Cron-Feste Dragentodt

Grafschaft: {ln:Bärwalde}
Baronie: {ln:Mittenberge}
Burgherr: Schildgraf Kerling von Löwenhaupt
Art der Burg: Text hierher
Bewohner: Text hierher
Tempel: Text hierher
Garnison: ein Banner Grünröcke ("Angwarding"), davon jedoch zwei Rotten auf Burg Dornstein (Hzgl. Dornstein);
eine Lanze Rundhelme (von der Schwadron "Herzog Waldemar")
Besonderheiten: Text hierher

 

Ort:
Baronie Mittenberge

Art:
Burg

Beschreibung:
Die Feste Dragentodt steht an einem legendären Ort, nämlich dort, wo der Sage nach der vieläugige Seedrache Nûranar, den die Fischer des Pandlarin furchtsam auch Vater der Neunaugen nennen, seinen Hort gehabt haben soll.
Von den verzweifelten Fischersleuten um Hilfe gebeten, sandte einst Graf Olat den Ritter Walgris aus, das Monster in den Sümpfen zu erschlagen. Der strahlende Ritter jedoch ertrank in seiner schweren Rüstung, als er Nûranar stellen wollte, und der Drachen tat sich gütlich an seinen Überresten. Der tapfere Knappe Dolgor indes wollte seinen Herrn nicht ungerächt lassen und baute mit Hilfe findiger Fischer eine mächtige Reuse aus starken Weidenästen und versenkte diese vor dem Eingang zu Nûranars Hort. Und tatsächlich verfing sich der Seedrache in der Falle und Dolgor stieß ihm die mächtige Lanze des Ritters Walgris durch den hässlichen Schädel. Graf Olat schlug den Knappen Dolgor darob zum Ritter, erhob ihn zum Junker Dragentodt und überließ es dem neuen Junker, den Hort des Drachen zu plündern. Seinem Grafen als Vorbild nacheifernd ließ Dolgor an der Stelle seines Sieges einen dunklen und wehrhaften Turm errichten, den er Thurm Dragentodt nannte. Doch schon bald sagte man dem Ort eine ungute, verderbte Aura nach, denn das giftige Drachenblut hatte es zu einem öden Sumpf gemacht und alle, die hier weilten, hatten das schreckliche Gefühl, von unzähligen Augen beobachtet zu werden.
Heute hat sich sich der unerbittliche Sumpf beinahe zurückgeholt, was einst seines war – der Bering Dragentodts ist teilweise ganz im Morast versunken und zwischen Pallas und Marstall muss man nurmehr auf einem Knüppeldamm einhergehen. Allein der Schwarze Thurm dräut unbeeindruckt über dem Pandlarin.
Von einer Geisterfrau mit blutender Brust erzählen sich die Grünröcke, die heute die Besatzung der Burg stellen, von einem glucksenden Flüstern in der Nacht, von kalten Schuppenhänden, die einen im Schlaf berühren. Und gar von fauligem Brodem, der an bestimmten Jahrestagen durch die Feste wehe. Das Gold des Drachen jedoch ward’ nicht einmal von den Silberfalken gefunden, die hier lebten, und die Erzählung über die Zeit zur Legende.