Die runde Raugund

Tsatag: 1. Rahja 963 BF
Familienstand: Ledig
Nachkommen: Eine Tochter
Kurzprofil: Strenge, oft anzüglich fluchende Wirtin des besten Hauses der Baronie Weidenhag
Verwendung: Wirtin der Schenke Rosenhügel zu Wargentrutz mit einem Geheimnis

 

Name:
Raugund, genannt die "runde" Raugund. Ihren Nachnamen weiß niemand.

Geburtsdatum:
1. Rahja 963 BF

 

Sterbedatum:
20. Rahja 1034 BF

 

Familienstand:
ledig, eine Bastardtochter Waindis

Hauptgottheit:
Rahja

Beschreibung:
Raugund ist eine beeindruckende Frau mit beachtlicher Leibesfülle, langen blonden Haaren und eisblauen Augen. Ihre stolz-aufrechte Haltung verträgt sich nicht so recht mit dem Bild der anzüglich fluchenden Wirtin, doch hat sich in diesem entlegenen Flecken einer unbedeutenden Baronie im Süden der Heldentrutz noch niemand Gedanken darüber gemacht. Meisterliche Menschenkenner dürften bei ihrem Anblick jedoch das Gefühl haben, dass sich hinter Raugund mehr verbirgt, als sie preiszugeben scheint.

• Meisterinformation:
Hinter der Maske der anzüglich fluchenden Wirtin Raugund verbirgt sich eigentlich die tot geglaubte, jüngste Tochter des Baronets Menzel Welkenstein von Weidenhag, der 945 BF die Baronie Weidenhag an seine Halbschwester May verlor und bis zu seinem Tod 970 BF als Heckenritter gegen die neue Baronsfamilie um "sein Erbe" kämpfte.
Während viele ihrer Familienangehörigen in dieser Fehde ihr Leben ließen, oder in andere Reichsteile flohen, übergab Raugunds Mutter Isira Hartungen-Düsterfurt ihre jüngste Tochter der damaligen Wirtin der Schenke Rosenhügel, die Raugund wie ihre eigene Tochter groß zog.
Raugund versteht es ausgezeichnet die Rolle der einfachen Freien zu spielen, vergaß dabei jedoch nie ihre wahre, edle Abkunft; gemäß dem Eid der Familie folgte sie ihrem Vater nach und hält seit nunmehr über 50 Götterläufen die Wacht am Lagra´la (dem Wolfenforst). Sie ist eine meisterliche Intrigantin, die aus dem Verborgenen die Fäden zieht und das Werk ihres Vaters fortzusetzen versucht. Dabei scheut sie nicht davor zurück alle Menschen um sich gegeneinander auszuspielen (und sei es die eigene Familie). Dereinst, so ihr Wunsch, soll die Baronie wieder ihren rechtmäßigen Besitzern gehören - nämlich ihrer Familie.
Raugund schaffte es in den letzten Götterläufen sich ein nicht zu unterschätzendes Netzwerk aus Verbündeten aufzubauen und merkt nun wie alle Rädchen - das Werk einer, einige Götterläufe umfassenden Vorbereitung - ineinander greifen. Ihrer Meinung nach ist es an der Zeit den Krieg um "das Erbe ihres Vaters" erneut zu entfachen.