Rittergut Travienswacht

Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Weidenhag
Gutsherr: Ritterin Grimmberta von Wolfenthann
Wappen: Wappen der Familie Wolfenthann
Einwohner: 40
Orte: Weiler Travienswacht
Tempel: Schrein der Travia
Garnison: Die Lanze der Ritterin
Landschaft: Wargenrücken (Hügelkette als Grenze zu Greifenfurt), Wargenforst
Wege: Keine
Besonderheiten: Unterlehen im Junkergut Wargenforst, Stammsitz der Familie Wolfenthann


Die praioswärtige Grenze hin zur Mark Greifenfurt führt entlang dem Wargenrücken, einer zum Teil zerklüfteten und unwegigen Hügelkette. Schon zu Zeiten, da die Weidenhager Lande noch dem Allod Waldleuen zugehörig waren, oblag die Sicherung dieses unübersichtlichen Gebietes der Wolfenwacht. Der alte Wehrturm, welcher am höchsten Punkt des Wargenrückens liegt, legt davon eindeutiges Zeugnis ab. Mit der Belehnung der Familie Wolfenthann durch die Welkensteiner Barone mit besagter Wacht, bildete sich auch ein kleiner Weiler um besagte Wehranlage. Bis heute stellt Travienswacht den Stammsitz der Familie derer von Wolfenthann, auch wenn das Familienoberhaupt in Firnroden residiert.

Da die Siedlung fernab wichtiger Handelswege oder größerer Ansiedlungen liegt, finden sich hier nur sehr selten fremde Menschen ein, was dazu geführt hat, dass die hiesigen Bewohner eher eigenbrötlerisch und noch misstrauischer sind, als man es vom durchschnittlichen Heldentrutzer gewohnt wäre. Dass es in Travienswacht fähige Jäger gibt, die auch das Hauptauskommen der Bewohner stellen, ist in der Baronie dennoch wohlbekannt, auch wenn man selten einen Bewohner der Siedlung firunswärts von Wargentrutz erblickt.

Rittergut und Weiler:
Auch heute noch bildet der Wehrturm Wolfenwacht (1) den Mittelpunkt des Gutes, auch wenn die Familie der Ritterin schon seit längerer Zeit im errichteten Gutshaus an dessen Seite wohnt. Der Turm selbst ist jedoch stets bemannt und die Aufmerksamkeit pflichtbewusst in die Richtung der Helbrache gewandt. Die Ansiedlung ist an drei Seiten von einer wehrhaften Palisade umgeben, hin zur Grenze bildet eine abschüssige Felswand ein natürliches Hindernis. Nach der Machtübernahme des Hauses Gugelforst als Baronsfamilie, wurden die Palisaden und der Turm renoviert und darüber hinaus auch ein Schrein der Travia (2)  gestiftet. Seit dieser Tage trägt das Gut auch den Namen ´Travienswacht´, nachdem es zuvor den Namen ´Wolfenwacht´, gleich dem Namen des Turms, trug.


Persönlichkeiten: