Der Pandlaril

Quelle & Mündung: Die Quellflüsse Grünwasser und Rotwasser & der Neunaugensee
Länge: 130 Meilen
Anrainerbaronien: Moosgrund, Mittenberge und die Stadtmark Trallop in Bärwalde, Altentrallop und Mauterndorf in der Sichelwacht, Pandlaril und die Stadtmark Baliho in der Grafschaft Baliho
Nebenflüsse: Braunwasser
Brücken: Leinhaus (Moosgrund), Braunsfurt (Mauterndorf), Trallop
Häfen: Braunsfurt, Trallop
Besonderheiten: Heimat der Fee Pandlaril

Der Pandlaril (Isdira: "Strom zwischen Wald und Gras") oder Auenfluss ist die Lebensader des Weidener Landes und der wichtigste Strom des mittnächtlichen Herzogtums, wenn auch nicht der längste. Er entspringt in der Baronie Pallingen in den Tiefen des Bärnwalds und schlängelt sich erst durch Wälder und dann ruhig durch sanfte Hügellande und Auen, um sich schließlich breit und träge bei Trallop in den Neunaugensee, den Pandlarin, zu ergießen.

Den Namen Pandlaril trägt der Fluss eigentlich erst ab Baliho, wo sich Grünwasser (Awadir) und Rotwasser (La'aha) zum mächtigen Fluss vereinigen. Weithin werden die Auen der Grafschaften Baliho und Bärwalde, deren Grenze er bildet, vom Pandlaril beherrscht. Seine Wasser haben am Oberlauf eine grünliche Farbe und werden ab dem Zufluss der Rotwasser lehmgelb.

Der Pandlaril ist ab Baliho schiffbar, kann jedoch nur von flachen Lastkähnen oder Flößen befahren werden, die meist über die alten Leinpfade getreidelt werden. Ebenfalls ab Baliho folgt die Reichsstraße II dem Fluss.

Brücken überqueren den Fluss in Anderath und Trallop, das auf mehreren Inseln in der Mündung des Pandlaril errichtet wurde. Bei Braunsfurt existiert außerdem die gleichnamige große Furt, an der die Reichsstraße den Fluss überquert. Die Tralloper Furt hingegen ist im Frühjahr kaum zu nutzen, da der Fluss hier auf bis zu 60 Schritt Breite anschwillt.

Die Fee Pandlaril hat den Fluss zu ihrem Wohnsitz erkoren und wird von den Weidenern als Tochter Efferds angesehen. Sie ist dem Herzogtum wohlgesonnen und hat ihm schon manches Mal in der Not beigestanden.