geschichte. An dieser Stelle soll aber nicht verschwiegen werden, dass lediglich der Weidener Zweig es bis in den Hochadel gebracht hat.