Familie Falkenstein

Wahlspruch: Dem Himmel entgegen!
Wappen: Auf blau ein aufsteigender, goldener Falke
Gründung: In den Dunklen Zeiten
Oberhaupt: Wilfing von Falkenstein
Verbreitung: vornehmlich Baliho, vereinzelt andere Provinzen des Mittelreichs
Kurzprofil: Altes Weidener Adelshaus das immer wieder sowohl Ritter, als auch Magier und Rechtsgelehrte hervorbringt.

Familie Falkenstein - Die Unkonventionellen

Die Falkensteins sind ein altes Geschlecht, das seine Stellung vor allem dem Wagemut und Erfindungsreichtum seiner Ahnen verdankt. Ersterer war in Weiden lange sprichwörtlich, denn in jeder Generation gab es mindestens einen Familienvertreter, der ausgetretene Pfade verließ und mit Traditionen brach, um sich an Neuem zu probieren. Noch heute gilt es als sicher, dass in jeder Generation wenigstens ein Falkenstein seine Flügel strecken und in unbekannte Gefilde aufbrechen muss.

Der Familienzusammenhalt ist weniger eng als man das von anderen Weidener Familien kennt. Doch auch wenn manche Mitglieder einander Jahre nicht sehen, sind die Blutsbande unbestreitbar fest. Die Falkensteins sind gern für sich, schließen – ihrem Wappentier gleich – nur zögerlich Bündnisse und verlassen sich lieber auf die eigene Stärke.

Gelehrte Falkensteins und solche, die als heldenhafte Ritter von sich Reden machen, halten sich in der Ahnentafel die Waage. “Man weiß nie, was aus dem Ei schlupft”, ist eine auf Ailgrid von Falkenstein zurückgehende Redensart. Sie bringt zum Ausdruck, was in Weiden bisweilen als absonderliche Praxis bemunkelt wird: Die Falkensteins sind ohne Frage Weidener von altem Schrot und Korn, aber sie zwingen ihren „Küken“ nicht die Traditionen des Herzogtums auf. Zeigt ein Kind Anlagen, die es in eine andere Richtung als das Leben als Ritter ziehen, wird ihm dieser Werdegang in der Regel nicht verwehrt. So gibt es in der Geschichte der Familie neben den klassischen Rittern einige vorzügliche Barden, kompetente Magier, erfindungsreiche Gelehrte und immer wieder Rechtsgelehrte von untadeligem Ruf.