Rittergut Mäuseburg

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Hollerheide (Wei-I-04)
Gutsherr: Eilhart Isewein Hardger von Mäuseburg
Wappen: Folgt
Einwohner: Folgt
Landschaft: Ifirnstann
Besonderheiten: Es gibt einige Mythen über die Ruine Mäuseburg und die darunterliegenden Keller. Im Ifirnstann findet sich neben einigen Pilzkreisen auch ein Schratheiligtum.

 

Lage:
Das Gut lliegt direkt an der firunwertigen Grenze Hollerheides zur Baronie Brachfelde, am Rande des Ifirnstann. Im Praios sieht man die letzten Ausläufer der Hollerheide, in den anderen Richtungen den Ifirnstann. Gen Firun erstreckt sich der Wald über ansteigende Hügel und auch im Westen findet sich eine bewaldete Hügellandschaft.

Beschreibung:
Der größte Teil des zu Mäuseburg gehörenden Gebiets wird vom Ifirnstann bedeckt. Nur ganz im Süden beim Gutshof selbst öffnet sich das Land in Richtung der Hollerheide. Ein nur wenig ausgetretener Trampelpfad zeichnet sich im Hollerkraut am Waldrand ab. Mit Wagen ist das Gut nur schwerlich zu erreichen, meist muss man auf Pferd, Maultier oder auf des Schusters Rappen zurückgreifen.
Die „Burg“ selbst ist wenig mehr als ein Gehöft, welches aus zwei Wirtschaftsgebäuden, einem Wehrturm und umgeben vom einen Graben vor einem Erdwall gekrönt von einer hölzernen Palisade. Nun gut, der Graben ist mittlerweile zum größten Teil mit abgerutschtem Erdreich, vermoderndem Laub und anderen Dingen angefüllt, während die Palisade meist nicht mehr ganz gerade steht und auch einige Lücken aufweist. Die beiden Häuser stehen im rechten Winkel zu einander, während im offenen Bereich zwischen ihnen die Reste eines alten Hühnerstalls zu finden sind. Das Gebäude gegenüber dem Tor, das alte Gutshaus, beherbergte zuletzt die Ritterfamilie und bot neben einer Halle auch zwei Gästekammern Platz.
Mittlerweile ist das Dach eingestürzt und das Fachwerk des zweiten Stocks gammelig. Das andere, links vom Tor gelegene, etwas jüngere Gebäude bestand nur zur Hälfte aus Stein. In diesem Teil war das Gesinde untergebracht, während der Rest als Stall diente. Im zweiten Stock, direkt unter dem Dach, war der Heuboden untergebracht. Die hölzernen Bestandteile sind heute fast alle eingestürzt. Rechts neben dem Hauptgebäude steht der dreistöckige Turm. Er ist vollkommen aus Stein gebaut und hat einen quadratischen Grundriss von 6x6 Schritt. Der Zugang findet sich im zweiten Stock und war wohl mal über eine Holzbrücke vom Hauptgebäude aus zu erreichen. War es damals schon möglich sie zügig und mit wenigen Handgriffen einstürzen zu lassen, findet man heute nur einige Bretterreste, die von der Gibelpforte am Herrenhaus herabhängen. Das Erdgeschoss mit seinen besonders dicken Mauern übernimmt vor allem die Funktion eines Kellers. Hier werden Vorräte aufbewahrt, aber auch der ein oder andere Gefangene, soll hier geschmachtet haben. Der erste Stock, war zweigeteilt. Direkt hinter dem Eingang stand einst eine Leiter, mit der man in den zweiten Stock kam. Nach zwei Schritt kam wieder eine Tür hinter sich das Herrschaftsgemach mit einem großen Kamin. Der zweite Stock – der Wachraum – besteht aus einem Raum. Von hier aus konnte man ebenfalls über eine Leiter die von Zinnen umsäumte Dachplattform erreich. Doch diese Leitern sind nicht mehr da, während die Bohlen des Zwischenbodens, der ersten und zweiten Stock trennte, faulig, brüchig und von Nagetieren angefressen sind. Die Zinnen der Dachplattform sind hingegen noch weitgehend intakt.
Außerdem sind noch die Reste einiger Hütten von Bauern und Handwerkern zu sehen, die sich für Frondienste die Sicherheit des Walles verdienten. Nur der Wissende aber wird dies erkennen können.
In den umgebenden Wäldern finden sich lediglich noch zwei Waldbauern und drei Köhlerfamilien.

Geschichte:
folgt