Die Dunklen Zeiten

Nicht zu verwechseln mit den "Dunklen Zeiten" des Alten Reiches (564 v.BF - 162 v.BF), versteht der Weidener unter diesem Begriff jene Zeit nach dem ersten, verheerenden Orkensturm, der zum Fall des Herzogtums Baliho führen sollte.


Die dunklen Zeiten der Lande Isegreins beginnen 253 v.BF mit dem Einfall des selbst ernannten Aikars Nargazz Blutfaust. Ohne viel Gegenwehr gelang es ihm bis nach Baliho vorzustoßen. Da auch die damalige Herzogenstadt nicht auf den Ansturm vorbereitet war, gelang es den Horden der Schwarzpelzen die stolze Stadt bereits am 20. Tage der Belagerung zu nehmen. Viele der Bewohner wurden an diesem Tage dem in grausamen Ritualen dem Stiergott Brazoragh zum Opfer gebracht. Der Sieger rief daraufhin in den Herzoglichen Hallen das Kenikreisch des Nortens aus, was für den Weidener den endgültigen Beginn der dunklen Zeiten einläutete. Eine Zeit des Hungers, des Elends und des Unglaubens.
 
Nach dem Fall Balihos wurden die Schultheiße der noch freien Stadt Trallop in den Grafenstand erhoben. Die freien Gebiete des ehemaligen Herzogtums Baliho waren nun in der Grafschaft Trallop zusammen gefasst. Es sollte nicht lange dauern, da Nargazz auch Trallop seinem Nortreisch einverleiben wollte. 247 v.BF sollte er jedoch beim Ansturm auf die Stadt durch die Hand des Grafen Nasildir von Trallop den Tod finden.
 
Wenig ist über die Grafen aus dem Hause Trallop bekannt, die de facto nur über die Stadt selbst herrschten, waren die Gebiete ihrer Grafschaft doch von den Orks unterjocht. Selbst als die vereinigten Zwerge unter König Ramoxolosch III, gemeinsam mit den Elfen unter Tasilla Abendglanz 141 v.BF das Orkreich in der Schlacht von Saljeth vernichtend schlugen fehlten dem Grafenhaus die Mittel das Schwarzpelzgezücht aus der Mittnacht zu vertreiben.
 
54 v.BF soll es einem, von Phex gesegneten, einfachen Bettlerjungen durch eine List gelungen sein die Orks aus der Stadt Baliho zu vertreiben. Vor den Mauern gelang es dem Heer der Kaiserlichen schließlich die Besatzer aufzureiben. Erst 87 Jahre nachdem das orkische Nortreisch durch die Niederlage vor Saljeth faktisch aufhörte zu existieren schaffte es die gebeutelte Stadt endlich das Joch der Orkenherrschaft abzuwerfen.