Baronie Schneehag

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Grafschaft: Heldentrutz
Herrscher: Firian Böcklin von Buchsbart
Wappen: Auf Silber ein blauer Balken mit drei weißen Ifirnssternen
Einwohner: 1.878
Baronssitz: Burg Firnhag beim Dorf Steenbukken
Orte: Steenbukken, Altenfurten, Geestingen, Fûrnost, Winterkulm, Schneekrumme, Waldenweiler, Dreiwalden, Leufels, Ottersberg
Tempel: Firun, Travia, Peraine, Ifirn, Boron
Garnison: Die Niederadeligen der Baronie mit ihrem Waffengefolge, eine Rotte Landwachen verteilt über die Baronie, eine Handvoll Tempelgardisten in Etiliengrund und die "Katzbalger".
Landschaft: Sanfte Hügellandschaft mit einigen wenigen stärkeren Geländeformen. Wenige richtig dichte Wälder aber sehr viele lockere Wäldchen und Baumgruppen. Dazu sehr viele Hecken. Im Nordosten der Baronie bei einer langezogenen Biegung des Finsterbaches ein Moor
Wege: Alte Straße, Alter Weg
Besonderheiten: Folgt


• Lehnsherr:
Baron Firian Böcklin von Buchsbart zu Schneehag

• Wappen:
Auf Silber ein blauer Balken mit drei weißen Ifirnssternen (sehr selten verwendet). In der Regel trägt man das Wappen der Familie Böcklin: "Auf Schwarz ein springender, silberner Steinbock mit rot bewehrten Augen, Zunge und Pinsel"

• Heraldische Farben:
Blau und Silber/Schwarz und Silber.

• Einwohner:
1878 (der letzte Census war im Jahr 1032 BF) darunter die Elfen der Bärenherzhüter.

• Hauptort:
Steenbukken (gut 360 Einwohner; großes Dorf in direkter Nähe zur Baronsburg (getrennt nur durch einen Hügel); Gasthaus "Karpfen" (Q4/P4/S12), Taverne "Waldkater" (Q4/P4/S4), Schenke "Zum Fuchsbau" (Q3/P3); Peraine- und Ifirntempel, zeitweise betreuter Phexschrein)

• Sitz des Lehnsherrn:
Burg Firnhag beim Dorf Steenbukken.

• Weitere Städte, Dörfer und Ansiedlungen:
Altenfurten (220 Einwohner; Gasthaus „Eichenhof“ (Q:4/P:4/S:12), Gasthaus „Zum einarmigen Flößer (Q:3/P:5/S:20); Schenke „Zum springenden Bock“ (Q:4/P:5/S:0); Traviatempel, Efferdschrein)
Geestingen (140 Einwohner; Gasthaus „Schüttinger“ (Q:6/P:5/S:5), Schenke „Bierschwemme“ (Q:3/P:2); Perainetempel, Ingerimmschrein)
Fûrnost (110 Einwohner; Taverne „Zum Keiler“ (Q:3/P:3/S:6); Perainetempel)
Winterkulm (100 Einwohner; Gasthaus „Zur tänzelnden Krone“ (Q:4/P:5/S:8); Traviatempel)
Schneekrumme (100 Einwohner; Schenke „Zur krächzenden Dohle“ (Q:3/P:4); Traviakapelle)
Waldenweiler (60), Dreiwalden (50), Leufels (30), Ottersberg (30)

• Landschaften, Regionen und besondere Orte:
Schneehag ist gebirgsfrei. Im Westen gibt es eine beständige, leicht ansteigende Vorgebirgslandschaft, der Rest der Baronie wird von sanften Hügeln beherrscht. Es gibt wenige dichte Wälder, dafür aber sehr viele, teils recht hohe Hecken und kleinere Wäldchen und Baumgruppen. Ist die Grafschaft Heldentrutz an sich schon mir eher schlechten Böden ausgestattet nimmt Schneehag auf dieser unrühmlichen Liste einen Spitzenplatz ein. Bis auf eine Ausnahme beschränkt sich der Ackerbau in der Baronie auf einige wenige Gemüsesorten und Kräuter. Alles andere, vor allem Getreide bringt meistens nicht mal genug hervor um neues Saatgut zu haben. Um dennoch ein Auskommen zu haben, sich ernähren zu können und den Zehnt an Baron und Tempel leisten zu können gehen die meisten Bauern einen anderen Weg. Zu nahezu jeder Hofstelle in Schneehag gehört so etwas wie eine Streuobstwiese. Dabei stehen auf dieser Kastanien als Getreideersatz, Walnüsse um genug für den Winter zu haben und verschiedene Obstbäume, in der Hauptsache aber Äpfel und Pflaumen für die Abwechslung.

Nebenher oder auf oft im Schwerpunkt halten viele Schneehager Ziegen, teilweise ganze Herden. Besonders der Baron nennt einige sehr große Herden sein Eigen. Schafe und Schweine werden in der Baronie nur relativ selten gehalten, Rinder gibt es nahezu keine.

Im Nordosten der Baronie, nahe des Weilers Ottersberg beginnt eine Sumpflandschaft die den Namen "Ottermoor" trägt. In dem Moor leben einige Familien die sich ihren Lebensunterhalt mit Torfstechen verdienen und damit den Rajokspfad der hier über einen Knüppeldamm verläuft instand zu halten. 
Im Zentrum der Baronie liegt das „Alte Thal“ mit dem fruchtbarsten Böden. Die hier vorherrschende Erde erinnert wenigstens im Ansatz an die dicke schwarze Erde fruchtbarer Gegenden der Mittnacht. Nur hier haben die Bauern ihr Auskommen mit dem Anbau von herkömmlichen Feldfrüchten. In der Regel behalten sie sogar nach Abzug von Zehnten, Saatgut und eigenem Bedarf einen kleinen Überschuss. Das meiste davon geht inzwischen zur Brauerei in Geestingen.

An der Grenze im Nordwesten der Baronie, südlich von Etiliengrund liegen die "Schneeauen" . Eine kleine Seenlandschaft mit einem fast einem Dutzend kleiner Seen und Teiche die vom sich zwischen Ihnen durchschlängenden Winterbach gespeist werden. Der Winterbach hat seine Quelle irgendwo im Finsterkamm und mündet schließlich, nachdem er die Baronie durchquert hat, im Finsterbach. Die Seen der Schneeauen sind sehr fischreich, die früher sehr zahlreichen hier vorkommenden Schwäne sind aber inzwischen durch intensive Jagd was gänzlich verschwunden.

Zwischen dem ersten See der Schneehauen und dem Rand des Wintertanns liegt die neu erbaute Hochmotte "Ganterwacht". Offiziell zwar zur Finsterwachtturmkette gehörend ist sie eher dazu da den Stammsitz der Schnewlins im Wintertann im Auge zu behalten.
Begrenzt von Winterbach im Süden und Trutzweg im Westen liegt der "Hagwald". Direkt am Trutzweg und Winterbach ist er sehr dicht. Sowohl Steenbukken als auch Burg Firnhag liegen südlich vom Wald. Östlich von Burg Firnhag ragt der Wald sogar eine gute halbe Meile über den Fluss nach Süden. Nach gut 4 Meilen Richtung Nordosten wird der Wald langsam immer Lichter. Nach 5-8 Meilen, teilweise über den Höhenzug der Wolfkuppen hinaus, steht nur noch auf gut der Hälfte der Fläche der Bäume. Bis zum Ottermoor und Finsterbach im Osten und der Baroniegrenze im Norden geht er dann in die typische Wiesen- und Heckenlandschaft mit einzelnen Baumgruppen über.

• Straßen und Gewässer
Alte Straße (Trallop-Altenfurten-Nordhag, dort Ende und Übergang in Nôrnstieg)
Alter Weg (Anderath-Rhodenstein-Alte Klamm/Blautann-Nordhag)
Trutzweg (Nordhag-Geestingen-Scheutzen-Reichsend)
Rajokspfad (Fogelthurm-Geestingen-Steenbukken-Altes Thal-Altenfurten-Ottersberg-Bockenbach)

Flüsterbach (Finsterkamm-Vierlehenssee)
Finsterbach (Bärnwald-Neunaugensee), bildet die Ostgrenze der Baronie

Klammsee (heißt im Rest der Grafschaft Vierlehensee, siehe Nordhag)

• Wichtige weitere Adlige und andere Personen:
Junker Firnwan Schnewlin von Wintertann zu Firnsteyn,
Junker Ewein Böcklin von Buchsbart zu Altenfurten,
Edler Bäromar von Adlerfels zu Waldenweiler
und weitere.

• Garnisonen:
-- die Katzbalger auf Burg Firnhag
-- ein knappes Dutzend Landwachen über die Baronie verteilt
-- ein Schutzritter und eine Handvoll Tempelgardisten in Etiliengrund
-- die Aftervasallen des Barons und ihr Waffengefolge
-- im Falle der Ausrufung des Heerbannes das Landwehrbanner der "Schneehager Flegelschwinger"

• Tempel, Kapellen und Schreine:
Firun = "Jääkarhusali" Tempel auf Burg Firnhag, der Iyifels (Heiligtum), Kapelle in Tannlewe
Ifirn = "Birkahjem" Tempel in Steenbukken
Travia = Tempel in Altenfurten und Winterkulm, Kapelle in Schneekrumme Schrein in Dreiwalden
Peraine = Tempel in Geestingen, Stenbukken und Fûrnost, Schrein im Alten Thal
Boron = Wehrkloster "Etiliengrund"
Ingerimm = Schrein in Geestingen
Efferd = Schrein in Altenfurten
Phex = In Steenbukken gibt es ein Haus mit Schrein was zeitweise von der wandernden Geweihten Silvana Tripper genutzt wird
Aves, Ucuri und Mokoscha = Gemeinsamer Schrein auf der Schwarzen Höh

Ordenshaus der Beoniter in Winterkulm

• Burgen:
Burg Firnhag, Wehrkloster Etiliengrund (Boron), "Buchsbartfeste" und weitere.

• Helden und Heilige:
Werden natürlich auch in Schneehag verehrt und angerufen. Näheres erfährt man hier.


• Magische Orte:
Blautann
: Viele Namen trägt der Forst im Süden der Baronie. Die Elfen nennen ihn Fialgrala (Tannich wo die Orken hausen), den Orks ist er bekannt als „Wald des Todes“ oder „Brazoraghs Pfuhl“. Der dunkle Forst wurde Gerüchten zufolge nicht nur von Islaraan dem Schwarzen als Revier auserkoren, sondern wird auch von einer Vielzahl anderer Kreaturen und einem berüchtigten Hexenzirkel bewohnt. Die meisten Menschen meiden ihn daher. Innerhalb des Waldes liegt die „Alte Klamm“ und durch diese führt der „Alte Weg“, eine ehemals vielbefahrene Handelsstraße, die aber durch das Wirken des Blautanns nahezu unbefahren ist. Die Straße bildet gleichzeitig die Grenze zur Baronie Waldleuen.

Fûrnwald: Eifersüchtig von den Elfen der Bärenherzhütersippe (Isdira: Valbûrnfurn) bewacht, ist dieser Wald fast vollständig unberührt. Nur sehr wenige Menschen haben ihn bisher betreten. Von der Sippe gut behütet liegt der Zugang zu einer Globule im Zentrum des Waldes. Diese stellt sich als wildreiche, idyllische Waldlandschaft dar, die von hohen Bergen umringt ist. Der Wald hat ungefähr die vierfache Größe des derischen Fûrnwalds. Es gibt mehrere Ausgänge aus der Globule, doch niemand außer den Elfen weiß, wohin diese führen – nämlich unter anderem in den Finsterkamm, wo die Bärenherzhüter auf Jagd nach ihren Todfeinden, den Orks vom Gharrachaistamm, gehen. Die Sippe wird von den meisten anderen Elfen als badoc angesehen.

• Talismane:
Folgt.

• Feiertage:
Es werden alle in Weiden üblichen Feiertage auch in Schneehag begangen. Am größten sind die Feierlichkeiten beim Fest der eingebrachten Früchte (Erntefest) am 1-3 Travia; Tag der weißen Maid am 30ten Firun; Weidener Schleppvieh (Saatfest) Anfang Peraine und das Reinigungsfest am 30ten Rahja