Burg Lichtwacht

Burgherr: Junker Trautmann von Gugelforst
Art der Burg: Burg
Bewohner: 25
Tempel: Kapelle des Praios
Garnison: Ein Ritter, 4 Waffenknechte, eine Hand Heldentrutzer Bergschützen
Besonderheiten: Burg der Finsterwacht, ehemalige Ordenssitz der Bannstrahler, "Giftschrank" zur Zeit der Herzogenwahrer von Weiden
 

Burg Lichtwacht, Zeichnung von J. Bruck (1910, Schutzfrist abgelaufen, gemeinfrei)

Burg Lichtwacht an einem Ausläufer des Finsterkamms
 
Die Wehranlage liegt eine gute Tagesreise efferdwärts der Stadt Nordhag im gleichnamigen Junkergut. Wie auch das Lehen selbst, ist der Weg hin zur Burg größtenteils vom düsteren Schattenforst bedeckt. Die Burg liegt auf der Kuppe eines Ausläufers des Finsterkamms und ist deshalb schwer einzunehmen, weil sie an drei Seiten von steilen, nicht zu überwindenden Abhängen geschützt ist.

Von der Ferne macht das einst stolze Gemäuer einen etwas mitgenommenen, aber dennoch rüstigen Eindruck. Der Zahn der Zeit hatte an der Burg genagt, sie jedoch nicht gänzlich gebrochen. Zwar mussten hier und da Löcher in der Mauer gestopft werden, aber sonst waren von Außen keine größeren Schäden an der Grundsubstanz zu sehen. Vor allem das Torhaus mit dem doppelten Fallgatter macht dabei einen besonders wehrhaften Eindruck.

In der dadurch zu betretenen Vorburg findet sich rechterhand ein runder Wehrturm, der von den Waffenknechten des Junkers bewohnt wird und erst vor kurzem wieder fertiggestellt wurde. Dem anschließend finden sich, durch einen kleinen Kräutergarten getrennt, die Außenmauer entlang Stallungen, Waschhaus und Gesindebehausungen. Linkerhand des Torhauses ist die Anlage durch eine weitere Wehrmauer geteilt.

Durch ein weiteres Torhaus lässt sich dort die kleine Hauptburg betreten. Die eigentliche Wehranlage besteht aus einem quardratischen Bergfried und den widererrichteten Palas. Besonders stolz ist der hiesige Junker auch auf das kleine Badehäuschen, das dem Palas anschließt. Inmitten der kleinen Hauptburg findet sich auch ein geschlossenes pavillonartiges Gebäude.

Die Kapelle und die Katakomben:
Eben dieser Pavillon stellt den oberen Teil der zum Teil unter Tage liegenden St. Gilborns Kapelle dar. Durch eine Wendeltreppe an der Innenwand des kleinen Tempels, schreitet man von hier aus hinunter in den Altarraum, der durch geschickt angebrachte Spiegel stets durch Tageslicht erhellt wird. Hier finden eine restaurierte Darstellung Praios´ und ein Bildnis des Heiligen Gilborns. Von der Kapelle aus können die Archive und die Koschbasaltkammer betreten werden, die vollständig unter Tage liegen. Auch finden sich hier ehemalige Unterkünfte für Wachen und Ordensmitglieder, die zu den Gemächern der nun hier Dienst tuenden Geweihten umfunktioniert wurde.