Garafania Custoferrum von Wehrfelde

Titel: Schwertschwester
Tempel: Siegestempel der Schlacht am Stein
Tsatag: 10. TSA 1010 BF
Familienstand: Ledig
Nachkommen: Keine
Kurzprofil: Ruhige und kontrollierte Geweihte mit konservativen Ansichten
Verwendung: Informantin/Auftraggeber mit Kontakten zum Garafanbund und Greifenfurt


• Name
Garafania Custoferrum von Wehrfelde

Titel
Schwertschwester des Siegestempel der Schlacht am Stein

• Geburtsjahr
5. Tsa 1010

• Familienstand
Ledig

• Hauptgottheit
Rondra

• Beschreibung
Mit 164 Halbfingern ist die gebürtige Greifenfurterin eher klein geraten. Doch durch den Umgang mit schweren Waffen und das Tragen der Rüstung sind ihre Schultern
über die Jahre breit und die Arme kräftig geworden, was ihr insgesamt ein "kompaktes" Äußeres verleiht. Das kantige Gesicht mit den schmalen Lippen und den kleinen dunkelblauen Augen hinterlässt stets den Eindruck, dass sie gerade schlechter Laune ist. Das weizenblonde Haar trägt sie – eher unüblich für eine Kämpferin – sehr lang. Im Alltag trägt sie häufig aufwendige Flechtfrisuren, die ein gewisses Maß an Eitelkeit vermuten lassen. Darauf angesprochen gibt sie zur Antwort, dass sie auf diese Weise ihre Fingerfertigkeit trainiert und damit selbst ihre Haarpracht ein Sinnbild für Disziplin und Geschick ist.

• Aventurische Informationen
Als jüngstes von drei Kindern eines Praiosgeweihten und einer Schreiberin war Garafanias Weg in den Dienst einer zwölfgöttlichen Kirche bereits früh beschlossen. Dass es sie zur Sturmherrin trieb, war aber weniger ihren Eltern zuzuschreiben als der nahe ihrer Heimat gelegenen Lehnsburg. Hier hatten sowohl Vater als auch Mutter eine Anstellung und Garafania kam schon früh mit dem Waffenvolk und den Rittern der Burg in Kontakt. Aufgrund ihrer bürgerlichen Herkunft blieb ihr der Weg der Ritterin verwehrt. Doch der Ruf der Sturmherrin schallte bald schon laut in ihrem Herzen und ihre Eltern hielten sie nicht auf, ihrer offenbaren Bestimmung zu folgen. Sie gaben sie schon früh in die Obhut des Tempels in Eslamsroden.
Nach ihrem Noviziat zog Garafania aus, um nach Questen zu suchen. Hierbei verbrachte sie auch einige Jahre in den Schwarzen Landen. Anschließend kehrte sie in ihren Heimattempel nach Eslamsroden zurück. Kurze Zeit danach wurde sie an den Hof der Markgräfin entsandt, um den dortigen Hofgeweihten zu unterstützen. Insbesondere der Unterricht der Knappen fiel in ihren Aufgabenbereich. Hierbei geriet sie zufällig – oder schicksalhaft? – einer der gefürchteten Launen des markgräflichen Gemahls, Prinz Edelbrecht von Eberstamm, zum Opfer. Dieser wollte just zur Jagd ausreiten und dabei auf seinen Knappen nicht verzichten. Auf Garafanias Protest hin, dass dies den Unterricht störe, nahm er die Geweihte gleich mit. Dieser Ausritt endete über einige Zwischenstationen mit der Suche Prinz Edelbrechts nach Rittern in Weiden, welche die Greifenfurter bei ihrem Kampf gegen den verräterischen Markverweser Tildan von Nebelstein und die Schwarzpelze unterstützen sollte.
In der erfolgreichen Schlacht tat sie sich hervor und fiel vor allem dem Erbvogt von Herzoglich Weiden, Firutin von Hohenstein, auf. Als einige Jahre später ein Tempel in der Nähe von Hohenstein zu Ehren der Streiter bei der Schlacht am Stein errichtet wurde, bat er persönlich um Garafania. Der Bitte wurde stattgegeben und Garafania zur Schwertschwester erhoben.

• Besonderheiten
Die stets kontrolliert auftretende Garafania verliert lediglich beim Thema Magie die Fassung. Die Anwendung – egal zu welchem Zwecke – ist ihr so zuwider, dass sie einem fanatischen Inquisitor der Praioskirche in nichts nachsteht. Ob dies ihrem praiosgefälligem Elternhaus oder persönlichen Erfahrungen geschuldet ist, bleibt im Dunkeln.

• Meisterinformationen
Die noch junge Schwertschwester ist mir ihren sehr konservativen und kompromisslosen Ansichten nicht mehr auf der Höhe der Zeit und eckt daher auch bei vielen ihrer Glaubensbrüder und -schwestern an. Deshalb versuchte man in Eslamsroden, sie außerhalb des Tempels zu beschäftigen. Auch in der Hoffnung, dass der Kontakt zu den Menschen ihr nahebringen möge, dass die Dinge nicht nur schwarz und weiß sind. Insofern kam die Anforderung Firutins von Hohenstein zur rechten Zeit und hat letztlich dazu geführt, dass Garafania nun einen Rang bekleidet, den sie ansonsten wohl nicht bekommen hätte.
Ob der engere Kontakt mit den Heldentrutzern, die aus ihrer Lebenssituation heraus eher eine praktikable Auslegung der zwölfgöttlichen Lehren bevorzugen, ihr Schublabendenken aufweichen wird, bleibt abzuwarten.

• Stärken
Zielstrebig, diszipliniert, akribisch, fokussiert

• Schwächen
Kühl, distanziert, stur, ausgeprägte Magieintoleranz

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Tochter eines Praiosgeweihten und einer Schreiberin

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften, Gilden oder sonstigen Gruppen
Rondrakirche

• Freunde & Verbündete
Firutin von Hohenstein
Diverse Mitglieder des Garafanbundes

• Kurzcharakteristik
Erfahrene Geweihte, meisterliche Schwertkämpferin

• Herausragende Eigenschaften
MU, KK;
Arkanophobie

• Herausragende Talente
Schwerter, Selbstbeherrschung, Körperbeherrschung, Götter und Kulte, Lehren, Lesen und Schreiben.

• Beziehungen
… innerhalb der Kirche: gering
… innerhalb der Heldentrutz: gering
… innerhalb der Baronie Herzoglich Weiden: mittel

Finanzkraft
Gering

• Spieler

NSC (Ansprechpartner Marcus Dirc)