Junkergut Flachswerder

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Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Mittenberge (Wei-I-02)
Gutsherr: Lavinija Auenwacht von Feynwerth und ihr Gatte Eilhart von Mäuseburg
Wappen: Text hierher
Einwohner: 200
Orte: Flachswerder
Tempel: Kleiner Efferdtempel mit Pandlarilschrein in Flachswerder
Garnison: Gefolgschaft der Junker, eine Handvoll Waffenknechte auf Burg Feynwerth, zwei Büttel im Dorf
Landschaft: Alfenwald, Auwald, Pandlaril, Werder
Wege: Leinpfad am Pandlaril
Besonderheiten: In der Gegend wächst der namensgebende Flachs, aber auch Bausch. Flachswerder ist einst elfisches Siedlungsgebiet gewesen.

 

Beschreibung:
Feynwerth liegt nur wenig südlich der Schnittstelle zwischen der Grenze Mittenberges zur Stadtmark Trallop und dem Pandlaril auf einem kleinen Werder im Fluss, vom Dorf Flachswerder am westlichen Ufer des Pandlaril über eine alte gemauerte Brücke zu erreichen. Im Norden dieser Brücke, also durch diese ein wenig gegen die Strömung gesichert liegen die (Fischer)Boote der Einheimischen. Das Ufer wird hier von Bauschbinsen gesäumt, die in der seichten Strömung hinter dem Werder besonders gut gedeihen. Am süd-westlichen Ende der Insel findet sich hingegen eine einfache Anlegestelle für flache Flussschiffe, welche von hier aus Bausch und Flachs in die Herzogenstadt verschiffen. An der Grenze zur Stadtmark finden sich Ausläufer des Auwaldes und weiter im Firun das Aelfenholz.

Wirtschaft:
Die Flachswerderaner leben vor allem vom Handel mit dem namensgebenden Flachs und dem aus Bauschbinsen mühsam gewonnenen hochbegehrten Bausch. Neben dem gemeinen Lein werden auf den nahen Feldern aber auch Rüben, Roggen und Hafer angebaut, während in den Flussauen Ziegen und auch einige Kühe weiden. Außerdem werden die hiesigen Mahlzeiten noch durch den Fischreichtum des Pandlaril bereichert. Einige wenige leben noch immer vom Handel mit den wenigen verbliebenen Elfensippen in der Nähe.

Geschichtsfetzen:
643 BF läuft eine Tochter Gerondiel Auenwachts von Mittenberge mit einem Auelf heute unbekannten Namens davon. Sie wird als Abenteurerin Nirondel Feynwächter berühmt. Manche Quellen sprechen auch nur von Nirondel der Fey. Vielleicht handelt es sich auch um eine Verbindung mit dem Namen der Familie ihres Vaters.
677 BF Kehrt Nirondel ein letztes Mal nach Burg Auenwacht zurück, um Frieden mit ihrem Vater zu schließen und ihm ihre Tochter Lauriel, bis zum Knappenalter bei den Feyen aufgewachsen, zu übergeben. Kurz darauf verstarb sie an einer unbekannten Krankheit.
695 BF bekommt Lauriel Auenwacht das Gebiet um Flachswerder, größtenteils Elfenland, zugesprochen.
745 BF wird Burg Feynwerth, der heutige Vorhof, und eine Anlegestelle auf dem Werder fertig gestellt. Angeblich waren vorher mehrere Versuche, hier eine Festung zu errichten, fehlgeschlagen. Es war von Feenzauber die Rede.
856 BF lässt das Einkommen des Lehens und eine Menge Leibeigener Arbeiter den Bau der Hauptburg zu.
901 BF verliert die Familie von Feynwerth das Lehen aufgrund finanzieller Probleme an die Gräfin. Gerniel Auenwacht von Feynwerth wird als gräflicher Vogt eingesetzt.
1032 BF Das Lehen geht samt den Rechten am Alfenholz wieder in den Besitz der Familie über.