Grafschaft: Sichelwacht
Herrscher: "Baronin" Walpurga von Löwenhaupt,
vertreten durch Wehrvögtin Irlgunde Rinnfoldshaus von Waldenklamm
Wappen: Folgt
Einwohner: 1300
Baronssitz: Runhag
Orte: Barchwang, Ellertal, Goldacker, Rauhardt, Runhag
Tempel: Travia-Tempel in Runhag
Garnison: Zehn Waffenknechte und zwei Grenzreiter als barönliche Garde, dazu zwei Dienstritter mit ihren Lanzen und drei Büttel in Runhag. Außerdem ist in Schroffenfels eine Rotte der Sichelgarde stationiert.
Landschaft: Drachenpforte, Rote Sichel, Drachensteine, Altenforst
Wege: Sieben-Baronien-Weg
Besonderheiten: Die Baronie wurde einst von der Familie Geltring-Weiden beherrscht, der berüchtigte Östlinger Räuberbaron Terkol von Buchenbruch beanspruchte sie aber ab 995 BF für sich und nach seinem Tod 1026 BF zog Herzogin Walpurga von Löwenhaupt sie an sich, statt zuzulassen, dass der Sichler Markverweser Ralmir von Zornbrecht-Hauberach sie an den letzten verbliebenen Geltringer vergab. Der Grund dafür war simpel: Rupert von Geltring-Weiden ist der Sohn des Usurpators Baromar von Geltring-Weiden. Die Baronie wird seit 2027 BF von einer Wehrvögtin im Auftrag Walpurgas verwaltet.



• Lehnsherr
Baronin Walpurga von Löwenhaupt
vertreten durch Wehrvögtin Irlgunde Rinnfoldshaus von Waldenklamm

• Wappen
Folgt

• Heraldische Farben
Folgt

• Einwohner
1.300 (laut Census des Jahres 1032 BF)

• Hauptort
Runhag (500 Einwohner)

• Sitz des Lehnsherrn
Motte Runhag bei Runhag

• Weitere Städte, Dörfer und Ansiedlungen
Barchwang (250), Goldacker (70), Rauhardt (90), Ellertal (80)

• Landschaften und Regionen
Im Norden die Rote Sichel im Süden die Drachensteine: Schroffenfels markiert den Beginn der Drachenpforte – das ist ein Schlauch mit relativ fruchtbarem Land in der Talschneise zwischen zwei wilden und sehr ursprünglichen Gebirgen. Die Baronie genießt den Vorteil, weit im Westen der Roten Sichel zu liegen, sodass es dort kaum Probleme mit Goblins gibt. Gleichwohl leben nur sehr wenige Menschen im gebirgigen Teil dieses Lehns. Bis auf eine Ausnahme liegen alle größeren Ortschaften direkt oder zumindest nahe am Sieben-Baronien-Weg, der für den unzivilisierten östlichen Teil der Sichelwacht zu Recht als Lebensader bezeichnet wird.
Neben Bergen wird die Baronie vom Altenforst dominiert, jenem sagenumwobenen Wald, der einst einen Großteil der heutigen Weidenlande fest in seinem Griff hatte. Allein in den Bereichen, in denen sich Menschen niedergelassen haben, wurde er zurückgedrängt, um – wenn auch in einem sehr bescheidenen Maß – Feldwirtschaft und Viehzucht betreiben zu können. Diese Bereiche für die menschliche Zivilisation zu erhalten, bedeutet allerdings einen ständigen Kampf gegen die Natur.

• Straßen und Gewässer
Sieben-Baronien-Weg

• Wichtige weitere Adlige und andere Personen
Oswald von Högelstein zu Ellertal (Junker und Gräflicher Jagdmeister)
Gringolf von Högelstein zu Ellertal (Sohn des Junkers, Erster Ritter der Sichelwacht)
Waldhold von Leufels zu Goldacker (Junker)
XXX von Stockach zu Barchwang (Ritter)
Isenhold von Trussnitz zu Rauhardt (Ritter)
Ingrada von Salthel (Ingerimm-Geweihte in Goldacker)
Feengunde Buckstein (Herbergsmutter und Besitzerin des Krämerladens in Runhag)

• Garnisonen
Eine Rotte des Herzoglich-Weidener Regiments Sichelgarde ist in Schroffenfels stationiert, dazu die barönliche Garde bestehend aus zehn Waffenknechten und zwei Grenzreitern sowie zwei Dienstritter mit ihren Lanzen und drei Büttel in Runhag.

• Tempel und Schreine
Runhag            Travia-Tempel    
Runhag            Rondra-Schrein
Runhag            Firun-Schrein
Barchwang       Peraine-Schrein
Goldacker         Ingerimm-Kapelle

• Burgen
Keine mehr, nachdem die Baronsburg Imral 1021 BF erst bei einer Belagerung beschädigt wurde und anschließend komplett niederbrannte. Der Stammsitz des mittlerweile verfemten Adelsgeschlechts Geltring wurde nicht wieder aufgebaut, sondern stattdessen ein Hügel bei Runhag aufgeschüttet und eine Motte darauf gesetzt. Dort residiert heuer die Wehrvögtin von Schroffenfels, Irlgunde Rinnfoldshaus von Waldenklamm.

• Helden und Heilige
Ein Antiheld aus Schroffenfels ist Baeromar von Geltring-Weiden, dessen Wiege in dieser Baronie stand, auch wenn er später mit Mittenberge in der Grafschaft Bärwalde belehnt wurde. Als Hochmeister des Ordens der Silberfalken befahl Baeromar deren Verrat am Weidener Heer vor Ysilia, was maßgeblich zu dessen krachender Niederlage und einem kollektiven Trauma bei seinen Landsleuten beitrug. Außerdem nutzte Baeromar die Abwesenheit Walpurgas von Löwenhaupt und eines Großteils ihrer Ritter, um mit weiteren Silberfalken und Söldnern aus Uhdenberg große Teile Weidens zu erobern. Der damalige Kanzler des Herzogtums, Dankwart von Weißenstein, wurde im Zuge des Kampfes um die Herzogenstadt Trallop getötet und Prinz Arlan von Löwenhaupt festgesetzt, während dem heutigen Kanzler Eberwulf von Weißenstein mit Prinzessin Walbirg von Löwenhaupt die Flucht gelang. Baeromar wollte sich zum Herrscher über die Weidenlande aufschwingen, unterlag seiner Base Walpurga jedoch am 15. Tsa 1022 BF in einem Göttinnenurteil und wurde von ihr erschlagen.

• Besondere Orte
Die Ruine von Burg Imral und ein Eibenhain im Runhager Forst, der den Druiden der gesamten Grafschaft Sichelwacht und aus dem Norden der Grafschaft Baliho lange Jahre als Treffpunkt und Kultplatz diente.

• Talismane
Gerüchteweise soll die sagenumwobene Beonsschneide, das Schwert des ersten Grafenhauses der Sichelwacht, irgendwo auf Schroffenfelser Grund verlorengegangen sein. Warum ausgerechnet hier und wo ungefähr ist allerdings nicht bekannt. So bleibt die Schneide weiter verschollen und kann leider auch nicht wirklich als Talisman der Baronie bezeichnet werden.