Futharkos von Ysilia

Titel: Magus
Fachgebiete: Geisterforscher und Antimagier (Bannakademie zu Ysilia)
Gilde: Große Graue Gilde des Geistes
Tsatag: 974 BF
Familienstand: Ledig
Aufenthaltsort: Alte Mühle in Balsaith, Baronie Brachfelde,
Kurzprofil: Eigenbrötlerischer Graumagier mit Forscherdrang und profunden Kenntnissen zu „Geisterwesen und para-sphärologischen Phänomenen“
Verwendung: Eine Begegnung mit dem mürrischen Geisterforscher kann überraschend in unheimlichen Höhlen, in verwunschenen Wäldern oder bei Gemäuern passieren, denen Spukgeschichten anhaften. Selten ist er bereit, jemanden in sein Refugium in Balsaith einzulassen. In seiner misstrauischen, kauzigen Art mag er überhaupt nur Leuten seines Standes und Intellekts Fragen beantworten und ihnen dabei möglicherweise eine entscheidende Spur oder Erkenntnis zu übernatürlichen oder magischen Dingen auftun.

 

• Aventurische Informationen
Einen so mürrischen Eigenbrötler wie Futharkos (geboren am 17. Hesinde 974 BF in Ysilia) trifft man selten an, geschweige denn, dass sich ein Graumagier, der sich die Erforschung von „Geisterwesen und para-sphärologischen Phänomenen“ zur Berufung gemacht hat, je ein zweites Mal nach Weiden verirren würde. Futharkos ist ein großer, hagerer, älterer Mann mit kahlem Kopf, der einzig von einem dunkelblond-gräulichen, langen Schnauzbart geziert wird. Seine grünen Augen durchdringen misstrauisch das Gegenüber, die vielen Falten seines Gesichts spiegeln lange Jahre an Erfahrung wieder. Seine graue Robe mit Kapuze wirkt leicht angestaubt und antiquiert; wenn er – mit Vorliebe des Nachts – durch die Straßen Balsaiths schreitet und dabei seinen langen Zauberstab unheimlich tockend aufsetzen lässt, kann er Reisenden einen gehörigen Schrecken einjagen. Auch dass er seit einigen Götterläufen in der „Alten Mühle“ haust, trägt nicht gerade zu seinem Ansehen bei den Einheimischen bei, die ihm aus dem Weg gehen. Seinen Lehrling, Burgol Grabensalb, scheint der kauzige Einzelgänger jedoch ins Herz geschlossen zu haben.
Der schweigsame Magier möchte in erster Linie in Ruhe seinen (nächtlichen) Forschungen nachgehen. Schließlich ist sein Ziel, eine Abhandlung über die Geister auf der Feste Anbalsaith zu schreiben und widernatürliche Phänomene in Brachfelde zu untersuchen, wozu er die offizielle Erlaubnis des Barons hat. Entsprechend finden sich in seiner Studierstube zahllose Schriften und manch seltsame Gegenstände und Apparaturen, die der misstrauische Magier in der Regel mit entsprechenden Schutzzaubern belegt hat. „Traue nicht den Lebenden, nicht den Toten!“, ist sein erklärtes Motto.
Nichts ist Futharkos unerträglicher, als wenn ein Haufen „dahergelaufener Abenteurer“ vor seiner Türe steht und mit unsinnigen Fragen seine Zeit verschwendet. Insbesondere Hexen finden ob ihrer „dilettantischen Gefühlsmagie“ keine Gnade in seinen Augen. Eine Unterhaltung mit dem unwirschen Gelehrten mag einem Mitglied der magischen Zunft gelingen, der sich auf eine Fachdebatte mit diesem begnadeten Wissenschaftler und Analytiker (KL: 17) einlässt. Hat man erst einmal sein Interesse geweckt, kann Futharkos sicherlich – in wenig verständlicher, da hoch wissenschaftlicher Form – einige hilfreiche Hintergrundinformationen liefern. Auch beherrscht er eine Reihe von Sprachen und alten Schriften, so dass ein altes Schriftstück seine Neugierde wecken könnte.