Junkergut Hennsthal

Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Hzgl. Waldleuen
Gutsherr: Junker Norsold von Waldtreuffen
Wappen: Auf Silber ein grüner Lindenbaum (gleichzeitig Wappen der Familie Waldtreuffen)
Einwohner: 250
Orte: Hennsthal (120), Mittnacht (90), Weiler und Burg Waldtreuffen (40)
Tempel: Schreine der Peraine (Dorf Hennstahl) und des Firun (Motte Waldtreuffen)
Garnison: Das Waffengefolge des Junkers, Ritterin von Mittnacht und eine Halblanze
Landschaft: Hennsthal, sonst sanfte Hügellandschaft, Iseholz
Wege: Hagweg, Urkenstieg
Besonderheiten: Stammsitz der Familie Waldtreuffen, Holzmotte Waldtreuffen, das Hennsthal, Iseholz

Wappen der Familie Waldtreuffen, (c) IW
Einen großen Teil des Junkerguts bildet die Ödnis des Hennsthales. Hier soll in grauer Vorzeit einmal ein See gelegen haben, der während der Magierkriege auf nicht mehr nachvollziehbare Weise verschwunden ist. Rahjawärts des ausgetrockneten Seenbettes befindet sich, direkt am Übergang zum Iseholz, die noch recht junge Motte Waldtreuffen. Diese traditionelle Hochmotte stellt den Stammsitz der gleichnamigen Familie dar, die sich vor über 100 Götterläufen von der Familie vom Blautann abgespalten hat. Efferdwärts des Hennsthales liegt das Dorf Hennsthal, direkt am Hagweg gelegen.

Dorf Hennsthal:
Das Dorf selbst ist von einer hölzernen Palisade umgeben und bietet mehr als 100 Seelen eine Heimat. Mittelpunkt des Dorfes bietet der große Schrein zu Ehren der Peraine, der von einem Geweihten des Klosters zu Pergelfurt betreut wird, welcher den Menschen hier in Hennsthal helfend zur Seite steht und sich mit dem Phänomen des ausgetrockneten Seenbettes beschäftigt. Für gesellige Zusammenkünfte wird die Wegschenke “Räudige Sau” (Q3/P2/S8) genutzt, in welcher sich auch stets einige Reisende am Hagweg einfinden.

Dorf und Rittergut Mittnacht:
Folgt man von hier aus den Hagweg gen Firun, trifft man an der Grenze zum Junkergut Leuengrund auf das Dorf Mittnacht. Das kleinste Dorf der Baronie liegt im Schatten des alten Gisholdsthurms an der Wegkreuzung des Hagweges mit dem Urkenstieg in Richtung Bärwalde. Demnach verwundert es nicht, dass sich hier immer auch fahrendes und reisendes Volk einfindet, welches im “Turmfalken” Gastung und eine warme Mahlzeit findet. Das Dorf war schon öfters Zankapfel zwischen den Junkern von Hennsthal und Leuengrund und wechselte schon einige Male den “Besitzer”.

Motte Waldtreuffen:
Der Sitz der Junker von Hennsthal ist die Motte Waldtreuffen am Übergang vom Hennsthal zum wildreichen Iseholzes. Die Anlage ist als typische Hügelmotte angelegt und besteht aus einer Turmmotte auf einem künstlich angelegtem Hügel und einigen Gutshäusern, Ställen und Gesindebehausungen am Fuße des Hügels, die wiederrum von einer wehrhaften Palisade umgeben waren. Ein Schrein des Firun zeigt die Verbundenheit der Familie zum grimmigen Herrn des Winters.

Persönlichkeiten:

  • Norsold Firunian von Waldtreuffen: ist Junker von Hennsthal und älteste Sohn des Landvogten von Waldleuen und herzoglichen Jagdmeisters. Er ist ein passionierter Jäger und begehrter Junggeselle.
  • Gilamund von Spießling: die Ritterin von Mittnacht entstammt einer Familie aus dem benachbarten Urkentrutz und hält eiserne Wacht am alten Giselholdsthurm. Sie wirkt distanziert und unzugänglich.
  • Bruder Perian: aus dem Kloster Sankta Perainme kümmert sich um den Schrein seiner Göttin im Dorf Hennsthal und versucht das ausgetrocknete Seenbett (das Hennsthal) wieder ur- und nutzbar zu machen, sieht er den fruchtbaren Boden doch als eine große Möglichkeit im sonst eher kargen Waldleuen.