Rittergut Moorland

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Moosgrund
Gutsherr: Ritter Sieghelm Salmbinger von Moorland
Wappen: keins
Einwohner: Etwa 110 im Dorf Hagedoch, neun weitere leben auf Burg Moorland
Orte: Hagedoch
Tempel: Firun-Tempel mit Peraine-Schrein in Hagedoch, Efferd-Kapelle und Ifirn-Schrein auf der Burg
Garnison: Zwei Kriegsknechte des Ritters, ein Dorfbüttel
Besonderheiten: Das Dorf Hagedoch wurde an einer Stelle errichtet, die früher einmal eine Sippe von Auelfen bewohnte. Hier herrscht kein Aberglaube gegen Elfen, im Gegenteil: Überall findet man florale Ornamentik und man scheint stolz auf das Erbe zu sein, das man angetreten hat.


Das Dorf Hagedoch
Hagedoch ist ein beschauliches Dorf, das vom Moosgrunder Tann und dem Wolfshain eingeschlossen wird und am Ufer des Pandlaril errichtet wurde. Da es in den Auen des Pandlaril liegt, ist die Gegend sehr sumpfig und man findet sogar mehrere Pfahlbauten. Das Dorf befindet sich in Blickweite der kleinen Burg Moorland, aus der die gleichnamige Familie stammt, die einen ausnehmend guten Ruf in den Landen am Pandlaril hat und seit Jahrhunderten in Moosgrund ansässig ist. Ursprünglich stand an dieser Stelle ein auelfisches Dorf, welches jedoch bereits vor Jahrhunderten durch Orks vernichtet wurde.

Burg Moorland
Moorland ist eine Wasserburg und zudem eine der ältesten Burgen in der Gegend. Geschickt haben die Erbauer zwei feste Inseln in der Wolfsau ausgenutzt, um das Verteidigungswerk anzulegen und ein Knüppeldamm führt von der Burg zum Leinpfad im Dorf, das auf recht festem Boden liegt. Legenden besagen, dass es mehr als drei Anläufe gebraucht habe, um diese Inseln zu bebauen und die populärste berichtet von er Hexe Leiruna, die dem Ritter zwei schimmernde Flussperlen gab, die er in die Fundamente legen sollte - erst danach sollen die Nymphen der Auen den Bau der Burg gestattet haben. Kein Wunder also, dass es auf der Burg einen kleinen aber prächtigen Efferd-Schrein gibt, dessen Symbolik allerdings deutlich auf die Nähe zur Fee Pandlaril verweist.
Der derzeitige Burgherr, Sieghelm von Moorland, errichtete außerdem einen Ifirn-Schrein, nachdem er einst im Finsterkamm von einem Schneesturm überrascht wurde und fast erfroren wäre. Seit diesem Tag sind außerdem stets einige Schwäne in den Gräben von Burg Moorland zu sehen. Neun Menschen leben auf Moorland, zwei davon sind ausgebildete Waffenknechte des Ritters, die ihre Pike wohl zu führen verstehen.

Die Jurte - der Hagedocher Firun-Tempel
Der kleine Firun-Tempel Hagedochs ist ein Unikat. Denn anstatt aus festem Stein oder Holz gefügt, ist dieses Haus des Wintergottes eher mit den Jurten der Nivesen zu vergleichen. Und es macht auch kaum Wunder, dass der Vorsteher, ein gerissener Waidsmann namens Silkjajok (den aber jeder hier nur Silk ruft), dem Volk der Nivesen entstammt. Er errichtete dieses Hüttenzelt nachdem ihn ein Rudel Griswölfe unweit des Dorfes verschonte und sah darin den Wink des Grimmen Gottes. So erbaute er das Haus an der Stelle, wo der alte Peraine-Tempel vom Blitzschlag niedergebrannt worden war und unterhält auch einen Schrein, der der Milden Göttin geweiht ist.

Gasthaus Wolfsau (Q6 / P5 / S6)
Das Gasthaus ist ein Pfahlbau, das weit in den Pandlaril reicht. Von der äußeren Veranda, die direkt an die Küche grenzt, sieht man häufiger die Küchenungen angeln und dafür sorgen, dass die Fischeintöpfe des Hauses nicht nur frisch, sondern auch sehr reichhaltig sind.