Lyncordia Perconor von Donnerbach

Titel: Schwertschwester von Menzheim
Lehen:
Tsatag: 10. EFF 992 BF
Familienstand: Ledig
Nachkommen:
Kurzprofil: Meisterliche Rondrageweihte mit Bodenhaftung, stets um Ausgleich und Harmonie bemüht. Überzeugte Salutaristin.
Verwendung: Als Schlichterin in Streitfragen aller Art und Ratgeberin gerade für gemeines und Söldnervolk.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Lyncordia Perconor von Donnerbach

• Geburtsname
Ingolinde Äarl von Kuckelkorn

• Schwertname
Perconor (bosp.): Ehrenheilender (anderthalbhändiger Rondrakamm)

• Titel
Schwertschwester (Tempelvorsteherin)
Ritterin der Göttin

• Ämter
Tempelvorsteherin des Menzheimer Rondratempels Eliwagzâl

• Anrede
Euer Hochwürden

• Persönliches Wappen
Folgt

• Stand
Klerus

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
10. Efferd 992 BF

• Traviatag


• Borontag


FAMILIENBANDE

• Ehegatte


• Kinder


ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Angehörige der Donnerbacher Ritterfamilie von Kuckelkorn.

• Familienwappen
folgt

• Eltern
Rondrada von Kuckelkorn und Götterhold von Rodebühl

• Geschwister
Wunnedor Leohelm von Kuckelkorn (Erstgeborener)
Grimdora Sigismin von Kuckelkorn (Drittgeborene)

• Wichtige lebende Verwandte


• Bedeutende Ahnen


AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Lyncordia ist nicht besonders groß, noch auffallend muskulös und doch sieht man ihr die kampferprobte Reckin an. Ihr rotblondes Haar ist inzwischen von weißen Strähnen durchzogen. Sie trägt es schulterlang, in der Regel offen und nur gelegentlich mit Schläfenzöpfen gebändigt. Die Geweihte hat auffallend helle Augen, deren Farbe stets zwischen grau und grün schwankt. Weitgereist, wie sie ist, pflegt Lyncordia einen etwas unkonventionellen Kleidungsstil, in dem all jene Kleidungsstücke Platz haben, die sich in ihren Augen bewährt haben. Im Sommer bevorzugt sie tulamidisch anmutende, locker fallende Wappenröcke aus Bausch über pluderigen Beinkleidern und leichten Stiefeln. Im Winter hingegen sieht man ihr die Donnerbacherin in ihren wollenen, mit aufwändigen Stickereien, Perlen und gelgentlich Federn verzierten Röcken an. Einzige Konstante
ist ihr Kettenhemd und die Farbwahl, denn welche Form ihre Kleidung auch hat, Weiß ist stets die Grundfarbe und Lyncordia so leicht als Dienerin Rondras zu erkennen.
Die Schwertschwester ist den Menschen sehr zugewandt und bodenständig. Ihre Zuneigung gilt vor allem dem einfachen Waffenvolk und sie ist stets bemüht, diesem das rechte Verständnis für die rondrianischen Tugenden zu vermitteln. Auch Söldner zählt sie zu ihren "Kätzchen" und sucht gerne den Austausch. Da sie zudem Geschicklichkeitsspiele liebt und eine begeisterte Armdrückerin ist, findet sie in der Regel leicht Zugang zu den sogenannten "einfachen Leuten". Dies vor allem, weil sie es vorzieht Menschen positiv zu bestärken, zu motivieren und Verständnis zu erwecken, statt zu maßregeln. In Fragen, die ihr besonders wichtig sind, verlässt sie diese Gelassenheit jedoch zuweilen. So mißbilligt sie Bestrebungen in allen Kirchen, sich über Geschwisterkirchen zu erheben oder in den Kerntugenden anderer zu "wildern" und kann mit Menschen, die sich über ihren göttergegebenen Platz erhaben fühlen, nichts anfangen. Hierzu zählt sie standesdünkelige Adelige
ebenso, wie anmaßende Rinderbarone oder Vollstrecker.

• Aventurische Informationen
Lyncordia wurde im Dominium Donnerbach zur Rondrageweihten ausgebildet. Ihr Noviziat verbachte sie zunächst in Niritul, ehe sie nach Donnerbach wechselte, wo sie 1010 BF die Weihe empfing. In diesem Jahr begann der 2. Orkensturm und die junge Geweihte zog voller Elan in den Kampf. Im Anschluß bereiste sie Aventurien bis 1019 BF als wandernde Geweihte. Die Wanderschaft endete mit dem Beginn des Borbaradkriegs, in dem sie wiederholt schwer verletzt wurde. Nach dem Ende des Kriegs weilte sie für einige Jahre in Donnerbach, wo sie vornehmlich als Ausbilderin tätig war. Ab 1030 BF zog es sie wieder auf die Straßen und diesmal in den Süden Aventuriens, wo sie die Wurzeln des Rondrakultes erforschte. Beinahe zehn Jahre bereiste sie den Süden, ehe
sie sich 1040 BF für ein Jahr dem Orden des wahren Glaubens verpflichtete und unter anderem in Mantrash'Mor diente. In diese Zeit fiel das Treffen der beide Kaiserreiche und deren Bemühen um eine Neuaushandlung des Friedens von Weidleth. Das Ereignis war ganz nach Lyncordias Geschmack und so stellte sie sich voller Elan in seinen Dienst und beriet die Adligen nach Kräften. Diese Kunde drang bis nach Donnerbach und bald ereilte
sie der Ruf, in den Norden zurück zu kehren und neue Verantwortung zu übernehmen. 1041 BF wurde Lyncordia Perconor von Donnerbach zur neuen Tempelvorsteherin des Menzheimer Rondratempels berufen und eingesetzt. Die Schwertschwester verehrt die Zwölfe inniglich als ultimative Kraft des Guten. In diesem Reigen ist Rondra für sie eine Göttin, deren Aspekte alle Menschen, ohne ansehen des Standes, unmittelbar und direkt
betreffen. Sie ist spirituell gefestigt und durchaus tiefer in die rondrianischen Mysterien eingedrungen. Allerdings sieht sie ihre Bestimmung darin, den Glauben ihrer Mitmenschen durch Beispiel und Worte zu befeueren sowie zu vertiefen und vor allem, bei Konflikten ausgleichend zu wirken. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, dem Söldnervolk eine Heimat im Rondraglauben zu bieten und nie in Vergessenheit geraten zu lassen, dass der Sohn (Kor) der Mutter (Rondra) aus gutem Grund folgt.

• Stärken
Lyncordia ist einfühlsam und versteht es, erklärende, verbindliche und auch Verständnis weckende Worte zu wählen. Inzwischen ist sie versiert darin, ihr rein positives Bild der Zwölfgötter, allen voran Rondras, zu vermitteln. Ihre Erklärungen und Bildnisse erwecken selbst in jenen, die der Alveransleuin nicht sonderlich zugetan sind, das Gefühl innerer Verbundenheit. Ihr ist stets daran gelegen, Zwietracht zu beenden und Anspannung zu lindern.


• Schwächen
Im Alltäglichen ist die Schwertschwester bisweilen "flatterhaft", neigt dazu sich zu verzetteln und 
gelegentlich heilloses Chaos in ihren Privaträumen und ihrer Schreibstube anzurichten, da sie nur wenig Wert auf Hausarbeit legt. Statt ihre Zeit damit "zu verschwenden", wendet sie sich lieber Dingen zu, die sie fesseln, was nicht selten dazu führt, dass Begonnenes fallen gelassen wird und unvollendet bleibt. So hat sie inzwischen begonnen mehrere Sprachen zu lernen, beherrscht aber bei den wenigstens mehr als Schlagworte.

• Kurzcharakteristik
Meisterliche Rondrageweihte mit Bodenhaftung, stets um Ausgleich und Harmonie (auch zwischen den Kirchen) bemüht.

HERAUSRAGENDE WERTE

• Eigenschaften
Mut, Charisma, Intuition

• Vor- und Nachteile
Neugier, Verpflichtungen, Moralkodex, Geweiht, Geborene Rednerin, Vertrauenerweckend

• Kampffertigkeiten
Folgt

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Rondra

• Ausbildung
Noviziat in Niritul und Donnerbach

• Seelentier
Rotluchs

• Meisterinfos
Über die Jahre des Wanderns hat Lyncordia Geschmack an den Freiheiten gefunden, die ein Leben fern von Tempel und Vorgesetzten mit sich bringt. Es fällt ihr schwer, sich nun wieder in die strikten Strukturen einzufinden, die der Schwertbund vorgibt. Hin und wieder beugt sie daher mißliebige Regeln, legt einen größeren Interpretationsspielraum an, als ihr eigentlich zusteht, oder mischt sich in Dinge ein, die eigentlich nicht ihre Sache sind. Dabei legt sie sich beinahe regelmäßig mit Vertretern von Adel und Großbürgertum an. Etwas, das inziwschen auch bis nach Donnerbach gedrungen ist und dort mit einer gewissen Aufmerksamkeit verfolgt wird.
Während sie sich im Süden von einer langwierigen Verwundung mit anschließender Erkrankung erholte, erlernte sie die Kunst des Teppichknüpfens. Seither liebt Lyncordia es, Teppiche zu knüpfen, wenn sie über komplexe Probleme und dergleichen nachdenkt, oder wann immer sie Zeit dafür findet. Dies ist recht selten der Fall und aufgrund ihrer Neigung, sich schnell für Neues zu begeistern, stellt sie nur selten etwas fertig. Ihre Fähigkeiten als Teppichknüpferin sind bestenfalls durchschnittlich, dennoch ist Lyncordia stolz auf jedes ihrer Werke und verschenkt sie gerne an ihr besonders liebe oder geschätzte Menschen, was bisweilen eine ganz eigene Herausforderung darstellt.

BEZIEHUNGEN

• Freunde & Verbündete
Lyncordias verbindliches Wesen bringt ihr eine wachsende Schar von Freunden und Verbündeten ein. Einen guten Draht hat sie zu Rissan von Menzheim, den Baron von Menzheim und vielen Glaubensgeschwistern. Besonders innig ist das Verhältnis zu Hlíf Scelafyr von Rhodenstein, Äbtissin des Klosters Rondra Domina trans Aquae in Perainenstein. Zum Sturmbanner, das in Menzheim heimisch geworden ist, unterhält sie guten Kontakt, der von wiederkehrenden, gutmütigen Kabbeleien geprägt ist.

• Feinde & Konkurrenten
Ihre unverblümten Worte zur Pflichtvergessenheit manches Adeligen, oder der Anmaßung etlicher Großbauern samt Gefolge, haben ihr schnell eine Reihe von Kritikern eingebracht. Solche gibt es auch in den Reihen ihrer Kirche, wenn allzu offensichtlich wird, dass Lyncordia allzusehr ihren Neigungen folgt und darüber andere Pflichten "vergisst".
Ganz und gar unbeliebt ist die Rondrianerin bei einigen Angehörigen anderer Kirchen, die zu laut Privilegien einfordern, um ihre Macht zu vergrößern. So hat sie schon mehrfach gegen Traviageweihte gepredigt, die die Rechtmässigkeit von Kindern anzweifeln, die in Ehen geboren werden, die nicht mit dem Segen Travias, wohl aber mit dem eines der anderen Elf geschlossen wurden.

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterbunden & sonstigen Gemeinschaften
Schwertbund

BRIEFSPIEL

• Verwendung
In Menzheim regierten lange Krämersäckel, Rinderzucht und Söldnerschnauze. Mit Lyncordias Ankunft mischt sich mehr und mehr die selbstbewußte Stimme der Rondrakirche ein und fordert höhere moralische Anstrengungen auf allen Ebenen.
In Stadt und Umgebung ist sie eine respektierte, wie gefürchtete Ratgeberin und geschätzte, bis verfluchte Vermittlerin in profanen Streitfragen.

• Spieler
NSC

• Beziehungen
... zum Menzheimer Adel: sehr groß
... zum Balihoer Adels: ansehnlich
... zum Rest von Weiden: gering

• Finanzkraft
ansehnlich

• Eindruck gefällig?
Folgt