Widufred von Weiden-Harlburg

 

Titel: Dorfvogt von Rhodenstein
Lehen: Dorf Rhodenstein in der Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde
Tsatag: 14. Firun 980 BF
Familienstand: verwittwet
Nachkommen: 2 Töchter und 2 Söhne
Kurzprofil: Rüstiger Ritter von altem Schrot und Korn, solide an der Waffe, bodenständig im Umgang und ein ausgesprochener Liebhaber von Hasen aller Art.
Verwendung: In Rhodenstein ist Widufred Ansprechpartner für jeden. Er kann Kontakte in den Orden zur Wahrung, oder zum Baron der Hollerheide und anderen Weidener Adeligen herstellen.

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Widufred Malepartus Harl von Weiden-Harlburg, genannt Fred

• Geburtsname
dito

• Titel
Dorfvogt von Rhodenstein,
Rundhelm im Ruhestand,
Ritter Weidens

• Anrede
Euer Wohlgeboren,
Hoher Herr

• Persönliches Wappen
Folgt

LEHEN & ÄMTER

• Lehen & Besitztümer
Dorf Rhodenstein in der Baronie Hollerheide, Grafschaft Bärwalde.

• Ämter
Dorfvogt

• Wappen des Lehens
keines

• Stand
Niederadel

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
14. Firun 980 BF

• Belehnung
1010 BF


• Traviatag
5. Travia 1008 BF


• Borontag


FAMILIENBANDE

• Ehegattin
Ellmholda von Emmerstein (*984 BF – 1017 BF)

• Kinder
Farold Remigius Giselmir von Weiden-Harlburg (*1008 BF)
Ifirngund Walpurga Odila von Weiden-Harlburg (*1010 BF)
Brinulf Sigiswild Yann von Weiden-Harlburg (*1011 BF – 1011 BF, wurde während der Schlacht am Rhodenstein von Orks erschlagen.)
Thordenin Perdan Jasper von Weiden-Harlburg (*1012 BF)
Wedis Aartrude Rondrada von Weiden-Harlburg (*1015 BF)
Walderia Gedrut Lanzelind von Weiden-Harlburg (*1017 BF – 1017 BF, starb zusammen mit ihrer Mutter im Kindbett)

ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Familie Weiden-Harlburg (väterlicherseits)
Familie Arpitz (mütterlicherseits)

• Familienwappen
Auf Silber eine flache Spitze in grün, darüber eine silberne Weide.

• Eltern
Aartrude von Arpitz (951 BF - 1026 BF)
Perdan Arborelius Emmeran von Weiden-Harlburg (914 BF - 991BF)

• Geschwister
Tobor Wallfried Arborelius von Weiden-Harlburg
Griniguld Herrada Enn von Weiden-Harlburg, genannt Griet

• Wichtige lebende Verwandte
Lanzelund von Weiden-Harlburg (Baron der Hollerheide, Neffe), Baraya von Weiden-Harlburg (Vögtin der Hollerheide & Cronrichterin Weidens, Nichte), Arbolf von Pandlaril (Baron von Pandlaril, Höchster Freiherr des Reiches, ihr Vetter), Arnwulf von Pandlaril (Graf von Baliho, Neffe), Baeromar von Arpitz (Burgvogt von Burg Rauschenstein, Stadtmark Baliho, Vetter), Praihild von Arpitz (Tempelvorsteherin des Praiostempels von Altnorden, Base), Weldmar von Arpitz, der Junge (Leiter der Balihoer Kriegerakademie Schwert und Schild, Vetter), Thargrîn von Arpitz (Baronin zu Wehrfelde, Markgrafschaft Greifenfurt, Base), Ruodlieb von Emmerstein (Vögtin von Hundsangen in Menzheim, Schwägerin), Radulf von Emmerstein (Neffe, Fahrender Ritter), Ilfwydd von Emmerstein (Nichte, deign. Vögtin von Hundsangen).

• Bedeutende Ahnen
Die Weidener Herzöge/Herzoginnen Emmeran von Weiden (Stammvater der Familie Löwenhaupt), Odila von Weiden, Emmeran von Weiden II, Harl von der Harlburg (Stammvater),  Weldmar von Arpitz (Weidens legendärer Märchenonkel), Heldar von Arpitz (Held wider die Orks).

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Widufred ist der Jüngste im Reigen der derzeit ältesten Generation von Weiden-Harlburgs, zugleich ist er der größte und massigste. Er ist an die zwei Schritt groß, breitschultrig und untersetzt, trägt seine nach wie vor blonden Haare schulterlang und einen, nur selten ordentlich gekämmten, Vollbart über dem seine blaugrauen Augen meist etwas träge in die Welt blinzeln. Der Weiden-Harlburger schätzt Traditionen und ist darum stets wie ein Ritter gewandet: Kettenhemd, Plattenzeug, ein grüner Wappenrock (von denen einige schon bessere Tage gesehen haben) sowie feste Hosen und Stiefel. Zu Hause, und vor allem bei seinen Hasen, ist er ohne Rüstung und häufig mit Lederschürze über dem Wappenrock anzutreffen. Seine Töchter schenken ihm immer wieder standesgemäße Tuniken, die er bei Familientreffen eher pflichtschuldig, denn begeistert trägt.
Der Dorfvogt von Rhodenstein ist ein bodenständiger Mann ohne Eitelkeiten. Sein Leben war nie einfach oder sorgenfrei, wovon er sich jedoch, von gelegentlichen dunklen Phasen abgesehen, nicht unterkriegen lässt. Meist ist er von aufgeräumter Laune, wohlmeinend gegenüber seinen Gesprächspartnern und frei von Argwohn. Wie es der Wappenspruch seiner Familie vorgibt, ist Widufred ein treuer und loyaler Zeitgenosse, dem das Wohl seiner Familie, der ihm Anvertrauten und das des Herzogtums über alles gehen. Streit unter jenen, denen er in Zuneigung zugetan ist, erträgt er nur schwer und zeigt dann großen persönlichen Einsatz, um ihn zu beenden. Er ist allen Rhodensteinern als zuverlässiger Ansprechpartner bekannt, der sich jede Sorge anhört und sei sie auch noch so klein. Allerdings nimmt er auch kein Blatt vor den Mund, wenn er das Gefühl hat, vertuppt oder für dumm verkauft zu werden und wenn sich dieser Verdacht erhärtet, kann er durchaus unleidlich und böse werden. In solchen Fällen ist es dann schwer, sich Widufreds Vertrauen und Wohlwollen erneut zu verdienen.

• Aventurische Informationen
Schon früh zeigte Widufred große Leidenschaft für den ritterlichen Lebenswandel, obgleich seine Eltern ihn gerne in die Dienste einer Kirche gestellt hätten. Einige Wochen verbrachte der junge Fred daher im Rondratempel zu Anderath, wo den wenig erfreuten Eltern dann jedoch mitgeteilt wurde, dass ihr Sohn sicherlich ein hervorragender Ritter werden könne, es ihm aber an den nötigen Anlagen für eine spirituelle Ausbildung mangele. Also wurde Fred als Page in die Dienste von Ingram von Arpitz, einem Verwandten seiner Mutter, gegeben. Hier blühte er auf und empfahl sich für eine Ausbildung zum Rundhelm am Herzogenhof. Während seiner Zeit als junger Rundhelm lernte er seine spätere Frau, Ellmholda von Emmerstein, kennen. Wie er selbst war die Angehörige eines kleinen Rittergeschlechts aus Baliho, unbeschwert von Lehenspflichten und konnten sich daher den Luxus einer Liebensheirat erlauben. In den ersten Jahren ihrer Ehe lebten die beiden in Trallop, wo ihr Traviabund zügig von Tsa gesegnet wurde.
Nachdem Widufreds älterer Bruder zum Baron der Hollerheide erhoben wurde, setzte dieser ihn ab 1010 BF - kurz vor Ausbruch des 3. Orkensturms - als Dorfvogt von Rhodenstein ein. Widufred bewohnte mit seiner Familie fortan das lange Zeit verwaiste "Stadthaus" der Barone der Hollerheide. Doch seine Pläne, dem alte Herrenhaus neuen Glanz zu verleihen und zugleich seiner wachsenden Familie ein Heim zu bereiten, wurde schon nach wenigen Wochen empfindlich gestört.
Mit Ausbruch des Kriegs wider die Orken rückte Widufred selbstverständlich wieder ein und wehrte den Schwarzpelz als wackerer Rundhelm. Von der Schlacht am Rhodenstein (1. Ingerimm 1011 BF) hörte er erst nachträglich, kämpfte er doch an anderer Front. Ebenso erfuhr er erst später vom unzeitig frühen Tod seines Drittgeborenen Brinulf, der während der Schlacht von Orks erschlagen wurde. Seine Gemahlin und die übrigen Kinder überlebten - verletzt an Leib und Seele. Widufred bekämpfte den Ork in der Folge mit unversöhnlichem Haß und kehrte erst dauerhaft nach Rhodenstein zurück, als das Mittelreich schließlich den Sieg errungen hatte.
Nur wenige Jahre waren ihm und seiner Liebe Ellmholda im Kreise der stetig wachsenden Kinderschar vergönnt und als seine Gemahlin zusammen mit Töchterlein Walderia im Kindbett verstarb, brach dies beinahe Widufreds großes Herz. Fortan lebte er nur mehr für seine Kinder, deren Wohl er noch vor das seine setzte, was ihm familienintern den wohlmeinenden Spitznamen "Gluckerich" eingebracht hat.
WIdufred wäre mit der Rolle as treusorgender Familienvater zufrieden gewesen, doch noch einmal musste er Lanze und Schild zur Hand nehmen und für seine Heimat in den Krieg ziehen. Bis zur Schlacht bei der Trollpforte (3. Dämonenschlacht,  23. - 24. Ingerimm 1021 BF) führte ihn diese Reise und er überlebte sie nur knapp. Die körperlichen Verwundungen heilten gut und schnell, die der Seele nur langsam.
Sein Amt als Dorfvogt füllt Widufred solide, aber ohne große Visionen aus. Er ist sich der Bedeutung des Ordens zur Wahrung für das Dorf, ja ganz Weiden bewußt, und daher sehr darum bemüht, im Benehmen mit den Ordensoberen zu handeln. Über die Zeit hat sich darüber eine Freundschaft mit dem Truchsess des Ordens, Wolfhard Melynlas von Rhodenstein, entwickelt.
Seit seine Kinder allesamt auf eigenen Beinen stehen und sein Erbe Farold mit einer eigenen Familie gesegnet ist, tritt Widufred ein wenig kürzer, vermittelt seine Erfahrung und steht als Ratgeber parat. Er erfreut sich aber vor allem an seiner Stallhasenzucht und gelegentlichen Reisen zu seinen in Trallop und Baliho lebenden Kindern sowie anderen Verwandten.

• Stärken
"Umsorgend wie eine Glucke", ist ein Bonmot, das Tobor und Griniguld stets zum Besten gaben, wenn in es früheren Jahren um ihren jüngeren Bruder ging. Tatsächlich ist Widufreds Familiensinn sehr ausgeprägt und auch der Drang, Streit zu schlichten. Darin ist der ehemalige Rundhelm sehr gut und hielt die Familie auch zusammen, als der Streit zwischen Edigna und Tobor schwelte. Darüber hinaus ist er auch heute noch ein beeindruckender Kämpfer, dessen Mut unerschütterlich scheint, wenn er die Seinen schützen muss. Er ist auch ein bodenständiger Mann, der sich seines Standes zwar bewußt ist, diesen aber nicht vor sich herträgt. Die Rhodensteiner schätzen dies und achten ihren Vogt darum sehr.

• Schwächen
Widufred ist ein bauernschlauer, aber kein kluger Mensch. Allzu komplexe Zusammenhänge tut er leicht, häufig auch unwillig ab, wenn er sie nicht sogar (mutwillig) vereinfacht und sich zurechtlegt. Sein Erbe Farold hat seine liebe Not mit dem, was er unterdessen "Altersstarrsinn" nennt. Phasenweise gewinnen die Schatten der Vergangenheit Oberhand über Widufred. In solchen Phasen ist er grimmig und neigt zu Kurzschlußreaktionen, glücklicherweise aber auch dazu, sich zurückzuziehen.

• Kurzcharakteristik
Rüstiger Ritter von altem Schrot und Korn, solide an der Waffe, bodenständig im Umgang und ein ausgesprochener Liebhaber von Hasen aller Art.

HERAUSRAGENDE WERTE

• Eigenschaften
GE, MU, KL

• Vor- und Nachteile
Adel II, Soziale Anpassungsfähigkeit.
Verpflichtungen II, Prinzipientreue II, Schlechte Angewohnheit (Altersstarrsinnig - Vereinfacht komplexe Zusammenhänge), Schlechte Eigenschaft (Aberglaube - Böse Omen).

• Kampffertigkeiten
Kettenwaffen (Morgenstern), Zweihandhiebwaffen (Kreigshammer), Lanzenreiten, Sauspieß & Wurfspeer bei der Jagd.

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Rondra, Travia, Ifirn/Firun

• Besonderheiten
Nach dem Orkensturm, als Rhodenstein teilweise in Trümmern lag und auch die Hollerheide verheert war, schaffte Widufred sich einige Stallhasen an und begann eine Zucht aufzubauen. Seine simple Idee war, dass Hasen sich "vermehren, wie Karnickel" und er auf diese Weise stets Fleisch für die hungrigen Mäuler seiner wachsenden Familie bei der Hand hätte. Über die Jahre hat er sich zu einem kundigen Hasen-Züchter entwickelt, dessen "Häschen" - genannt Rhodensteiner Riesen - sich in Rhodenstein, vor allem aber in der Familie, großer Beliebtheit erfreuen: Bei den Kindern als süße Hoppelhäschen, bei den Erwachsenen als wohlschmeckender Braten oder Eintopf. Der alternde Ritter ist seinen Hasen meist sehr zugetan, wandelt sich in seinen dunklen Episoden aber bisweilen zu einem herzlosen Metzgermeister, der den Bestand mitleidlos beschneidet, um "Platz in den Ställen" zu schaffen. Etwas, was er nach Abklingen dieser Phase stets sehr bedauert sowie betrauert, was wiederum meist zu neuen Anstrengungen als Züchter führt.
Über die Jahre hat Widufred anderen Hollherheider Adeligen Zuchtpaare seiner Riesen (will sagen: zum Gastgeschenk gemacht) sowie Bauern überlassen, so daß es in der Hollerheide inzwischen reichlich von diesen großen Tieren gibt. Selbst in Wald und Flur, denn es entkommen immer wieder einzelne Tiere und vermehren sich mit den hier zahlreichen Wildkaninchen.
Die immer wieder entfleuchenden Hasen haben in Dorf Rhodenstein schon zu einigen denkwürdigen Szenen gesorgt, vor allem dann, wenn ihre Flucht zunächst unbemerkt blieb und sie sich, wie schon mehrmals, auf dem Boronanger des Rondratempels umtaten. Dies wissen die Wahrer nämlich ganz und gar nicht zu schätzen!

• Seelentier
Hund (Bornländer)

• Meisterinfos
Die Ereignisse der Dritten Dämonenschlacht haben Widufred derart verstört, dass er danach einige Monde in der Obhut der Noioniten in Gräflich Espen verbringen musste, ehe er sie überwunden glaubte und nach Hause zurückkehrte. Ganz erholt hat er sich jedoch nir, was auch an den anderen Schicksalsschlägen - dem Tod zweider Kinder und den seiner geliebten Ehefrau - liegt. Zwar ist er meist ein ausgeglichener Zeitgenosse, ein bis zweimal jährlich aber durchlebt er Phasen tiefer Betrübnis und wandelt sich dann häufig zu einem anderen Mann, der rücksichtslos und bisweilen auch brutal agiert. Letzteres sind glücklicherweise nur sehr kurze, eruptive Phasen, die Widufred im Nachgang stets ungemein bedauert. Einen tieferen Boronglauben haben seine Erlebnisse nicht befördert, er hat sich im Gegenteil eine spürbare Scheu vor dem "dunklen Gott" bewahrt. Trotzdem bedenkt er das Kloster in Espen regelmäßig mit Spenden und ist den Brüdern und Schwestern nach wie vor sehr verbunden.

BEZIEHUNGEN

• Freunde & Verbündete
Hargôrd Pratos von Rhodenstein (Reichsedler von Rhodenstein), Wolfhard Melynlas von Rhodenstein (Truchsess des Ordens zur Wahrung), Irmina Vermias von Rhodenstein (Tresslerin des Ordens zur Wahrung), Malchus Heidstromer (Vater des Rhodensteiner Traviatempels), Lindoria "Dori" Rodehag (Mutter des Rhodensteiner Traviatempels),  (...)

• Feinde & Konkurrenten
Folgt

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterbunden & sonstigen Gemeinschaften
Rundhelm,
Ritter der Wahrung (als Dorfvogt von Rhodenstein)

• Page (988 BF - 994 BF) bei
Ingram von Arpitz

• Knappe (994 BF - 1000 BF) am
Herzogenhof zu Trallop

Zöglinge
• Pagen:
folgt

• Knappen:
folgt

BRIEFSPIEL

• Verwendung
In Rhodenstein ist Widufred Ansprechpartner für jeden. Er kann Kontakte in den Orden zur Wahrung, oder zum Baron der Hollerheide und anderen Weidener Adeligen herstellen.

• Spieler
Liomara

• Beziehungen
im Weidener Adel: hinlänglich

• Finanzkraft
hinlänglich

• Eindruck gefällig?
folgt