Levandra Nivatis von Donnerbach

 

Titel: Knappin der Göttin
Lehen:
Tsatag: 23. Efferd 1007 BF
Familienstand: ledig
Nachkommen: 1 Tochter
Kurzprofil: Kompetente Rondrageweihte und meisterliche Kämpferin, die sich als Schild für alle Bedürftigen, vor allem aber für ihre Familie, versteht.
Verwendung: Zugewandte Ratgeberin, die selbst schon einiges erlebt hat und die nicht von Standesdünkeln behindert wird.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Levandra Nivatis von Donnerbach

• Geburtsname
Levandra Erkengard Swantrud von Weiden-Harlburg

• Schwertname
Nivatensis (standhaft und im Schnee gekühlt), kurz: Nivatis (die Schneegekühlte).

• Titel
Knappin der Göttin

• Anrede
Euer Gnaden

• Persönliches Wappen


LEHEN & ÄMTER

• Lehen & Besitztümer


• Ämter
Hofgeweihte des Barons der Hollerheide (Grafschaft Bärwalde)

• Stand
Klerus
Niederadel

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
23. Efferd 1007 BF

• Weihetag
5. Rondra 1028 BF

• Traviatag


• Borontag


FAMILIENBANDE

• Ehegatte


• Kinder
Herrada Blitgard Merishja von Weiden-Harlburg (*1037)

ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Familie Weiden-Harlburg (mütterlicherseits)
Familie Weißenstein (väterlicherseits)

• Familienwappen
Auf Silber eine flache Spitze in grün, darüber eine silberne Weide.

• Eltern
Griniguld Herrada Enn von Weiden-Harlburg
Wernulf Jarlak von Weißenstein

• Geschwister
Edigna von Weiden-Harlburg (*1003 BF)
Aarwulf Kasjan Waldemar, als Knappe gefallen im 3. Orkensturm (1005 BF - 2020 BF)

• Wichtige lebende Verwandte
Lanzelund von Weiden-Harlburg (Baron der Hollerheide, Neffe), Baraya von Weiden-Harlburg (Vögtin der Hollerheide & Cronrichterin Weidens, Nichte), Arbolf von Pandlaril (Baron von Pandlaril, Höchster Freiherr des Reiches, ihr Vetter), Arnwulf von Pandlaril (Graf von Baliho, Neffe), Baeromar von Arpitz (Burgvogt von Burg Rauschenstein, Stadtmark Baliho, Vetter), Praihild von Arpitz (Tempelvorsteherin des Praiostempels von Altnorden, Base), Weldmar von Arpitz, der Junge (Leiter der Balihoer Kriegerakademie Schwert und Schild, Vetter), Thargrîn von Arpitz (Baronin zu Wehrfelde, Markgrafschaft Greifenfurt, Base), Eberwulf von Weißenstein (Onkel, Kanzler Weidens), Aldewein von Weißenstein zum Weißenstein (Onkel, Junker von Weißenstein), Baltram von Weißenstein (Magier, Vetter), Thordenin von Weißenstein (Onkel, Baron von Fuchshag).

• Bedeutende Ahnen
Die Weidener Herzöge/Herzoginnen Emmeran von Weiden (Stammvater der Familie Löwenhaupt), Odila von Weiden, Emmeran von Weiden II, Harl von der Harlburg (Stammvater),  Weldmar von Arpitz (Weidens legendärer Märchenonkel), Heldar von Arpitz (Held wider die Orks).

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Die Wahrerin ist eine hochgewachsene, athletische Frau mit hellen, blaugrauen Augen und eine blonden Mähne, die an den Schläfen kurz geschnitten ist. Außerhalb der Familie ist Levandra meist im Ornat ihres Standes anzutreffen: Kettenhemd und darüber der rote Wappenrock des Ordens zu Wahrung. Neben ihrem Namensschwert, einem alten Rondrakamm namens Nivatis, führt sie häufig einen Speer mit sich, denn den Speerkampf hat sie in ihrer Zeit in Donnerbach kennen und lieben gelernt.
Levandra zählt kirchenintern zu den Traditionalisten, wenngleich die Donnerbacher Ausbildung ihr eine hohe Toleranz gegenüber dem Einsatz von Bögen und in Maßen auch gegenüber der Anwendung von Magie mitgegeben hat. Die Rolle einer Hofgeweihten ist ihr noch nicht allzu vertraut und sie begreift sich bislang eher als Seelsorgerin für alle Bewohner von Burg Distelstein und Dorf Grauweiler, statt nur an des Barons Seite zu verweilen. Zwar ist sie sich ihrer adeligen Abkunft bewusst, doch sie steht ihr im Umgang mit einfachen Schäfern und Tagelöhnern nicht im Weg. In ihrer Jugend war Levandra eine großspurige, gutaussehende Rondrianerin und ihrem Vetter Lanzelund in vielem sehr ähnlich. Seit dem Tod ihres Gefährten ist sie jedoch eher nachdenklich und introvertiert, vor allem aber weitaus ernster. Ihrem Werdegang als Priesterin hat dies gutgetan, denn unterdessen ist sie eine gute Zuhörerin und einfühlsame Ratgeberin.
Ihre Heimkehr nach Weiden bringt jedoch zunehmend die "alte Levandra" hervor, denn gerade im Umgang mit ihrer innig geliebten Tochter und den Kindern ihrer Verwandten zeigt sie nun wieder öfter ihr ursprüngliches, offenes und bisweilen großspuriges Wesen.
 

• Aventurische Informationen
Nach dem Willen ihrer Eltern sollte Levandra eigentlich Jurisdikarin werden und eine Stellung am Herzogenhof anstreben. Doch das Mädchen war schon früh in ihrem Leben vom Rondraglauben fasziniert. Bei einer Pilgerreise nach Donnerbach, auf der sie Mutter, Vater und Onkel begleiten durfte, sprach sie aus eigenem Antrieb in Skrugbrandur, dem hiesigen Rondratempel, vor, weil sie einige Fragen geklärt haben wollte. Dabei ließ sie offenbar die richtigen Anlagen erkennen, denn die Geweihten rieten den Eltern, ihre Tochter ins Noviziat zu geben, wenn sie im richtigen Alter wäre. Levandra fühlte sich so stark von Donnerbach angezogen, dass ihre Mutter Griniguld sie 1021 BF persönlich dorthin brachte, auf dass sie ihr Noviziat dort antrete. Dies auch, weil Griniguld nicht glücklich mit der Rolle war, die der Orden zur Wahrung während der Regentschaft von Abtmarschall und Schwert der Schwerter Dragosch Corrhenstein von Sichelhofen gespielt hatte. Dies führte zu Spannungen mit Levandras Onkel Tobor, der diese Entscheidung als Ehrenkapitular im Orden persönlich nahm. Den familiären Spannungen war Levandra in Donnerbach jedoch fern und genoss eine gute Ausbildung, ehe sie
1028 BF geweiht wurde.
Im Anschluß wanderte sie für einige Jahre durch den Norden und das Mittelreich. Erst 1034 BF kehrte sie für ein paar Monde nach Weiden zurück, um im Born des Jahres der Hochzeit von Lanzelund und Greifgolda beizuwohnen. Schon im darauffolgenden Praios (1035 BF) brach sie nach Tobrien auf, um sich bis 1039 BF in die Dienste des Meisters des Bundes zu Warunk zu stellen. Dort verliebte sie sich in den tobrischen Ritter Mjesko Stormin von Leuenstrand und ließ sich auf eine Beziehung mit ihm ein.
Als sie 1037 BF bemerkte, von Tsa gesegnet zu sein, planten die beiden, den Traviabund einzugehen. Doch noch bevor sie die nähere Planung in Angriff nehmen konnten, fand Mjesko bei einem Zusammenstoß mit übriggebliebenen Dunkelschergen den Tod, was die Geweihte schwer traf. Auch die Geburt ihrer Tochter Herrada holte Levandra nur phasenweise aus ihrer tiefen Trauer um den Geliebten.
1039 BF schließlich schloss sie sich dem Schwertzug der Kaiserin im Hauptheer an, derweil Herrada bei der Familie ihres Vaters blieb, zu der Levandra steten Kontakt hielt. Nach der Rückeroberung Mendenas begegnete die verletzte Geweihte ihrem Vetter Lanzelund, der sie im Anschluss mit nach Hause nahm. Da die Stelle des Hollerheider Hofgeweihten just zu dieser Zeit vakant wurde, folgte Levandra dem Wunsch ihres Vetters, trat in den Orden zur Wahrung ein und dient diesem nun als Hofgeweihte auf Burg Distelstein.

• Stärken
Levandra kennt keine Standesdünkel. Die langen Jahre in Tobrien hat sie gelehrt, dass jeder Mensch ebenso zu großen, wie zu niederträchtigen Taten fähig ist.
Sie durfte schon oft erleben, wie Rondras Willen sich durch ihr Wirken formte und betrachtet dies als eine große Stärke.

• Schwächen
Levandra fürchtet enge Räume und ist gänzlich unfähig, wenn es auch nur darum geht, ein Ei abzukochen. Neues fasziniert die Geweihte und ebenso angedeutete Geheimnisse, denen sie aufgrund ihrer Neugier kaum widerstehen kann. Allerdings neigt sie an manchen Tagen zu dumpfen Brütereien.

• Kurzcharakteristik
Kompetente Rondrageweihte und meisterliche Kämpferin, die sich als Schild für alle Bedürftigen, vor allem aber für ihre Familie, versteht.


HERAUSRAGENDE WERTE

• Eigenschaften
GE, MU, IN, CH

• Vor- und Nachteile
Geweihter, Hohe Karmalkraft I
Prinzipientreue II (Rondrakirche), Verpflichtungen II (Tempel, Kirche), Angst vor engen Räumen I, Schlechte Eigenschaft (Neugier), Unfähig (Lebensmittelbearbeitung)

• Kampffertigkeiten
Schwerter, Zweihandschwerter, Speere & Lanzen

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Rondra

• Besonderheiten
Edigna hat eine Vorliebe für Silberschmuck und im Laufe der Jahre bereits eine ansehnliche Sammlung an außergewöhnlichen Ringen, Kettenanhängern und Broschen angehäuft.
Wie ihre Mutter liebt Edigna die Natur und begleitet diese häufig auf ihren Spaziergängen. Sie ist der Jagd aber deutlich mehr zugetan als Griniguld und findet durchaus Vergnügen an Pirsch sowie Ansitz (mit dem Bogen) und entwickelt dabei durchaus den Erhgeiz, die Jagd auch mit Beute zu krönen. Edigna hält eine kleine Meute Espener Saupacker, die sie vor allem bei der Saujagd unterstützen, darüber hinaus aber geliebte (und gehätschelte) Familienmitglieder sind.

• Seelentier
Rotluchs

• Meisterinfos
Obgleich ihr Glaube fest ist, kennt sie Zweifel und verfällt immer wieder in Grübeleien, die ihr dann die Tatkraft rauben.
Während ihrer Zeit in Tobrien ist der Kontakt zu ihrer Familie seltener geworden und phasenweise ganz abgebrochen. Dies wollte Levandra zwar mit ihrer Verlobung ändern, hat es nach Mjeskos Tod aber nicht fertiggebracht. So wussten die Weiden-Harlburgs im Herzogtum lange nichts von Levandras Verlust und auch nichts, vom Familienzuwachs. Dieser Umstand hat zu unterschwelligen Spannungen zwischen Levandra und sowohl Griet, als auch Edigna geführt, da letztere dies nicht nachvollziehen können und es Levandra insgeheim noch nachtragen.
Levandra ist eine erfahrene Geweihte, die vor allem in ihrer Zeit in Warunk viel gesehen, erlebt und erkämpft hat. In Bezug auf ein Leben als Vorsteherin eines Tempels fühlt sie jedoch noch Defizite und hat darum gebeten, die Weihe zur Schwertschwester aufzuschieben, bis sie sich diesem Amt gewachsen fühlt. In der Zwischenzeit arbeitet sie sich vor allem gründlich in die profanen Seiten dieser Berufung ein und stützt sich dabei auf die Hilfe ihrer Mutter und von Base Baraya.

BEZIEHUNGEN

• Freunde & Verbündete
Alguin Elvenor von Rhodenstein (Erzabt des Ordens zur Wahrug), Irmina Vermias von Rhodenstein (Tresslerin des Ordens zur Wahrung), Hlíf Scelafyr von Rhodenstein (Äbtissin von Rondra Domina trans Aquae), Malchus Heidstromer (Vater des Rhodensteiner Traviatempels), Lindoria "Dori" Rodehag (Mutter des Rhodensteiner Traviatempels), (...)

• Feinde & Konkurrenten
folgt

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterbunden & sonstigen Gemeinschaften
Angehörige des Ordens zu Wahrung

• Page (1011 BF - 1015 BF) bei
Darya vom Silbernen Tann

• Noviziat (1021 BF - 1028 BF) am
Skrugbrandur, Rondratempel zu Donnerbach

Zöglinge
• Novizen:
folgt

BRIEFSPIEL

• Verwendung
Zugewandte Ratgeberin, die selbst schon einiges erlebt hat und die nicht von Standesdünkeln behindert wird.

• Spieler
Liomara

• Beziehungen
Als Rondrageweihte in Weiden ansehnlich, privat hinlänglich

• Finanzkraft
hinlänglich

• Eindruck gefällig? folgt