Rittergut Dûrenbrück

Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Weidenhag (Wei-IV-06)
Gutsherr: Ritter Wulfhelm Erlwald von Dûrenbrück
Wappen: Schräggeteilt: links eine grüne Erle auf Silber, links zwei silberne Flüsse auf Grün
Einwohner: 150
Orte: Dorf Dûrenbrück (150)
Tempel: Schreine des Aves, der Travia und des Praios
Garnison: Die Lanze des Ritters, 4 Waffenknechte auf Gut Erlenwald, gräfliche und herzögliche Zöllner
Landschaft: Das Lehen liegt zwischen dem düsteren Dûrenwald und dem Dergel an der Provinzgrenze zu Greifenfurt.
Wege: Hagweg (Nordhag - Ulmenau - Weidenhag - Dergelstein)
Besonderheiten: Brücke über den Dergel (neben Dergelbruck und einer Brücke in Hzgl. Weiden die einzige Möglichkeit in der Trutz, den Fluss gefahrlos zu überqueren); Zollstation an der Provinzgrenze zur Mark Greifenfurt

Direkt an der Provinzgrenze zur Markgrafschaft Greifenfurt liegt das kleine, verträumte Dörfchen Dûrenbrück. Über eine steinerne Brücke gelangt man von hier in die Mark Greifenfurt. Folgt man den Hagweg von Greifenfurt kommend über die Brücke, dann findet man am weidener Ende eine Zollstation. Hier tun sowohl gräfliche, als auch herzögliche Zöllner Dienst.

Linkerhand des Hagwegs und der Zollstation befindet sich das alte Rittergut Erlenwald, welches sowohl von den Zöllnern, als auch von der Familie des Ritters bewohnt wird. Erlenwald ist auf den Ruinen eines ehemaligen Legionslagers errichtet worden. Seine horaskaiserliche Majestät Murak-Horas höchstselbst hatte 31 v.BF dessen Bau veranlasst und ließ hier eine Hundertschaft seiner Orkenzwinger-Legion "firunwärtig des Dergelflusses" stationieren. Oberbefehlshaber dieser Centuria war Tiberius Alnisilva (Bosp. Erlenwald). Der aus Stein errichtete Schrein des Praios und der gut erhaltene Grenzturm sind die einzigen Zeugen dieser lange vergangenen Zeiten, welche die Götterläufe überdauert haben. Innerhalb einer wehrhaften hölzernen Palisade befindet sich neben erwähntem Schrein und Wehrturm ein später errichtetes Guthaus, sowie die Behausungen des Gesindes und der hier tätigen Zöllner.

Im Schatten der schützenden Mauern des Gutes Erlenwald liegt das Dorf Dûrenbrück, eingebettet zwischen dem Dûrenwald und dem Dergelfluss und von einer einfachen Palisade geschützt. Hier leben die Dûrenbrücker in einfachen Häusern und Hütten aus dem widerstandsfähigem Holz des nahen Forsts. Bedingt durch die Lage des Dorfes verwundert es nicht, dass der Fischfang, neben beschiedenem Ackerbau und der Zucht von Kleinvieh, das Auskommen der Bewohner sichert. Am Dorfplatz befindet sich neben dem kleinen Schrein der Travia der so genannte Nussbaum, der den Dorfbewohnern deshalb als der Travia heilig gilt, weil es heißt, dass man hoffen darf, in seinen hohlen Innenräumen in den härtesten Wintern nährende Nüsse zu finden. Die in Anlehnung hieran “Zur alten Eiche” (Q: 5, P: 3) benannte Schenke ist der Ort des gesellschaftlichen Lebens in kalten Tagen, auch wenn das Bier recht dünn ist. Gegenüber der Schenke liegt ein Schrein des Aves, der von Durchreisenden gerne aufgesucht wird und vor gut 20 Götterläufen von der Geweihten Alvine Nesselklamm gespendet wurde.