Rittergut Dûrenbrück

Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Weidenhag (Wei-IV-06)
Gutsherr: Ritter Wulfhelm von Welkenstein zu Dûrenbrück
Einwohner: 180
Orte: Dorf Dûrenbrück (150), Weiler Freiwalde (30)
Tempel: Tempel der Rondra, Schrein des Aves
Garnison: Die Lanze des Ritters, 3 Waffenknechte auf dem herrschaftlichen Gut, gräfliche und herzögliche Zöllner an der Grenze
Landschaft: Das Lehen liegt am Rande des düsteren Dûrenwaldes, am Dergel und zieht sich praioswärts bis hin Provinzgrenze zu Greifenfurt.
Wege: Hagweg
Besonderheiten: Brücke über den Dergel (neben Dergelbruck und einer Brücke in Hzgl. Weiden die einzige Möglichkeit in der Trutz, den Fluss gefahrlos zu überqueren); Zollstation an der Provinzgrenze zur Mark Greifenfurt


Das Rittergut Dûrenbrück ist zum größten Teil vom düsteren Dûrenwald bedeckt. Die firun- und rahjawärtige Grenze bildet der Lauf des Dergels, gen Praios schließt das Lehen an der Grenze nach Greifenfurt ab. Lebensader dieser Lande ist der Hagweg, der an der Brücke beim Dorf Dûrenbrück problemlos überquert werden kann.
Folgt man dem Hagweg dann vom Dorf kommend praioswärts bis an die Provinzgrenze zur Markgrafschaft Greifenfurt
dann findet man dort eine Zollstation mit dem Weiler Freiwalde. Hier tun sowohl gräfliche, als auch herzögliche Zöllner Dienst. Doch nicht nur bei den Zöllnern kann man/muss der Reisende hier Münzen abdrücken.

Dorf Dûrenbrück:
Auf dem Gebiet des einstigen Lagers Murak Horas´ Orkenzwingerlegion, genannt Erlenwald (Bosp. Alnisilva), liegt das Dorf Dûrenbrück, eingebettet zwischen dem Dûrenwald und dem Dergelfluss und von einer rüstigen Palisade geschützt. Hier leben die Dûrenbrücker in einfachen Häusern und Hütten aus dem widerstandsfähigem Holz des nahen Forsts. Bedingt durch die Lage des Dorfes verwundert es nicht, dass der Fischfang in Reusen das Hauptauskommen der Bewohner sichert. Am Dorfplatz befindet sich neben dem Gutshaus des Ritters, ein kleiner Tempel der Rondra und der so genannte Nussbaum, der den Dorfbewohnern deshalb als der Travia heilig gilt, weil es heißt, dass man hoffen darf, in seinen hohlen Innenräumen in den härtesten Wintern nährende Nüsse zu finden. Die in Anlehnung hieran “Zur alten Eiche” (Q4/P2/S8) benannte Schenke ist der Ort des gesellschaftlichen Lebens in kalten Tagen, auch wenn das Bier recht dünn ist. Nahe der Brücke liegt ein Schrein des Aves, der von Durchreisenden gerne aufgesucht wird und vor gut 20 Götterläufen von der Geweihten Alvine Nesselklamm gespendet wurde.

Weiler Freiwalde:
Die kleine Ansiedlung besteht eigentlich aus nicht mehr als einer Waldschenke mit Zollstation (Q3/P2/S6), einem Grobschmied, der hier Reisenden seine Dienste als Hufschmied feilbietet und ein paar weiterer Holzhäuser. Freiwalde liegt am Rand des Dûrenwaldes, weswegen sich die Bewohner des Weilers gerne auch als ortskundige Begleiter anbieten.

Persönlichkeiten:

  • Wulfhelm Lindariel von Welkenstein: der Ritter von Dûrenbrück entstammt dem ältesten Adelshaus der Gegend und residiert in seinem Gutshaus im Zentrum des Dorfes Dûrenbrück.
  • Leudara Aldieri von Rhodenstein: die Hochgeweihte des Rondratempels zu Dûrenbrück ist weltoffen und immer an Geschichten aus fernen Ländern interessiert.
  • Erlgunde Katzenmeier: die Dorfschulzin Dûrenbrücks ist auch die gute Seele der Ansiedlung. Seit dem Schlachtentod der Gemahlin Ritter Wulfhelms, geht sie auch dem Gutsherrn bei seinen Verwaltungsaufgaben tatkräftig zur Hand und bietet somit die erste Anlaufstelle für Probleme in und um Dûrenbrück.
  • Trautmann Freiwalder: der Wirt der Schenke ´zur alten Eiche´ ist ein einäugiger, ehemaliger Waffenknecht, der nicht so recht loszulassen bereit scheint und seine Waffen (darunter auch ein Arbach als Kriegsbeute) an den Wänden seines Schankraumes ausstellt.
  • Siltja Uhleninger: die Wirtin der Waldschenke zu Freiwalde hat sich in Unterweltkreisen einen Ruf als Hehlerin erworben. Von Freiwalde aus verbringt sie heiße Ware über die Grenze in die Helbrache.