Die Menzheimer Au

Ausdehnung: Südliche Grafschaft Bärwalde und Baliho
Anrainerbaronien: Bibergau, Menzheim, Pallingen, Wolfenbinge, Stadtmark Baliho, Espen, Teichenberg, Perainenstein, Teile von Bollinger Heide und Zippeldinge
Art: großer, von lichten Wäldern, fruchtbaren Auen und dem Pandlaril geprägter Landschaftsraum
Besonderheiten: Auenherz von Vana, Bärnwald, Elfensippen Einhornrufer, Reihertanz und Mond-über-den-Seen


Vana - Wald und Au, Ebene und Fluß

»Wenn dereinst die Schale am uralten Platz,
der ihr gebührt an des Bärwaldes Rain,
aufs Neue vergießt ihren silbrigen Schatz,
dann kehre ich wieder, dann komme ich heim«
–aus dem Bundeslied Fioriels Schnee-auf-den-Bergen

»Vanas Melodie erklingt für alle Wesen, allein haben die Menschen verlernt auf ihren Klang zu hören.«
–auelfisches Sprichwort

In alter Zeit war Vana überall. Ein Elf konnte seine Wanderung an den Gestaden des Pandlarins beginnen und im Waldesschatten bis zum Trauermoor im heutigen Perainenstein wandern. Vana begleitete ihn.

Heute, da die Elfen sich zurückgezogen und die Menschen so viel vergessen haben, ist der Silfûrn der letzte Überrest des ehedem so endlosen Waldes, der so lieblichen Auen, der sacht geschwungenen Ebene und des glitzernden Flusses. All dies ist Vana und damit so viele mehr, als einfach nur ein Wald- oder Auengebiet. Denn das elfische Wort vana kann je nach Betonung Au, Wald, Fluss oder Ebene bedeuten.

Die Menschen nennen das Gebiet meist schlicht Menzheimer Au und meinen damit die sattgrünen, welligen Weidegründe im Süden der Grafschaften Bärwalde und Baliho. Dies schließt selbstverständlich die überwiegend lichten Wälder ein, die ebenso zu dieser Region gehören. Allen voran natürlich der mystische Bärnwald, in dessen Tiefen es manches Geheimnis geben soll, wie beispielsweise das Auenherz. Noch immer siedeln zudem einzelne, kleine Auelfensippen hier.