Pagol von Löwenhaupt

Titel: Wehrvogt
Lehen: Verwaltet Herzoglich Altentrallop
Tsatag: 10. RON 948 BF
Familienstand: Verheiratet
Nachkommen: Jede Menge Bankerte, davon einer anerkannt, seit 1038 BF zudem drei eheliche, im Nachhinein anerkannte Kinder
Kurzprofil: Das Weidener Schlachtschiff hat sich auf seinen Altenteil zurückgezogen, aber noch immer mehr Pfeffer im Hintern als die meisten Jungspunde. Pagol ist und bleibt ein rauher, durch und durch gutherziger Haudegen, körperlich baut er ab, ist geistig jedoch nach wie vor voll auf der Höhe.
Verwendung: Text hierher

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Pagol von Löwenhaupt

• Titel
Wehrvogt von Herzoglich Altentrallop
Marschall des Herzoglich-Weidener Hausordens vom Silbernen Bären

• Anrede
Hochgeboren

• Persönliches Wappen
Als Familienältester – und ehedem als Schildgraf – tritt Pagol meist allein mit dem Familienwappen derer von Löwenhaupt auf.

LEHEN & ÄMTER

• Stand
Hochadel

• Lehen & Besitztümer
Verwaltet Herzoglich Altentrallop (WEI-III-02P) für Herzogin Walpurga von Löwenhaupt; Herzoglich Altentrallop in der Grafschaft Sichelwacht – mit einem Teil der Herzogenstadt Trallop als bevölkerungsdichtestem Eckchen. Das alte Stadtlehen von Trallop (nicht die Stadtmark), schließt sich südöstlich an die Stadt an und zieht sich nach Norden am Neunaugensee entlang. Fettes und reiches Kulturland, dessen Bauern die Stadt mitversorgen.

• Wappen des Lehens
Beschreibung folgt

• Ämter
Ehemaliger Schildgraf Weidens
Ehemaliger Bannerherr der Grünröcke

• Ehrungen
Keine

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
10. Rondra 948 BF

• Traviatag
Folgt

• Belehnung
Folgt

• Borontag
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FAMILIENBANDE

• Ehegattin
Irmel von Strachwitz;
die Verlobung von 1025 BF mit Farlgard Meiler von Eichenbach wurde vorher irgendwann heimlich, still und leise aufgelöst;

• Kinder
Drei Kinder (zwei Söhne, eine Tochter) mit Irmel von Strachwitz, die er mit der Hochzeit anerkannt hat;
uneheliche Kinder mit Frauen aus allen Teilen Weidens sowie aus Tobrien, Greifenfurt und Albernia. Unter all den Bankerten befindet sich nur einer, den Pagol offiziell anerkannt hat: Kerling von Löwenhaupt.

ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Zugehörigkeit zur Familie derer von Löwenhaupt; Pagol ist ein Großonkel und enger Vertrauter der Weidener Herzogin und ihrer Familie, weitere wichtige lebende Verwandte finden sich vor allem in den Reihen der einflussreichen Familie von Löwenhaupt.

• Familienwappen

• Eltern
Folgt

• Geschwister
Folgt

• Wichtige lebende Verwandte
Folgt

• Bedeutende Ahnen
Folgt

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Mit seinen gut und gern 190 Halbfingern Körpergröße ist der alte Haudegen noch immer eine eindrucksvolle Erscheinung. Obwohl die einstige Muskelmasse mittlerweile rasant schwindet und von einem wachsenden Wohlstandsbauch ersetzt wird, ist Pagol schon von weitem als Krieger zu erkennen. Dies nicht zuletzt, weil eine weithin sichtbare Narbe sich von seinem rechten Unterkiefer bis hoch zur Braue zieht und seinem Gesicht einen äußerst verwegenen Ausdruck verleiht. Die leere Augenhöhle hält der Löwenhaupter stets hinter einer ledernen Klappe verborgen, das verbliebenen linke Auge aber blickt trotz seines hohen Alters wachsam und zumeist ein wenig grimmig in die Welt. Pagols hat kurz geschorene Haare, über seinem schmalen Mund jedoch thront ein gewaltiger Schnauzbart.

• Aventurische Informationen
Pagol ist ein aufrechter und absolut loyaler Gefolgsmann des Herzogenhauses und würde alles geben, damit dessen Willen Genüge getan und sein Ruhm gemehrt wird. Renitenz und Insubordination sind ihm zuwider, er hasst nichts mehr, als hinterfragte oder angezweifelte Befehle. Die Verbindung Weidens zu Tobrien unterstützt er mehr als jede andere und besteht darauf, dass die alten Traditionen hochgehalten werden – deshalb leidet er beispielsweise auch darunter, dass man in der Balihoer Kriegerakademie das Streitwagenfahren wegen seiner Antiquiertheit abgeschafft hat.
Der Löwenhaupter ist ein Ritter vom alten Schlag, dem ein einmal gegebenes Versprechen als heiliger Befehl gilt. Um sich intensiver auf seine Aufgabe im Cronrat konzentrieren zu können und sein ganzes Streben dem Gedeihen Weidens zu widmen, hat er einst sogar den Befehl über die kaiserlichen Hellebardiere abgeben. Schließlich ist Monarchie für ihn etwas Absolutes: Die Herzogin befiehlt und alle haben zu folgen. Was Walpurga spricht, sollte sich seiner Meinung nach aber stets an den Traditionen orientieren und klar dem Wohle der Löwenhaupts dienen, denn die Löwenhaupts sind Weiden. Von der Götter Gnaden regiert der Weidener Herzog und nicht von der Familie Gareth, vom großen Fluss oder Bennain Gnaden. So war es schon immer, so hat Weiden sich über die Jahrhunderte gehalten und so soll es auch immer bleiben.
Seine Loyalität zum Herzogenhaus hat Pagol auch auf dem Feld der Ehre mannigfach unter Beweis gestellt. Als kaiserliche Befehliger von Trallop zog er trotz seines hohen Alters in den Ysilia-Feldzug und nahm 1023 BF sogar noch am Sichelstieg-Feldzug teil. 1026 BF wurde Pagol von der Herzogin zum Bannerherrn der Grünröcke ernannt und hat diesen Posten – genau wie den des Schildgrafen – erst kürzlich an seinen anerkannten Sohn, Kerling von Löwenhaupt, abgetreten.

• Stärken
Pagol ist treu, ehrenhaft und standhaft. Er bleibt bei seiner Meinung, wenn er sich erst mal eine gebildet hat. Zudem ist er zwar im Grunde eher kühler Taktiker, war sich aber selbst nie zu schade, um an erster Stelle in den Kampf zu reiten – wobei mit "Kampf" sowohl der militärische als auch der politische gemeint ist. Einst einer der fähigsten Streiter der Bärenlande, wird er als Berater weiterhin geschätzt und zwar nicht nur von einigen wenigen, sondern von nahezu allen Weidener Rittern und Feldherren der nachfolgenden Generationen.

• Schwächen
Der alte Haudegen poltert schnell los, beherrscht die geschliffenen Worte aber nicht so sehr und entgleist auch gerne mal vor der Herzogin und dem gesamten Hofstaat, sodass seine Wutausbrüche über die Grenzen Weidens hinaus bekannt und gefürchtet sind. Hinzu gesellt sich in letzter Zeit eine gehörige Portion Altersstarrsinn. Derweil versucht er, die Gicht in seinem rechten Bein sowie rheumatische Attacken an vielen anderen Stellen des Körpers so gut wie möglich zu kaschieren.

• Kurzcharakteristik
Brillanter Krieger und Stratege, durchschnittlicher Politiker

HERAUSRAGENDE WERTE

• Eigenschaften
Mut, Charisma;
Jähzorn

• Vor- und Nachteile
Folgt

• Herausragende Talente
Schwerter, Stumpfe Hiebwaffen, Lanzenreiten, Reiten, Betören, Etikette, Menschenkenntnis, Kriegskunst, Götter und Kulte

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Rondra, Rahja

• Besonderheiten
Pagol ist Zeit seines Lebens ein großer Verehrer der Frauen gewesen, hat sich aber bis vor wenigen Jahren nie festlegen wollen, sondern ist stets von einer zur anderen gesprungen, wie es ihm gefiel. Das hat dazu geführt, dass die Bärenlande von einer geschätzten Legion Löwenhaupt-Bankerte bevölkert werden.
Auch im Alter kann Pagol nicht von seiner Gewohnheit lassen, hübschen Maiden mit anerkennendem Blick hinterher zu sehen und ihnen Komplimente zu machen. Deshalb hat die Verlobung mit Farlgard Meiler von Eichenbach im Jahr 1025 BF viele Weidener überrascht. Noch größer war die Überraschung, als der Haudegen 1038 BF im sagenhaften Alter von 90 Wintern heiratete – und zwar nicht Farlgard, sondern eine völlig unbekannte Kleinadelige mit Namen Irmel von Strachwitz. Die 72-jährige Braut brachte drei erwachsene Kinder in die Ehe ein, die Pagol sofort anerkannte, weil es seine eigenen sind. Das sagt zugleich einiges über die Beziehung des Brautpaars aus.
Die klassischen rondrianischen und ritterlichen Tugenden hält Pagol sehr hoch und ist nur wegen seiner Aufgaben für das Herzogenhaus davon abzuhalten gewesen, den Geweihtenrock zu nehmen. Da der greise Löwenhaupter der körperlichen Ertüchtigung heuer nicht mehr nachgehen kann, wie es früher der Fall war, halten oftmals Bier und gutes Essen als Ersatzbefriedigung her.

• Meisterinfos
Vor mehr als dreißig Jahren hatte Pagol eine Affäre mit Elidiriel Frühlingserwachen, der Flur- und Forstaufseherin der Balihoer Baronie Perainenstein. Aus dieser Verbindung ist Ancarion Augrimmer hervorgegangen, der von seiner Mutter zu einem Mittler zwischen der Welt der Menschen und der der Elfen erzogen wurde, im Jahr 1032 BF jedoch starb, als er sich dem Heerzug des Vogts von Zippeldinge entgegenstellte, um das Joch der Menschen abzuwerfen. Bis heute ist Pagol ein glühender Verehrer der Bardin Amber, die er als Frau ebenso sehr wie als Künstlerin schätzt.

BEZIEHUNGEN

• Freunde & Verbündete
Pagol ist ein enger Vertrauter und Berater Walpurgas von Löwenhaupt und auch vielen anderen Angehörigen des Hauses verbunden. Aus seiner Zeit als Schildgraf und Bannerherr sind ihm viele Freunde bei den Grünröcken und anderen Weidener Heerhaufen geblieben. Zu seinen engen Bekannten gehören außerdem auch Gwynna die Hex’, Tannfried von Binsböckel als Zinsgraf Weidens, die Familie des jüngst verstorbenen Avon Nordfalk von Moosgrund und schließlich Delo von Gernotsborn, der Kanzler Tobriens. Zudem pflegt er ein freundschaftliches Verhältnis zum Burgvogt der Cron-Feste Mandelhir, Roderich von Krudenberg, den er wie einen Sohn behandelt. Enge Bande bestehen auch zum Haus Weiden-Harlburg aus Bärwalde.

• Feinde & Konkurrenten
Wegen seiner direkten Art und seines forschen Auftretens versteht Pagol sich nicht gut mit dem Crongrafen, Gilbert von Rauslauth, den er schlicht als "Paragraphenreiter" bezeichnet.

• Zugehörigkeit zu Orden & Ritterbunden
Marschall im Weidener Hausorden vom Silbernen Bären, Mitglied des Herzöglich Weidener Cronrats

BRIEFSPIEL

• Verwendung
Folgt

• Spieler
NSC

• Beziehungen
... Weidener Heer: immens
... Weidener Adel: sehr groß
... Mittelreichischer Adel: ansehnlich

• Eindruck gefällig?
Folgt