Junkergut Biberwald

Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Weidenhag
Gutsherr: Rodunk Hadamar von Biberwald
Einwohner: 150
Orte: Obermeisen (70), Untermeisen (70), Motte Biberwald (10)
Garnison: Die Lanze des Junkers, 2 Waffenknechte auf der Motte
Landschaft: Hügelige Vorgebirgslandschaft, ein großer Teil des Lehens wird vom Hohenforst bedeckt
Wege: Karrenpfad hin zum Dorf Weidenhag
Besonderheiten: Pergelbach, hohe Biberpopulation, Fehde zwischen den Ortsteilen Ober- und Untermeisen

Das Junkergut Biberwald wird im Praios begrenzt vom Pergelbach, im Efferd und im Firun stellt seine Grenze gleichzeitig die Grenze zu den Nachbarbaronien da. Das Junkergut besteht zum größten Teil aus dichtem Wald. Dieser "Biberwald" genannte Wald, von dem sich auch der Name des Lehens und der hier herrschenden Familie ableitet, ist Teil des Hohenforsts. Der Pergelbach ist dazu zwar kein allzu großer Wasserlauf, aber dennoch recht fischreich. An diesem Fluss zeigt sich allerdings auch woher der Name des Guts kommt. Die Nager sind fast schon eine Plage und man findet vom Waldrand bis zur Baroniegrenze Dutzende der Tiere.

Im Schatten des mächtigen Hohenforst gelegen findet sich auf einer sanften Anhöhe gelegen die kleine hölzerne, doch wehrhafte Motte Biberwald. Am Fuße dieser Anhöhe, die von den Einheimischen bloß liebevoll der "Hügel" genannt wird, findet sich ein Kuriosum der Bärenlande. Das Dorf Meisen, welches zum Gut gehört, teilt sich in die beiden Ortsteile Obermeisen und Untermeisen. Das alleine wäre noch nicht weiter verwunderlich, doch sind beide Ortsteile von jeweils eigenen Palisaden umgeben. Auch ist es interessant zu hören, dass die Menschen sich eben nicht als Meisener sehen, sondern als Ober- oder Untermeisener, die mit dem jeweils anderen Teil nichts zu tun haben wollen. In Obermeisen leben die Menschen von der Viehzucht, während die Untermeisener von der Köhlerei, sowie dem Schlag und der Bearbeitung vom Holz des nahen Hohenforsts leben. In der Schenke "roter Hahn" (Q: 4/P: 2/ S: 6, beherbergt auch Traviaschrein), die zwischen den Ortsteilen liegt, kommt es regelmäßig zu handgreiflichen Auseinandersetzung. Was genau der Grund für den Gram zwischen den beiden Gruppen ist weiß heute niemand mehr, doch sitzt der Hass tief; noch kein Junker oder Baron schaffte es Frieden zu stiften - auch unter der Androhung hoher Strafen nicht.