Sankt Perdan

Titel: Arc´harmya (Isd. Schwarzer Mader, von den Elfen gegeben); Ritter vom Weydensteyn (fragwürdig)
Tsatag: Um 545 v. BF
Borontag: Um 475 v. BF
Nachkommen: Der Sage nach eine Tochter
Feiertag: 2. Rahja (Sankt Perdans Tag)
Kurzprofil: Der Schutzheilige Weidenhags, der wie kein Zweiter dafür steht, dass wahre Liebe jede Grenze zu überschreiten vermag. Besonders verehrt von Barden. Mythischer Stammvater der Familie Welkenstein.

 

Art: (Tages-) Heiliger der Rahja

Aspekte: Aufopferung, Grenzenlosigkeit (auf die Liebe bezogen), Minne

Aventurische Information:
Vielen ist die romantisierte Sage von Perdan und Alari bekannt, in welcher ein Waldläufer aus dem Gefolge Isegreins - in einigen Varianten auch als ein Ritter verstanden, wiewohl das ob der frühen Zeit bezweifelt werden kann - das Herz einer Elfenprinzessin gewann und dann gegen jeden äußeren Widerstand verteidigte. Seine Geschichte soll Stoff für viele Balladen geliefert und einige Recken und Maiden zu heldenhaften Taten im Namen ihrer Angebeteten motiviert haben. Anhänger verstehen ihn sogar - noch vor Aldifreid von Trallop - als 'Vater' der ritterlichen Minneverehrung, was jedoch etwas zu hoch gegriffen anmutet.

Besondere Verehrung findet der Heilige am Rande des Wargenforsts, wo er auch als Schutzmacht gegen die Auswüchse des Waldes gilt. Der Tempel zu Wargentrutz ist ihm zu Ehren geweiht. Hier soll sich auch ein Bildnis von ihm und seiner Alari finden, das von einem Meer aus roten Rosen eingerahmt ist, von welchen man sagt, dass sie ewig blühen, so man sie jemandem schenkt, für den man ehrliche Liebe empfindet. Es verwundert somit kaum, dass Tempel und Bildnis einen sehr beliebten Pilgerort für verliebte Paare darstellt.