Ailfir von Pergelgrund

Titel: Ritter
Lehen: Durch Heirat Edler von Düsterfurt
Tsatag: 4. Travia 1011 BF
Familienstand: Verheiratet
Nachkommen: Ein Sohn, eine Tochter
Kurzprofil: Gutmütiger, bisweilen etwas melancholischer Ritter, der wenig von Standesdünkel und einem übertriebenen Ehrgefühl hält, kompetenter Ritter
Verwendung: Ortskundiger, Begleiter

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Ailfir Durian Blaubinge von Pergelgrund

• Geburtsname
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• Titel
Ritter Weidens
 
• Ämter
Vogt von Blutulmenthurm (1032 - 1039 BF)

• Anrede
Hoher Herr

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
4. Travia 1011 BF

• Traviatag
12. Boron 1033 BF

• Borontag
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FAMILIENBANDE

• Ehegatte
Im Traviabund mit Rovenna Hartungen-Düsterfurt (*1003 BF)

• Kinder
Waldemar Hartungen-Düsterfurt (*1034 BF)
Walpurga Hartungen-Düsterfurt (*1036 BF)
eine anerkannte Bastardtochter: Espe Blaubinge (*1032 BF)

ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Familie Blaubinge
 
• Familienwappen
Auf Gold eine Spitze in schwarz, verschränkt mit einem Sparren in blau,
der Dergelqueller Zweig führt jedoch den silbernen Wolfskopf auf Grün über schwarzem Schildfuß
 
• Eltern
Algert Blaubinge von Pergelgrund (982-1027 BF, Ritter von Pergelgrund) & Firla Schnewlin (*988 BF)

• Geschwister

• Wichtige lebende Verwandte
Erlgard Blaubinge von Blauenstein (*970 BF): Familienoberhaupt, Junkerin von Blauenstein
Ansgar Blaubinge von Blauenstein (*991 BF): Erlgards Erstgeborener; diente lange als Erster Ritter des Hains am Grafenhof zu Olat; seit 1034 BF Heermeister des Hains am Bärwalder Grafenhof
Hellgerd Blaubinge von Blauenstein (*994 BF): Waffenmeister der Finsterwacht in Nordhag
 
• Bedeutende Ahnen
Dreuhart Blaubinge, Baron von Blaubinge: Gefolgsmann des grausamen Herzogs Bernhelm von Weiden, ab 632 BF Gräflicher Vogt von Bärwalde.
Helmbrecht Blaubinge, Baron von Blaubinge: (*?-818 BF) Gefolgsmann des ruchlosen Herzogs Wallfried II. von Weiden, unterlag in der Schlacht um die Burg Blauenstein 818 BF Prinzessin Helmgard von Weiden und ihren Verbündeten.

 

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Ailfir Durian ist ein groß gewachsener Jüngling von mehr als neuneinhalb Spann Größe und schlanker Statur. Seine Bewegungen sind von fast schon elfischer Geschmeidigkeit und Eleganz. Wie beinahe alle Pergelgrunder Blaubinges besticht auch der junge Ailfir Durian durch ein attraktives Äußeres; sein leicht wettergegerbtes, ständig glatt rasiertes Gesicht, welches schon von der ein oder anderen kleinen Narbe bedeckt ist wird von seinen braunen, gelockten Haaren eingerahmt, die er meist auf einige Finger gekürzt zu tragen pflegt. Blickt man in seine melancholischen, himmelblauen Augen, hat man das Gefühl, man könne tief in seine Seele blicken – strahlen sie doch genau diese Reinheit und Güte aus, die auch das Wesen des jungen Ritters ausmachen. Ailfir trägt alltäglich eine in blau gehaltene, hüftlange Tunika und dazugehörige Beinkleider. Darüber trägt er häufig noch eine braune Schecke (kurze Jacke), sowie, bei kälteren Witterungsverhältnissen, einen langen, dunklen Kapuzenmantel. Im Kampfe kleidet sich der junge Adlige in ein halblanges Kettenhemd mit dazugehöriger Kettenhaube, Arm- und Beinschienen aus Stahl, sowie seinen stets sauber gebürsteten Wappenrock.

• Aventurische Informationen
“Gütige Herrin Travia, oh bitte halte deine schützenden Hände über den Herren Ailfir, denn sein Herz ist voll der Güte und Hilfsbereitschaft, die Seine Gnaden Travian uns jeden Tag predigt...“ - eine unbekannte Stallmagd im Gebet
 
Ailfir Durian Blaubinge ist ein bescheidener Adeliger, welcher eine hohe Affinität zur gütigen Göttin Travia und ihren Idealen besitzt – nie wird er einem Hilfesuchenden ein Bett oder eine warme Mahlzeit verwehren. Diese Eigenschaften lassen ihn hoch in der Gunst des gemeinen Volkes stehen, sehen sie in ihm doch wahrlich einen Schutzherren, welcher ihnen nicht nur mit dem Schwert in der Hand gegen den Ork, sondern auch mit dem Topf am Feuer gegen den Hunger beisteht. Ailfir sieht die Wachtritterschaft und die Menschen der Trutz gerne als seine Familie an, welche es zu behüten (Gemeinen) oder zu rügen (Ritterschaft) gilt. Vor allem bei letzteren hat er es, aufgrund seiner Jugend des Öfteren sehr schwer. Seiner uneingeschränkten Treue können sich die Wachtritter jedoch immerzu sicher sein. Seinen Schutzbefohlenen gegenüber ist der Vogt weniger herrschender Adliger, sondern vielmehr schützendes Familienoberhaupt – so wird man ihn, den Problemen der Bauern und Knechte gegenüber niemals abweisend, oder gar arrogant sehen.
 
• Stärken
Ailfir ist ein noch unerfahrener, doch sehr ehrgeiziger Ritter. Er erfuhr nicht nur Ausbildung an Lanze und Schwert, sondern auch im Rechnen und der Sagenkunde. Der junge Ritter findet für fast jedes Alltagsproblem rasch eine Lösung – ein Loch im Wappenrock oder eine Delle in der Rüstung ist meist schnell wider repariert.

• Schwächen
Trotz seiner Ausbildung als Ritter hat der Begriff der Ehre für ihn nicht einen so hohen Stellenwert, wie es in Weiden üblich ist. Standesdünkel sind ihm fremd. In seinen Augen ist es einzig und allein von belang die Menschen der Trutz vor den Orks zu schützen - denn genau dies ist seine Aufgabe Ritter der Finsterwacht. So schreckt Ailfir im Kampfe auch nicht vor Methoden zurück, die manchem Traditionalisten die Haare zu Berge stehen lassen würden.
 
• Kurzcharakteristik
Gutmütiger, bisweilen etwas melancholischer Ritter, der wenig für Standesdünkel und ein übertriebenes Ehrgefühl übrig hat, kompetenter Ritter

HERAUSRAGENDE WERTE

• Eigenschaften
GE, KO


• Vor- und Nachteile
Aberglaube, Prinzipientreue (Ritterkodex), Verpflichtungen, Vorurteile gegen Unbekanntes

• Herausragende Talente

Lanzenreiten, Zweihandschwerter; Körperbeherrschung, Reiten, Selbstbeherrschung; Rechnen, Sagen/Legenden; Holzbearbeitung

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Travia, Rondra

• Ausbildung
Page bei: Elfwid Schnewlin von Orkenwacht
Knappschaft bei: Radek Eichengrimm von Orkenwacht

• Seelentier
Wildgans

• Meisterinfos
Ailfirs Ehe mit der weidenhager Ritterin Rovena Hartungen-Düsterfurt besteht nur auf dem Papier. Er liebt sie genauso wenig wie sie ihn - einzig der Wunsch Rovenas nach einem Erben und ihre Zusicherung das ausgeblutete Rittergut Pergelgrund mit Vorräten und Vieh zu unterstützen ließ diesen Bund zustande kommen.

Ailfirs ganze Liebe gehört immer noch einer, inzwischen bei einem Orkangriff verstorbenen Gemeinen (so trägt er immer noch ständig ein Gänseamulett mit einer Haarlocke seiner Liebsten bei sich) und ihrer gemeinsamen Tochter Espe.

BEZIEHUNGEN

• Freunde & Verbündete

Die Schnewlins
Dinige Ritter der Finsterwacht
Landvogt Firutin von Hohenstein zu Weiden
Ritter Radek Eichengrimm (Baroninnengemahl zu Kornfelden und Ailfirs Schwertvater)

• Feinde & Konkurrenten
Noch keine

BRIEFSPIEL

• Verwendung
Ortskundiger, Begleiter

• Spieler
IW

• Beziehungen
... in der Heldentrutz: gering
... in Weiden: minimal

• Finanzkraft
gering