Salgard von Lhandroval

Titel: Edle
Lehen: Erdasang
Tsatag: 21. Praios 970 BF bis Travia 1032
Familienstand: Vermählt mit Ailfir von Isenhûde
Nachkommen: Leakardia Eriu von Lhandroval
Kurzcharkteristik: Durchschnittleiche Kriegerin, kompetente Lehensnehmerin und Anführerin

 

Familienwappen von   Lahndroval (c) kr• Name
Salgard Lindir von Lhandroval

• Titel
Edle von Erdasang auf Gut Sadurac
Ritterin Weidens

• Wappen
Auf silbernem Grund ein roter Doppelflug (vom Aar)

• Lehen
Edlengut Erdasang, Baronie Rotenforst; WEI-III-09;
Erdasang gilt als das perainegesegnete Herzstück der Baronie Rotenforst. In keinem anderen Bereich der Baronie gibt es vergleichsweise fruchtbare Äcker und saftige Weiden. Nur hier kann man Rinder grasen sehen und auch die alten Obsthaine tragen zum Wohlstand des Lehens bei. Im Süden ragt Erdasang beinahe bis an die Drachensteine, im Norden bestimmen Felder und Äcker das Bild. Im Osten begrenzt das Egisgrimoltsvehn das Lehen, im Westen zunächst der Sieben-Baronien-Weg, ehe sich die Grenze durch die Wildnis der angrenzenden Lehen Westerwaht und Wyrmenskirm schlängelt.

• Geburtsjahr
21. Praios 970 BF

• Familienstand
Verheiratet;
eine Tochter: Leakardia (1005) von Lhandroval.

• Hauptgottheit
Rondra

• Beschreibung
Salgard ist eine sehr kräftige und untersetzte Frau, die überwiegend die typische Weidener Kluft, Rüstung, darüber Wappenrock, derbe Stiefel und wärmender Mantel, zu tragen scheint. Allein auf dem heimischen Gut bevorzugt Salgard weniger ‚offizielle’ und vor allem bequeme Kleidung: weite Röcke und Blusen unter gewachstem Mantel. Ihre mittlerweile ergrauten (ehemals braunen) Haare, trägt sie in einer praktischen Kurzhaarfrisur, die Augenfarbe ist von einem leicht wässrigen Grau. In Gesellschaft kleidet sich Salgard durchaus standesbewusst, aber meistens in aus der Mode gekommene, gut erhaltene Exemplare ehemals kostspieliger Gewandungen. Zu solchen Gelegenheiten schafft sie es auch immer wieder, ihre recht kurzen Haare gekonnt zu frisieren und insgesamt einen vielleicht altmodischen, aber durchaus ansprechenden Anblick zu bieten.

• Aventurische Informationen
Salgard Lindir von Lhandroval herrscht über das Rotenforster Stammlehen Erdasang mit Gutshof Sadurac und ist damit das amtierende Familienoberhaupt des kleinen (aber feinen ;) Hauses Lhandroval.
Nach den turbulenten und entbehrungsreichen Jahren des Ogerzuges, der wiederholten‚ Orkenstürme, der Borbarad-Kriege und zuletzt der Goblin-Unruhen, hat sich Salgard nunmehr weitgehend auf das heimische Gut zurückgezogen. In ihrem Leben hat sie zahlreiche Kämpfe gegen verschiedene Feinde des Herzogtums gefochten, doch in all der Zeit hat sie sich nie durch besonderen Eifer in der Schlacht hervorgetan. So ist es auch zu erklären, dass ihr Name im Weiden der Gegenwart eher unbekannt ist. Salgards Interessen liegen viel eher bei pragmatischen Dingen und vor allem bei den konkreten Anforderungen, die das Leben einer Edlen in einer recht unwirtlichen Gegend nun einmal mit sich bringt. Neben der Sorge um ihr Lehen, treibt Salgard seit einigen Jahren vor allem die Suche nach einem geeigneten Ehemann für Leakardia um, was die Nerven der jungen Frau wachsenden Belastungsproben aussetzt.

• Stärken
In Bezug auf die Verwaltung eines Lehens kann man Salgard nur schwerlich etwas vormachen, ihrem Eifer und dem Geschick in diesen Dingen ist es zu verdanken, dass Sadurac trotz der derographisch sicher schwierigen Lage und den wiederholten Übergriffen der Goblins, recht ansehnlich dasteht. Selbstsicher und zunehmend weise verwaltet Salgard Sadurac und sie steht bereit, ihr Wissen alsbald an ihre Tochter Leakardia weiterzugeben. Darüber hinaus ist sie geschickt in der Führung von Menschen. Ihre Untergebenen blicken überwiegend wohlwollend auf /ihre/ Edle und sind zufrieden mit ihrer Herrschaft.

• Schwächen
Wie alle Lhandrovals verfügt auch Salgard über ein gerüttelt Maß an Arroganz, das sich neben der edlen Herkunft zunehmend auf die so genannte „Weisheit des Alters“ gründet. Darüber hinaus ist ihr Blick auf Leakardia noch immer durch Mutterstolz getrübt und sie schafft es nicht immer, der stürmischen jungen Frau ausreichend entschieden gegenüber zu treten.
Im Gegensatz zu Laekardia, deren Wagemut zuweilen schon tollkühne Züge annimmt, ist Salgard ein zunehmend bedächtiger und vorsichtiger Mensch. Entscheidungen bedürfen bei ihr sorgfältiger Überlegung und die Furcht vor unkalkulierbaren Risiken lässt sie oft zaudern. So manche günstige Gelegenheit ist ihr in den letzten Jahren aufgrund dessen durch die Finger geglitten.

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Zugehörigkeit zum Haus Lhandroval. Wichtiger lebender Verwandter ihr Bruder Streitwart Hlutar von Lhandroval, Siegelmeister der Grafschaft Baliho.

• Herausragende Ahnen
Olruk von Lhandroval lebte zu Zeiten Murak-Horas und soll in dessen Gefolge nach Weiden gekommen sein. Aufgrund seiner Verdienste im Jahre später gefochtenen Kampf gegen die Dämonenkaiserin Hela-Horas, wurde er von den Herzogenzwillingen Thordenan I und Thordenin I in den Adelsstand erhoben und gilt als Stammvater des Hauses Lhandroval.
Der Name Grimmfold von Lhandroval ragt gleich aus zwei Gründen über die seiner Ahnen und Erben heraus. Zum einen war er der einzige Lhandrovals, der sage und schreibe fünf gesunde Kinder in die Welt setzte und aufzog. Zum anderen wird er als eine Art Familienheiliger verehrt, weil er 380 BF lieber in den Tod ging, als Rondra, die Schutzgöttin seines Hauses, zu verleugnen. Seine kopfstarke Familie folgte dem Patriarchen ebenso standhaft in den Tod. Allein die jüngste seiner Töchter, Yanna Salionmé überlebte das inquisitorische Massaker. Sie sicherte das Überleben des Hauses Lhandroval auf bis dato unpopuläre Art und Weise und legte durch zurückhaltendes Gebaren und geschicktes Taktieren den Grundstein für den beträchtlichen Wohlstand der Lhandrovals. Nicht verstummenden Gerüchten zufolge soll Yanna ein veritabler Mondschatten gewesen sein.
Nicht als herausragender Ritter oder Held, sondern aufgrund seiner begnadeten Handwerkskunst machte (Lingmar) Onondagan, genannt der Bogner, seinem Namen alle Ehre. Er schuf für seine Schwester einen Langbogen, der einem elfischen Bogen weder in Reichweite, noch in Durchschlagkraft oder Verarbeitung nachstand. Trotzdem die Lhandrovals in den Jahren zwischen 902 bis 933 BF dieser Waffe aus unbekannten Gründen verlustig gingen, hat das Haus immer wieder meisterliche Bogenschützen hervorgebracht.
In der jüngeren Vergangenheit verdient Enn Visalya von Lhandroval eine Erwähnung. Sie war Absolventin des ‘Seminars der elfischen Verständigung und natürlichen Heilung zu Donnerbach’, hat in ihrem langen Leben viel Wissen angehäuft und konnte zumindest einiges davon an die folgenden Generationen weitergeben.

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen
Rittfrau Weidens

• Freunde & Verbündete
Erzelhardt von Graufenbein-Drôlenhorst, Baron von Rotenforst und seine Gemahlin Thargrin von Graufenbein-Drôlenhorst, Donatrix Luimini

• Feinde & Konkurrenten
Salgard pflegt die Abneigung ihrer Familie gegenüber der Familie Rauheneck. Mit zunehmendem Alter ist sie jedoch milder geworden.

• Kurzcharakteristik
Durchschnittlicher Kriegerin, kompetente Lehensherrin und Anführerin

• Herausragende Eigenschaften
Intuition;
Arroganz

• Herausragende Talente
Reiten, Schwertkampf, Kriegskunst, Geschichtswissen, Hauswirtschaft

• Beziehungen
Innerhalb des Weidener Adels (insbes. Sichelwacht) hinlänglich bis ansehnlich

• Finanzkraft
Ansehnlich