Baronie Kornfelden

Grafschaft: Baliho
Herrscher: Silfirnja von Brückenau
Wappen: Aus goldenem Einberg wachsend drei goldene Roggenähren auf rotem Grund
Einwohner: 3.200
Baronssitz: Burg Ahornswacht
Orte: Werchau (240), Pagrimm (250), Goblinau (610), Eiswiesen (320), Schiefernschlag (150), Läjansturm (820), (…)
Tempel: Firun, Rondra, Peraine & Travia, Ingerimm, zahlreiche Haus- und Wegschreine
Garnison: Die Junker und Ritter der Baronie mit ihrem Waffengefolge, eine Rotte Burgwachen auf Burg Ahornswacht, etwa ein Dutzend Büttel in den Dörfern und Weilern, etwa zwei Dutzend Landwachen
Landschaft: Schwarzsee, Pagrimmer Holz, Sokramurs Klaue, Sichelfelder, Keilershag
Wege: Hagesteg, Röderstrak, Schiefern, See- und Burgweg
Besonderheiten: (...)

 

• Lehnsherr:
Silfirnja von Brückenau

• Wappen:
Aus goldenem Einberg wachsend drei goldene Roggenähren auf rotem Grund

• Heraldische Farben:
Rot und Gold

• Einwohner:
3.200
Eigenname: Kornfeldener

• Hauptort:
Läjansturm

• Sitz des Lehnsherrn:
Burg Ahornswacht

• Weitere Städte, Dörfer und Ansiedlungen:
Werchau (240), Pagrimm (250), Goblinau (610), Eiswiesen (320), Schiefernschlag (150), Läjansturm (820), (...)

• Landschaften und Regionen:
Der Schwarzsee ein großer See mit dunklem Wasser, recht fischreich.
Das Pagrimmer Holz (Wald im Süden der Baronie), gutes Jagdrevier mit Rotwild. Besonders häufig ist hier aber Schalenwild (Wildschweine).
Sokramurs Klaue (die niedrigen Ausläufer davon bilded die Nordgrenze Kornfeldens) und Schwarze Sichel im Osten der Baronie. In den Ausläufern von Sokramurs Klaue liegt das bewaldete Hochtal Elfenflucht. Der Wald gilt als unheimlich sowie unglücksbringend. Wird von den Einheimischen gemieden.
Die Sichelfelder (am östlichen Rand der Baronie) beschreibt die Flecken Ackerland, die zwischen Wald und Schwarzer Sichel bewirtschaftet werden, insbesondere in Schachenmarsch, Goblinau und um Läjansturm. Hier liegen Roggen- und Rübenfelder, wie auch Gärten, in denen Bohnen angebaut werden.
Keilershag wird der Wald nördlich des Pagrimmer Holzes genannt und zwar in Kornfelden, wie auch in Espen. Schwarzkittel sind hier zahlreich und bisweilen sogar eine Plage. Abgesehen vom direkten Umfeld Schiefernschlags und Werchaus, gleicht der Keilershag streckenweise einem Urwald, in dem einzig Seeweg und Schiefern regelmäßig frei gehauen werden.

• Straßen und Gewässer
Der Hagesteg ist ein Karrenpfad, der von Rotenwasser aus einen Pass überwindet, ehe er sich nach Kornfelden hinab, über Eiswiesen nach Goblinau und schließlich Pagrimm schlängelt. Der Röderstrak verläuft in Rotenwasser, von ihm zweigt jedoch ein ebenso schmaler Bergpfad nach Süden ab. Nur wenige Reisende nutzen diesen, ohnehin nur im Sommer gangbaren Weg. Vornehmlich dient er Hirten als Orientierungshilfe und führt direkt zum Schiefern genannten Weg, der von Schiefernschlag nach Süden führt. Dieser Karrenweg wird gut in Schuss gehalten: Schlaglöcher werden mit Schieferbruch gefüllt, der von den zahlreichen schwer beladenen Furhwerken fest in den Boden getrieben wird.
Westlich von Läjansturm trifft der Schiefern auf den Seeweg, einen zunächst durch Waldland führenden und dann den Schwarzsee umrundenden Karrenweg. Der Burgweg erschließt den Süden der Baronie und führt von der Grenze nach Espen über Pagrimm nach Goblinau, wo er im Hagesteg aufgeht.
Der Schwarzsee im Zentrum der Baronie ist ein großes Gewässer von dunkler Farbe. Dies rührt vornehmlich daher, dass zwei seiner Zuflüsse – Treia und Mawe – aus der Schwarzen Sichel kommen und dunklen Schieferstaub mit sich führen.
Die Treia entspringt in Sokramurs Klaue und fließt westlich von Läjansturm in den Schwarzsee. Sie ist ein im Mündungsbereich beizeiten (Schneeschmelze) recht breiter Gebirgsfluss, der in seinem Verlauf einige Geländesprünge zu überwinden hat. Kürzer ist die Mawe, ein schmaler, rasch fließender Gebirgsbach, der in Böckelsdorf entspringt und bei Goblinau in den Schwarzsee mündet.
Die Wogge ist hingegen ein bisweilen träge fließender, breiter Waldbach, der zwar in der Schwarzen Sichel entspringt, aber größtenteils durch das Pagrimmer Holz fließt. Das nur geringe Gefälle zum Schwarzsee hin hat dazu geführt, dass die Wogge dem See in einer weiten Schleife zufließt.

• Wichtige weitere Adlige und andere Personen:
Erbald von Unterdachsberg, Junker von Goblinau
Gusella von Kaltentann, Junkerin von Läjansturm
Junker von Schachenmarsch
Ritterin Ingolinde von Dürrnhöh zu Eiswiesen
Ritter Alborn von Hasringen, Vogt von Schiefernschlag
Ritter Roderick von Brückenau, Großcousin der Baronin, Ritter von Gut Firngrimm bei Pagrimm
Ritter Kalping von Selchenweil zu Werchau

• Garnisonen:
Die Junker und Ritter der Baronie mit ihrem Waffengefolge, eine Rotte Burgwachen auf Burg Ahornswacht, etwa ein Dutzend Büttel in den Dörfern und Weilern, etwa zwei Dutzend Landwachen (seit der Eroberung des Aarensteins)

• Tempel und Schreine:
Firun: Tempel Läjansturm – ein in Weiden bekannter Pilgertempel und Station auf dem „Bogen des weißen Jägers“, Wegschreine am Pilgerpfad.
Peraine & Travia: ein gemeinsamer Wehrtempel in Goblinau
Rondra: Halle der weißen Löwin zu Pagrimm, ein alter, ganz aus schwarzem Schiefer errichteter Wehrtempel in Pagrimm, Haustempel der Baronsfamilie; Schrein auf Ahornswacht
Ingerimm: Schrein in Schiefernschlag,
zahlreiche Haus- und Wegschreine (etliche kleine Altärean der Wogge gelten einem mysteriösen Feenwesen, das die Bornischen Siedler aus ihrer Heimat mitgebracht haben)

• Burgen:
Burg Ahornswacht
(...)

• Helden und Heilige:
Läjan, der weiße Berglöwe aus Firuns Wilder Jagd
Sankt Eongra (eine Tagesheilige Rondras, die um Mut und Kraft zur Hingabe angerufen wird, auch "Weiße Löwin" genannt)
Sankt Yoren (ein Tagesheiliger Firuns, der das heilige weiße Löwefell nach Läjansturm brachte)
(...)

• Besondere Orte:
Pilgertempel Läjansturm mit einem heiligen, weißen Löwenfell
Altäre an der Wogge – ein mysteriöser Kult um eine aus dem Bornland stammende Fee


• Talismane:
Weißertod – ein altes Horn, mit dem von Schiefernschlag aus vor Lawinen gewarnt wird.
Wintergruß – ein „kupfernes Ungetüm“ von Glocke. Hängt im Glockenturm von Ahornswacht und wird bei Notfällen geläutet.