Thûan von Erlbach

Titel: Baron
Herzöglich Weidener Mundschenk
Lehen: Baronie Schwarzenstein
Tsatag: 27. TRA 977 BF
Familienstand: Verheiratet mit Vanuscha von Oblomon
Nachkommen: Ein Sohn und eine Tochter
Kurzprofil: Text hierher

 

• Name
Thûan von Erlbach aus dem Hause des Fîrnbold

• Titel
Baron zu Schwarzenstein
Herzöglich-Weidener Mundschenk
Ritter zu Aarkopf
Ehrenritter des Herzöglich Weidener Hausordens vom Silbernen Bären etc.pp.
Familienoberhaupt aller drei Häuser derer von Erlbach

• Wappen
In Thûans persönlichem Wappen (geviert in Kupfer und Rot) ist das Wappen Schwarzensteins im 1. Feld zu sehen, im 2. Feld in Silber oben ein Erlenzapfen und darunter die Wellenlinie eines Baches (als sprechendes Wappen derer zu Erlbach), im 3. Feld in Silber das Hofzeichen des Hauses Fîrnbold (es gilt als das älteste Haus, heutzutage würde anstelle des Vorfahrennamens einfach ein ä.H. verwendet werden) und das 4. Feld zeigt in Schwarz das Baronsschwert "Lieblichklang", das nur der amtierende Baron Schwarzensteins in seinem Wappen führen darf, da es eins der Insignien der Herrscherwürde der Baronie Schwarzenstein darstellt.

• Lehen
Baronie Schwarzenstein (WEI-III-05);
Die Baronie ist gelegen im Nordosten der Grafschaft Sichelwacht. Obwohl flächenmäßig recht groß, konzentriert sich die menschliche Bevölkerung dieser Gebirgsbaronie am Nordrand im Tal des Flusses Rathil; der große Rest "gehört" praktisch den Goblins. Residenz des Barons ist Burg Schwarzensteyn, gelegen ein kleines Stück oberhalb des Hauptortes Schwarzensteingrund.

• Geburtsdatum
27. Travia 977 BF (3 Reto bzw. 15 v. Hal)
auf Burg Schwarzensteyn zu Schwarzensteingrund zu Schwarzenstein

• Familienstand
Seit 12. Travia 1023 verheiratet mit Vanuscha vom Oblomon;
Zwei Kinder: Tharîna (11. Praios 1024) und Sohn Thordenan (21. Phex 1028) Fîrnbold von Erlbach.

• Hauptgottheit
Rondra

• Beschreibung
Thûan ist von normaler Statur (Gewicht etwa 80 Stein bei einer Größe von 181 Halbfingern), besitzt dunkelblondes Haar und eine Halbglatze und trägt einen dunkleren, schon leicht ergrauten Vollbart. Seine Augenfarbe ist graugrün.
Außerhalb Burg Schwarzensteyns wird man Thûan fast immer in seinem Kettenhemd antreffen, in dem er auch auf der Burg zumeist herumläuft. Nur selten, wie z.B. zur Pirschjagd, tauscht er es gegen feste Lederkleidung. Auch wird man ihn selten ohne sein Schwert "Pelzspalter" antreffen, während er den Zweihänder "Lieblichklang" nur zu repräsentativen Zwecken anlegt, oder wenn er vorhat, den Bidenhänder im rondrianischen Kampfe oder bei Kriegszügen zu gebrauchen. In irgendeinen "Liebfelder Fummel", wie Thûan die Spitzen- und Rüschenhemdchen so manchen Hofadels zu nennen pflegt, zwängt sich Thûan nur dann, wenn er meint, die Etikette würde das unbedingt von ihm verlangen.
Wo wir schon bei der Etikette sind: Obwohl Thûan sich darin sehr gut auskennt und sich auch durchaus entsprechend zu benehmen weiß, kann er auch gut darauf verzichten und gesellt sich lieber zu Gruppen, in denen ungezwungen geredet, gescherzt und getrunken wird.

• Aventurische Informationen
Thûan ist ein Ritter und Krieger alter Schule, der schon viele Kämpfe bestritten hat. Charakterlich ist Thûan offen und ehrlich, und steht loyal zu Herzogenhaus (an erster Stelle) und Krone (an zweiter Stelle). Er ist aufgeschlossen, lacht gern, ist in seinen Entscheidungen manchmal recht spontan (bei ernsten Themen bleibt er allerdings auch ernst und ist eher ruhig, besonnen und bedächtig), macht so manchen Spaß mit (sofern dieser nicht gegen jemandes Ehre geht) und kann auch selbst viel Spaß verstehen, solange dieser nicht direkt seine Ritterehre oder die Ehre seiner Familie angreift (er ist jedoch nicht jähzornig und würde dann erst einmal verbal mit ernsten Worten denjenigen auf seinen Patzer hinweisen und um eine Entschuldigung bitten, den Fall nach einer ernstgemeinten Entschuldigung aber dann auch sofort wieder vergessen), er ist nämlich sehr stolz auf die Adelstradition seiner Familie.
Durch diese Tradition und die entsprechende Erziehung ist Thûan auch mit Leib und Seele Baron, der sich so gut es geht (aber mit durchaus fester Hand) um das Wohl seiner Untertanen sorgt. Andererseits ist er in seinem Herzen aber auch ein edler Ritter, so wie ihn sich Klein-Alrik in etwa vorstellen mag. Das führt manchmal zu leichten Gewissenskonflikten, etwa in Zeiten, in denen er seine Bauern in den Krieg – und damit Etliche wohl in den Tod – schicken muss.

• Besonderheiten
Folgen

• Meisterinformationen
Thûan war der Initiator der kleinen Gruppe Adliger, die die Statue des Nordmärker Herzogs auf der Jarielsburg dereinst mit einem stinkenden Fisch "verschönert" und auf diese Weise die Herausforderung der Nordmärker durch die besondere Aufstellung dieser Statue beantworteten.
Der dunkelste Punkt seiner Laufbahn war die Entwendung der Weidener Bärenkrone, durch die Herzogin Walpurga beinahe den Alanfaner Goldo Paligan hatte ehelichen müssen. Dieser gab das gestohlene und durch ein Imitat ersetzte Stück nämlich als die zweite der Geschwisterkronen aus. Wer immer ihr diese Krone bringen würde, dem hatte sie einst ihre Hand versprochen. Dank der Fee Pandralil und mehrerer Adliger Weidens konnte dieser Betrug dann glücklicherweise gerade noch rechzeitig belegt und die Hochzeit verhindert werden. Die offizielle Version der Geschehnisse lautet, Goldo hätte von sich aus seinen Antrag zurückgezogen. Obwohl Thûan bei seiner Tat unter schwarzmagischem Bann stand und nichts dagegen hätte tun können, hadert er wegen dieser Sache immer noch mit sich selbst. Seine größte Befürchtung ist, dass die Phex-Kirche (bei der Lösung des Problems war der Tempel des Nebels zu Trallop involviert) ihm wegen seines Diebstahls noch irgendeinen phexischen Titel verleihen könnte. Immerhin war es kein einfacher Silberlöffel, wie ihn die Phex-Schüler des Tempels als Zeichen ihres Könnens aus der Bärenburg klauen müssen, sondern die herzögliche Bärenkrone, die durch sieben Türen mit sieben Schlössern vor – fast – jedem eventuellen Diebstahl geschützt wurde ...

• Stärken
Thûan kann nicht nur viel, sondern durchaus auch sehr überzeugend reden. Als Heerführer versteht er es, seine Leute selbst in so gut wie aussichtslosen Situationen zu motivieren und ihre Moral zu stärken, wie es vor einiger Zeit auch der äußerst schwere Goblinangriff auf Schwarzensteingrund gezeigt hat.

• Schwächen
Obwohl seine eigene Frau Magierin ist, hat Thûan ein eher einfältiges Verhältnis zur Magie und vertritt praktisch eine eigene Einteilung von "guten" und "bösen" Zaubern. Obwohl er ein exzellenter Taktiker und Stratege ist, hat der Schwarzensteiner eine große Abneigung, bei Schlachten bestimmte Arten von Waffen (namentlich Armbrüste) gutzuheißen und der Zauberei als Schlachthilfe ist er (mit Ausnahme sehr weniger Zauber) ebenfalls nicht zugetan.
Sowohl als Schwäche wie auch als Stärke kann seine Direktheit gelten, mit der er schon oft angeeckt ist, die ihm andererseits aber auch Respekt eingebracht hat.

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Die Familie derer von Erlbach gehört zum ältesten Adel des Reiches und zum Gründeradel Weidens. Nach der Dreiteilung des Geschlechtes gilt die Linie des Fîrnbold als das älteste Haus.

• Herausragende Ahnen
Folgen

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und sonstigen Gruppen
Ehrenritter des Herzöglich Weidener Hausordens vom Silbernen Bären, Ehrenstreiter des Ordens vom Silbernen Fisch, Juncherre h.c. des Herzöglich-Weidener Heers

• Freunde & Verbündete
Durch die damalig gemeinsam überstandenen Kriegszüge und das ähnliche Alter verbindet ihn eine tiefe Freundschaft mit Ilsewude von Spillenstein, Rondrian von Blauenburg, Odilbert von Brockingen und Erzelhardt von Graufenbein-Drôlenhorst. Auch zu vielen anderen Weidener Adligen und zum Herzogenhaus pflegt er ein gutes Verhältnis.

• Feinde & Konkurrenten
Thûan hegt eine große Abneigung gegen seinen Grafen Bunsenhold von Wolkenstein und Wettershag und dürfte umgekehrt ebenfalls auf wenig Gegenliebe stoßen.
Zu den Nordmärkern hat Thûan ebenfalls kein gutes Verhältnis, was spätestens seit seiner Sondersteuer für Nordmärker und der daraufhin erfolgten Forderungen zum Lanzengang beim Tralloper Turnier auf Gegenseitigkeit beruht. Interessanterweise schätzen sich Thûan und der Nordmärker Herzog Jast Gorsam vom Großen Fluss gegenseitig, seitdem sich die Beiden auf einem Reichskongress zufällig im Garten getroffen und ein langes Gespräch unter vier Augen geführt haben.

• Kurzcharakteristik
Brillanter Kämpfer (Schwert, Zweihänder, Lanze) und Reiter, meisterlicher Stratege und Taktiker, kompetent in Staatskunst, Rechtskunde und Etikette

• Herausragende Eigenschaften
MU

• Herausragende Talente
Folgt

• Beziehungen
Folgt

• Finanzkraft
Folgt