Gräflich Espen

Grafschaft: Baliho
Herrscher: Farlgard Meiler von Eichenbach für
Gräfin Ardariel Nordfalk von Moosgrund
Wappen: Roter Schild mit Schildhaupt in Silber, belegt mit drei roten Laubbaumblätter mit gezacktem Rand (Espenblätter), unten gekreuzte silberne Pfeile
Einwohner: 4.600
Baronssitz: Burg Bärhegen
Orte: Espen, Burg und Gut Bärhegen (85), Wehrhof Albensteig, Burg und Weiler Wittkopp, Grund, Gut & Weiler Asangfurt, Gut & Weiler Rotingen, Gut & Weiler Rotenquell, Niedring, Bärntal, Freibusch, Burrlafing, Geutsche, Sonnenlug, Rammelswiesen, Grimpen, Gut & Weiler Brauning, Lache, Walden, Hummelsholz, Krummen
Tempel: Rondra, Firun, Peraine, Rahja, Boron, Travia, Ingerimm, Efferd/Pandlaril
Garnison:

Ein Banner Espener Bogner in Espen. Die Junker und Ritter Espens mit ihrem Waffengefolge, etwa drei Dutzend Büttel in den Dörfern und Weilern, etwa drei Dutzend Landwachen.

Landschaft: Altnordener Forst/ Asagnheck, Espener Gauen, Sokramurs Klaue, Keilers Hag mit Rauschenhaag, Eicholz, Balihoer Land und Grimpen Marsch
Wege: Reichsstraße II, Kleiner Bärenpfad, Marschweg
Besonderheiten: Espener Saupacker, altes Noionitenkloster bei Espen, Laasfall bei Espen, Grimpen Marsch, Wisunga ein unheimlicher Berg, Espener Bärenfang, Freibauern werden in Espen Johmannen/-frauen genannt und sind samt und sonders Bogenschützen (die Espener Landwehr besteht nur aus Bogenschützen)

 

• Lehnsherr:
Farlgard Meiler von Eichenbach für
Gräfin Ardariel Nordfalk von Moosgrund

• Wappen:
Roter Schild mit Schildhaupt in Silber, belegt mit drei roten Laubbaumblätter mit gezacktem Rand (Espenblätter), unten gekreuzte silberne Pfeile

• Heraldische Farben:
Silber/Weiß und Rot

• Einwohner:
4.600

• Hauptort:
Espen

• Sitz des Lehnsherrn:
Burg Bärhegen

• Weitere Städte, Dörfer und Ansiedlungen:
Espen (500), Burg und Gut Bärhegen (85), Wehrhof Albensteig (25), Burg und Weiler Wittkopp (250), Grund (30), Gut & Weiler Asangfurt (200), Gut & Weiler Rotingen (350), Gut & Weiler Rotenquell (200), Niedring (250), Bärntal (80), Freibusch (100), Burrlafing (250), Geutsche (240), Sonnenlug (200), Rammelswiesen (170), Grimpen (180), Gut & Weiler Brauning (95), Lache (120), Walden (150), Hummelsholz (150), Krummen (300)

• Landschaften und Regionen:
Von der Stadtmark drängt die Barren genannte Hügelkette nach Espen, wo sie im Asangheck auslaufen. Entlang des Rotwassers, von seinem Zutage treten bis zur Mündung, erstreckt sich die Auenlandschaft der Espener Gauen. Lichte Auwälder aus namensgebenden Espen (Zitterpappeln), Erlen, hier und da Weiden rahmen den Fluss und seine schmalen Nebenarme ein. Die Gauen sind bekannt für ihren großen Reichtum an Schmetterlingen, für deren Raupen die Espen wertvolle Futterpflanzen sind. Zahllose bunte Tag- aber auch unscheinbare Nachtfalter bevölkern die Auenlanschaft im Sommer.
Der Nordwesten der Baronie ist geprägt von Sokramurs Klaue einer der Schwarzen Sichel vorgelagerten Berggruppe. Der gesamte Westen Espens ist bestanden von dichten, teilweise sogar unzugänglichen Urwäldern. Mit zunehmender Höhe dominieren Sicheltannen, in den Niederungen hingegen ein Mischwald aus Rotbuchen, Eichen und an den Flussläufen Erlen sowie Espen. Bennant sind der Albenforst im Nordewesten der Baronie. Der urtümliche Kailers Hag (im Dreieck Bärntal, Breitenbach und Brauning auch Rauschehag genannt, weil die Schwarzkittel hier häufig in Rausche geraten), der sich bis nach Kornfelden erstreckt, der bekannte Altnordener Forst, der in Espen jedoch Asangheck genannt wird sowie das Eichholz durch das sich das Waldflüsschen Eichenwinde schlängelt.
Süden und Westen Espens werden gemeinhin Balihoer Land, in der Stadtmark Ilmenau, genannt. Eine weite, hügelige Landschaft aus Weiden, Äckern und Nutzgärten mit Obsthainen (Bangerten), Krapp- und Waidfeldern und immer wieder Hopfengärten.
Im Südwesten Espens erstreckt sich das unheimliche Grimpen Marsch: im Westen von den Grimpen – einer niedrigen Hügelkette – eingerahmt, in denen die Grimpe, ein kleines Flüsschen entspringt und sich in ständig wechselnden Betten durch die Marschlandschaft zwischen Hügeln im Westen und Keilershag im Osten windet. Ein schauerlicher Wald und ein paar karge Hügel ragen aus dem Marschland, das seine Entsprechung jenseits der Grenze im Alten Moor von Teichenberg findet, das sich sogar bis nach Kornfelden in die sogenannte Schachenmarsch erstreckt. Kaum jemand, lebt hier. Nur einige verschrobene Schafbauern beweiden die Hügel und trotzen dem Marsch manch’ nützliches Kraut ab.

• Straßen und Gewässer
Rotwasser, Lache, Grimpe, Eichenwinde und Pleiße

• Wichtige weitere Adlige und andere Personen:
Farlgard Meiler von Eichenbach, Meierin von Espen
Rondaria von Spillenstein-Eichenbach, Witwe des vormaligen Meiers und Junkerin von Brauning
Leomar Ulfberth Meiler von Eichenbach, Erstgeborener Rondarias
Rondrian Eslam Meiler von Eichenbach, Zweitgeborener Rondarias
Mira Farlgard Meiler von Eichenbach, Drittgeborene Rondarias
Hrabanus Lucardus von Mees-Mersingen, Junker von Asangfurt
Ritter Neidhart von Dornach, Waffenmeister des Meiers
Shanhazadra, Rahjageweihte in Espen, Bastardtochter Raidri Conchobairs, Halbnovadi, häufig auch im Tempel zu Baliho)
Wolpert von den Grimpen, Stellvertreter der Schützengräfin von Trallop), Junker von Grimpen
Ritterin Nianrella von Nimerfro zu Bärntal
(...)

• Garnisonen:
Ein Banner Espener Bogner in Espen. Die Junker und Ritter Espens mit ihrem Waffengefolge, etwa drei Dutzend Büttel in den Dörfern und Weilern, etwa drei Dutzend Landwachen.

• Tempel und Schreine:
Rondra: Tempel in Espen, Kapellen auf Burg Bärhegen, Burg Wittkopp und auf Gut Asangfurt, Wegstelen
Firun: Tempel in Bärntal, Kapelle in Espen, Schreine & Stelen entlang des Kleinen Bärenpfades
Peraine: Tempel in Krummen, Wegstelen in Sonnenlug, Burrlafing und Hummelsholz
Rahja: Kapelle in Krummen, Schreine in Espen und Rammelswiesen
Boron: Kapelle im Noionitenkloster
Travia: Kapelle in Espen und Grimpen, Wegstelen
Ingerimm: Schrein in Rotenquell
Efferd/
Pandlaril: Flußschreine in Lache, entlang aller Flüsse.

• Burgen:
Burg Bärhegen
Burg Wittkopp
Wehrgut Brauning, Asangfurt, Albenstieg, Grimpen, Bärntal und Rotenquell

• Helden und Heilige:
Legendäres Paar, Odilbert und Niniane, die gegen den Willen ihrer Väter zueinander fanden. Viele Espener Hochzeitsbräuche ranken sich um die Legende

• Besondere Orte:
Das große Grimpen Marsch im Südosten, wo Irrlichter und schlimmeres ihr Unwesen treiben, der Laasfall, Keilers Hag und die vermeintliche Quelle des Rotwassers.
Der Wisunga ist ein unheimlicher, unwirtlicher und weitgehend unbewohnter Berg im Grenzgebiet der Baronien Espen und Kornfelden. Auf dem Gipfel Wisungas haust Yolana von den Rotwassern und ist recht zufrieden damit, nicht behelligt zu werden. Neben der mutmaßlichen Anwesenheit einer Hexe, die als Schreckgestalt für Groß und Klein durch Weidens Märchen- und Sagenschatz spukt, gründet sich der finstere Ruf des Berges auf die Existenz eines Geisterdorfes an seinem, auf Espener Gebiet gelegenen Nordhang. Um 500 BF sollen die Bewohner dieses, über einem tiefen Gebirgssee gelegenen Dorfes, wie auch die Tiere des angrenzenden Waldes und der Gebirgshänge, von einem Augenblick auf den anderen tot umgefallen sein. Kein Lebewesen, nicht einmal eine Fliege oder eine Ratte überlebten, was immer hier geschah. Und nie wieder hat jemand versucht, sich an den Hängen des Wisunga niederzulassen.

• Talismane:
Das Horn von Bärhegen, aus dem den Gästen der Willkommenstrunk gereicht wird. Man sagt, dass, solange das Horn in Burg Bärhegen hängt, Travias Segen nie von der Burg genommen werden wird. Außerdem der Donnerkeil, ein mächtiger Langbogen aus Eibenholz unbestimmten Alters, von dem man sagt, ein Kind könne ihn spannen und er verfehle sein Ziel nie, wenn er gegen Orken ins Feld geführt wird.
(…)