Familie Gugelforst

 

Familie Gugelforst - Die Gütigen

„Gugelforst? Von Travia gesegnete Edelleute ohne Fehl und Tadel. Scheren sich nicht um die typischen Streitereien der anderen Adelige und haben ständig ein offenes Ohr für uns normale Leute…“
- gehört in der Darpatperle, neuzeitlich

„…die Herkunft der, von Seiner fürstl. Hoheit Gerhelm I aus dem Hause Rabenmund geadelten Begründerin der Familie Gugelforst, genannt Myria von Gugelforst (Dar. 7/i63) nicht eindeutig feststellen lässt…weder Existenz des Vaters (vgl. Dar. 7/g9) noch der Mutter (vgl. Dar. 7/h4) erwiesen…es besteht Annahme, dass in Dar. 7/h4 beschriebene Mutter und Myria ein und dieselbe Person sind (viell. Hexenweib?)…“
- Aus einem Dossier der KGIA, Akte Darpatien 7/i63

Angehörige der Familie Gugelforst gelten als treue Gefolgsleute und Verbündete, als herzlich, wortgewandt und vor allem als der Travia fromm. Dass dem nicht immer so war zeigt ein Blick in die Rommilyser Archive. Während der Regierungszeit Fürst Gerhelms I in den Adelsstand erhoben, zeichneten sich die Mitglieder der Familie in den ersten Jahren vor allem durch ihren Hang zu wilden und dunklen Leidenschaften aus. Sie lebten Gefühle wie Hass, Wut, Leidenschaft und Liebe ungezügelt aus und hielten sich größtenteils auf ihrer mystischen Stammburg Trôlswaht, tief verborgen im Gugelforst auf, wo sie seit jeher, so zumindest der Volksglaube, ein uraltes Geheimnis zu schützen versuchen.

Erst als es Egilmar von Gugelforst schaffte zu einem Vertrauten des Fürsten Gawin Helbrecht von Rabenmund aufzusteigen und gleichzeitig ein Naheverhältnis zur Kirche der Travia und zur Fürstenfamilie aufzubauen, konnte die junge Familie die anhaftenden Laster der anfänglichen Jahre weitgehend abstreifen und sich als eines der geachteten darpatischen Häuser etablieren. Dennoch mögen sich auch heute noch Angehörige der Familie finden, die durch übermäßige Wildheit, Leidenschaftlichkeit, Rachsucht oder Jähzorn bestechen.

Obwohl sich die Familie seit ihrem Bestehen aus machtpolitischen Spielchen heraus hielt und nicht aktiv nach Macht und Einfluss strebt, gelang es der jungen Familie recht schnell, durch geschickte Heiratspolitik, in hochadelige Kreise aufzusteigen. Heute werden die Gugelforster zu einem großen Teil ob ihrer Volksnähe und Freigiebigkeit vom einfachen Volk verehrt und vom Adel als treue und zuverlässige Bündnispartner geschätzt, weshalb man sie auf darpatischen Adelshöfen und innerhalb der Traviakirche des Öfteren in verschiedensten Positionen anzutreffen vermag.


Stammsitz:
Burg Trôlswaht im Gugelforst am Fuße der Trollzacken (Ksl. Gugelforst, Rabenmark)

Schutzpatrone:
Travia, Satuaria (verdrängt und weitgehend in Vergessenheit geraten)