Thordenin von Weißenstein

Titel: Baron
Lehen: Fuchshag
Tsatag: 25. EFF 978 BF
Familienstand: Verheiratet mit Firnlind von Hohenstein
Nachkommen: Vier Söhne, zwei Töchter
Kurzprofil: Folgt

 

• Name
Thordenin von Weißenstein

• Titel
Baron von Fuchshag
Junker von Wiesenhofen

• Spieler
NSC

• Wappen
Folgt

• Lehen
Baronie Fuchshag WEI-III-01;
Die Baronie Fuchshag liegt im äußersten Norden der Grafschaft Sichelwacht am Fluss Rathil und dem Neunaugensee. Mit der Stadt Rathila und ihrer barönlichen Feste Finisrath beherbergt Fuchshag die letzte Befestigung des Weidener Herzogtums vor den freien Landen des Nordens.

• Geburtsjahr
25. Efferd 978 BF

• Familienstand
Verheiratet mit Firnlind von Hohenstein;
sechs Kinder: Erlwulf (1000), Rinnfolde (1002), Urquhardt (1005), Ailgid (1010), Ailgrimm (1013) und Thordenan (1017) von Weißenstein.

• Hauptgottheit
Efferd (Panrathiêl)

• Beschreibung
Thordenin von Weißenstein ist ein schlanker Mittfünfziger, der zwischen seinen vielen ritterlichen Standesgenossen schon deshalb auffällt, weil er einigermaßen kurz geraten ist. Mit gerade mal 172 Halbfingern gilt der Weißensteiner in Weidener Adelskreisen als halbe Portion – jedenfalls was das Körperliche betrifft. Was das Geistige angeht, fordern die meisten Weidener Barone den kleinen Mann lieber nicht heraus.
Der Baron von Fuchshag hat ein sehr gepflegtes Äußeres. Sein grau melierter Vollbart ist stets akkurat geschnitten, die mittlerweile gänzlich weißen Haare trägt er kurz. Sie lichten sich langsam, was Thordenin dadurch zu verbergen trachtet, dass er sie geschickt kämmt und mit Zuckerwasser aufwändig fixiert. Diese liebenswerte Marotte setzt sich in seiner Kleidung fort. Der "Fuchshager" hat eine höfische Ausbildung am Garether Kaiserhof genossen und achtet mehr auf angemessene Gewandungen als viele seiner Amtsbrüder in Weiden. So hat sein Kleiderschrank auch deutlich mehr zu bieten als die sonst allenthalben gegenwärtigen Tuniken und Wappenröcke – er enthält sogar das eine oder andere Stück in neumodischem garetischen Schnitt.

• Aventurische Informationen
Obwohl er kein Ritter ist und ihm damit eine der in wichtigsten Eigenschaften im Kampf um Anerkennung fehlt, wird Thordenin von anderen Weidener Adligen nicht nur respektiert, sondern sehr geschätzt. Das liegt in erster Linie an der Unerschütterlichkeit, mit der er in der Vergangenheit um Sympathien gerungen hat, an seiner scharfen Zunge und der Treue zur weidenschen Heimat. Es liegt aber auch an seinem aufgeschlossenen, lebenslustigen Wesen und der grundpositiven, unvoreingenommenen Haltung.
Die Launen des kleinen Mannes sind weit über die Grenzen der Sichelwacht hinaus bekannt. Efferd ist nicht nur der Herr seines Geburtsmondes, sondern auch der Gott, dem Thordenin sich auf seinem Land zwischen Neunaugensee und Rathil am engsten verbunden fühlt und dessen Nähe er oft sucht. Wie der Launische selbst legt der Fuchshager seinem Temperament keine Zügel an und schreckt nicht davon zurück, Standesgenossen den Marsch zu blasen, die zwei Köpfe größer und doppelt so breit sind wie er.

• Besonderheiten
Seiner Ausbildung entsprechend kann Thordenin kämpferischem Kräftemessen weit weniger abgewinnen als einem gepflegten Disput oder einer Partie Garadan. Er legt Konflikte lieber auf gesittete Weise bei als die Konfrontation im Kampf zu suchen. In der Vergangenheit hat er sich Forderungen handfesterer Standesgenossen aber nie entzogen, sondern Waffe und Schild aufgenommen und sich im Zweikampf vermöbeln lassen. Dass er solche Niederlagen stets aufrecht hinnahm, statt nach Ausflüchten zu suchen, brachte ihm viele Freunde ein – und führte dazu, dass mancher Streithahn beim zweiten Durchgang eines Kräftemessens im Brett- oder Kartenspiel vernichtend geschlagen wurde.
Neben seinen Pflichten als Lehnsherr pflegt Thordenin einige große Leidenschaften. Dazu gehören die Liebe zu Wasser und stürmischem Wetter – beides genießt er gern aus vollen Zügen, entweder schwimmend im Rathil oder mit zerzausten Haaren mitten im Sturm auf den Wehrgängen Finisraths sowie in der Fuchshager Ebene – und das Brettspiel, von dem ihm seine Gattin meist abzuhalten versucht, weil er kein Ende findet, wenn er einmal angefangen hat. Am wichtigsten aber ist ihm seine Familie, die neben seiner Frau nicht nur sechs eigene Kinder, sondern mittlerweile auch einige "wohlgeratene" Enkel umfasst.

• Meisterinformationen
Rathila und die Feste Finisrath gehören zu den wenigen Bollwerken Weidens gegen die Freien Lande im Norden. Normalerweise würde dieser Posten einen erfahrenen Kämpfer oder doch wenigstens einen zupackenden Ritter als Lehnsherrn erfordern. Tatsächlich haben der Bär von Weiden und seine Berater sich die Entscheidung für Thordenin nicht leicht gemacht. Letztlich gaben die Loyalität des Hauses derer von Weißenstein und das Vertrauen in die Entschlossenheit und Umsicht seines Sprosses den Ausschlag. Das Haus Löwenhaupt hat den Entschluss nicht bereut, denn in diversen Feuerproben hat Thordenin bewiesen, dass er mangelnde praktische Begabung durch umfassendes theoretisches Wissen und eine unerschrockene Haltung im Kampf wettmachen kann.

• Stärken
Ein lebenslustiger, aufrechter Mann, der auch im Angesicht von Niederlagen nicht den Mut verliert. Zudem ein abwägender Kopfmensch von gehobener Bildung mit umfassendem Wissen in der Staatskunst, Rechtskunde und Kriegskunst. Thordenin hat Verbindungen zum Herzogenhaus Weidens, zu vielen Sichler und Bärwaldener Adligen sowie einige alte Bekannte im näheren Umfeld der Kaiserin. Über seine umtriebige Familie gibt es Bande zu Personen, von denen man es definitiv nicht erwarten würde.

• Schwächen
Thordenin ist jähzornig und impulsiv. Er hat nie gelernt, und hält es auch nicht für erstrebenswert, seine Launen im Zaum zu halten. Obwohl auf höfischem Parkett bewandert, spricht er stets frei heraus – selbst dann, wenn er weiß, dass es ihm zum Nachteil gereichen wird. Darüber hinaus ist der Fuchshager dem Brett- und Kartenspiel etwas mehr zugeneigt, als gut für ihn wäre.

• Herausragende Ahnen
Folgt

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Zugehörigkeit zum Haus Weißenstein, durch Heirat verbunden mit dem Haus Hohenstein;
Wichtige lebende Verwandte sind Eberwulf von Weißenstein, Hofmeister der Herzogin und Oberhaupt der Familie; Aldewein von Weißenstein ‚der reitende Troll‘ und Herr der Stammburg Weißenstein in Gräflich Waldleuen und Elcarna Erilion von Hohenstein, Spektabilität an der Akademie der Verformungen in Lowangen.

• Freunde & Verbündete
Enge Bande zum Weidener Herzogenhaus, insbesondere zu seinem „Nachbarn“ Pagol von Löwenhaupt; gute Beziehungen zum Herrscherhaus des Dominiums Donnerbach; einige lose Bande zu Amtsträgern des mittelreichischen Kaiserhauses.

• Feinde & Konkurrenten
Thordenin ist nicht gut auf Uhdenberg und die dortigen Erzbarone zu sprechen, Warenlieferungen aus der Freien Stadt belegt er gern mit horrenden Zöllen und lässt die besonders gründlich – und lange – untersuchen.

• Kurzcharakteristik
Meisterlicher und gerechter, dabei aber leicht aufbrausender Lehnsherr und Staatsmann; meisterlicher Höfling, brillanter Zocker und durchschnittlicher Kämpfer

• Herausragende Eigenschaften
Mut und Intuition;
Eitelkeit und Jähzorn

• Herausragende Talente
Armbrust, Hiebwaffen, Schwimmen, Menschenkenntnis, Überzeugen (Diskussionsrhetorik), Angeln, Brettspiel, Geschichtswissen, Kriegskunst, Heraldik, Staatskunst, Rechtskunde

• Beziehungen
... zum Kaiserhaus: minimal bis gering
... zum Herzogenhaus: sehr groß
... in Weiden: groß
... zum Dominium Donnerbach: ansehnlich

• Finanzkraft
Ansehnlich