Baronie Schwarzenstein

Grafschaft: Sichelwacht
Herrscher: Thûan Fîrnbold von Erlbach
Wappen: Auf kupfernem Schild in Schwarz ein zinnenbewehrter Turm auf einem Felssockel
Einwohner: 356
Baronssitz: Burg Schwarzensteyn auf dem "Schwarzen Steyn"
Orte: Altenburg, Erzenzoll, Schwarzensteingrund, Vorderwalden
Tempel: 1 Boron-Tempel, 1 kleiner Peraine-Tempel
Garnison: Banner "Rathilswacht" der Sichelgarde
Landschaft: Folgt
Wege: Folgt
Besonderheiten: Jammerwald, Hölltal, das "Tiefe Loch" von Tiefenloch

 

• Lehnsherr:
Baron Thûan Fîrnbold von Erlbach

• Wappen:
Auf kupfernem Schild in Schwarz ein zinnenbewehrter Turm auf einem Felssockel.

• Heraldische Farben:
Orange-Schwarz

• Bedeutung des Wappens:
Der zinnenbewehrter Turm steht für die Burg Schwarzensteyn, der Felssockel ist ein Symbol für den "Schwarzes Steyn", auf dem die Burg thront.

• Einwohner:
356 (Census des Jahres 1027 BF)

• Hauptort:
Schwarzensteingrund (53 Einwohner)

• Sitz des Lehnsherrn:
Burg Schwarzensteyn - die große Burg erhebt sich auf dem zum Tal hin rund 80 Schritt hohen, aus schwarzem Pechstein und Obsidian bestehenden Felssockel des "Schwarzen Steyns". Da ihre dicken Außenmauern ebenfalls aus dem schwarzen Gestein des Sockels bestehen, wirkt die Feste, die nach der Erweiterung praktisch den gesamten talseitigen Teil des zweigespaltenen Felssockels bedeckt, recht düster. Anstelle einer früheren Zugbrücke überspannt seit dem Ende des letzten Goblinkrieges nur noch eine einfache Holzbrücke die bis zum Talgrund hinab reichende Kluft zwischen den beiden Felsteilen und bildet den einzigen Zugang zur Burg.

• Weitere Städte, Dörfer und Ansiedlungen:
Erzenzoll (39 Einwohner), Altenburg (28 Einwohner), Vorderwalden (20 Einwohner). Viele weitere Ansiedlungen bestehen nur aus ein bis drei Höfen umgeben von einer Palisade.

• Landschaften und Regionen:
Oberes Rathiltal (von der Sichelpforte bei Sinopje bis hinauf zum Zusammenfluss vom Oberen und Unteren Rathil), Schwarzensteintal oder Schwarzensteingrunder Tal (weitläufige Verbreiterung des Rathiltales), Sichelgerbirgstäler (nur wenige davon noch gering bevölkert), Rathilswall (hohe Bergkette einige Meilen südöstlich Sinopje) mit Rathilswallpass (nach Dunkelbrunn), Randelwand-Kette (riesige Bergkette von oft weit über 4000 Schritt Höhe im Zentrum des Rotsichelrückens) mit Donnerschneepass (nach Uhdenwald), Dragenspitz (der unbezwingbare, mit über 5000 Schritt höchste Gipfel der Randelwand gilt als Versteck eines alten Drachenschatzes).

• Wichtige weitere Adlige und andere Personen:
Vanuscha Elkenfurt vom Oblomon, Baronsgemahlin zu Schwarzenstein
Marwulf von Torenbrück, Edler zu Sauens Flucht
Erasmus Blasius von der Wieseckmühlen, Kanzleirat (führt die Amtsgeschäfte bei Abwesenheit des Barons)
Gieselwulf Brandel, Edler zu Burg Schwarzensteyn, Hauptmann und Burgkommandant
Lucrezina Dornbusch, Kräuterfrau und Hebamme (Hexe)

• Garnisonen:
Banner "Rathilswacht" der Sichelgarde

• Tempel und Schreine:
Boron-Tempelchen am Hang der Boronsberge (Boronsanger), kleiner Peraine-Tempel mit Hospitalanbau in Schwarzensteingrund, Ruinen eines alten Travia-Tempels außerhalb von Altenburg (die Außenmauer mit dem Gans-Reliefstein wurde nach der Zerstörung neu eingesegnet)
Praios-Steinbildnis am Rathaus zu Schwarzensteingrund, Rondra-Kapelle auf Burg Schwarzensteyn, Travia-Steinstandbild im Garten des Peraine-Tempels in Schwarzensteingrund, Tsa wird meist am "Baum der Tsa" in Schwarzensteingrund angebetet, Ifirn-Steinbildnis am Alten Westtor Schwarzensteingrunds

• Burgen und Befestigungsanlagen:
Burg Schwarzensteyn oberhalb von Schwarzensteingrund, der Turm "Torenbrück" ist ein Wohn- und Wehrturm am Eingang des Albentals nahe Sauens Flucht, die "Alte Burg" eine Ruine oberhalb von Altenburg

• Wichtige Straßen und Gewässer
folgt

• Helden und Heilige:
Keine

• Besondere Orte:
Jammerwald (der dichte Bergwald gilt als verwunschen und bösartig), Hölltal (austretende Schwefeldämpfe), das Tiefe Loch von Tiefenloch (der als Brunnen genutzte Schacht unbekannter Herkunft gilt als bodenlos).

• Talismane:
Die Baronskrone (uralte, mit Blattgold belegte Kupferkrone, verziert mit roten und einigen grünlichen Granaten aus Tiefenloch), Zweihänder "Lieblichklang" (Baronsschwert, angeblich unzerstörbar) das Schneehorn (sehr langes Holzhorn, durch dessen dumpfen Ton man versuchte, die gefährlichen Schneewechte am Donnerschneepass vor dem Passieren gezielt auszulösen – anscheinend vor einigen Jahren von den Goblins gestohlen worden).